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Kastration ,brauche rat

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  • schnellinelli
    antwortet
    Wenn ein scheinträchtiger Wolf die Welpen einer anderen Wölfin mitsäugt so hat diese Scheinträchtigkeit ja noch irgendeinen Sinn...
    Wenn Hündinnen regelmäßig scheinträchtig werden, teilweise die Futteraufnahme verweigern, jammernd und winselnd ihr Spielzeug durch die Gegend schleppen, Nest bauen wollen, im gesamten Verhalten verändert sind - ganz einfach leiden, so ist das sicher nicht "gesund" für den Hund.
    Hier ein Zitat einer TÄ aus einem anderen Forum:
    "Wieso meinen Sie, dass Scheinträchtigkeit normal ist?
    Es ist eine Störung des hormonellen Systems ausgehend von einem Eierstock (meistens eine Zyste). Da es von mal zu mal ärger wird und dann auch die Wahrscheinlichkeit für Mammatumore und/oder Pyometra steigt, soll sie ca. 3 Wo. nach Ende der Scheinträchtigkeit kastriert werden (auf jeden Fall aber vor der nächsten Läufigkeit.)"

    Meine Hündin wurde IMMER scheinträchtig, wurde mit 3 Jahren kastriert und hatte bereits eine Zyste.
    Mir ist es lieber, meine Hündin in jungen Jahren kastrieren zu lassen als ihr dann mit 8 oder 10 Jahren eine Not-Kastration wegen einer Pyo zumuten zu müssen.
    Selbstverständlich akzeptiere ich andere Meinungen, von meiner allerdings wird mich niemand abbringen können und bei meiner nächsten Hündin werde ich es genauso handhaben.


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  • nimue
    antwortet
    Hallo Bianca,

    ist das nicht nur bei Gehegewölfen so und bildet sich bei Wölfen nicht sowieso nur ein Rüde und eine Wölfin zum Rudel (mit Jungtieren, die dann abwandern)? Straßenhunde haben doch auch eher eine lose Struktur, oder?

    Liebe Grüße
    Susanne

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  • molosser
    Ein Gast antwortete
    Zitat von schnellinelli Beitrag anzeigen
    Aber genauso ist ein "Eingriff" in den Hormonhaushalt, wenn eine Hündin 2 x pro Jahr läufig wird, nie gedeckt wird und nie Junge wirft, denn auch das ist von der Natur aus nicht so vorgesehen.
    Das ist so nicht richtig! Im wildlebendem Hunde- wie Wolfsrudel haben nur die ranghohen Hündinnen idR Welpen. Die rangniederen Hündinnen werden dennoch läufig, aber sie wären meist mental auch nicht so gut in der Lage Welpen aufzuziehen, vor allem was die Schlußlichter eines Rudels betrifft. So hat es schon einen Grund, warum nur ranghohe Hündinnen Welpen haben. Der Rest der Hündinnen kommt nach der Läufigkeit automatisch in die Phase der Scheinträchtigkeit, damit gewährleistet ist, dass sie die Welpen mit versorgen und bei Ausfall der Mutterhündin auch mitsäugen.

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  • Saralina
    antwortet
    Ich drück die Daumen und hoffe, dass sie es gut übersteht.

    Wie gesagt, bei uns stellt sich die Frage nicht mehr.
    Unsere Rüden früher waren auch nicht kastriert, wurden allerdings so gehalten, dass auch garantiert kein ungeplanter Nachwuchs entsteht.

    Mich ärgern unsere Tierschutzvereine, die aus kostengründen unkastrierte Tiere vermitteln. Klar mag man sich über den gesundheitlichen Aspekt streiten, aber Tierheime (egal ob bei uns oder im Ausland) sind nun einmal überfüllt, weil es viel mehr Hunde als Interessenten gibt und dann sollte
    man schon darauf achten, dass ein Hund in Not nach Vermittlung nicht wieder Nachschub produziert. Und das kommt leider immer wieder vor.

    LG

    Katja

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  • Alexis
    antwortet


    Habe mich jetzt Tage lang bei verschieden möglichkeiten Informiert, und für mich überwiegt es meine Hündin Kastrieren zulassen, da sie nach ihrer ersten Läufigkeit Scheinschwanger wurde. Ansonsten weiß ich wirklich nicht ob ich mir solche Gedanken machen würde.
    Wünsche euch eine Gute Nacht und drückt uns die Daumen

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  • schnellinelli
    antwortet
    Ich hätte mich an Deiner Stelle auch so entschieden.
    Alles Gute für die OP morgen!

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  • Alexis
    antwortet
    Vielen Dank für die schnelle Antwort!

    Mein T.A hat mir empfohlen alles machen zu lassen.
    Kenne ihn schon seit Jahren und habe nur gute Erfahrungen mit ihm gemacht! Keine Antibiothika, immer die richtige Diagnose und eine super Aufklärung!

    Bin nervös wegen der O.P morgen ...

    LG

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  • schnellinelli
    antwortet
    Aber genauso ist ein "Eingriff" in den Hormonhaushalt, wenn eine Hündin 2 x pro Jahr läufig wird, nie gedeckt wird und nie Junge wirft, denn auch das ist von der Natur aus nicht so vorgesehen.

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  • yeti2007
    antwortet
    Zitat von Agilityfan Beitrag anzeigen
    Ich würde und werde immer wieder Hündinnen kastrieren lassen, weil ich denke, es geht ihnen besser so. Zuviele dahin vegetierende Hündinnen mit Gebärmutterentzündungen geben mir da Recht.
    @Agilityfan ich habe den Satz nur mal rausgepickt,ist nichts perönliches.

    Dann müssten wir Frauen uns auch die Brust amputieren lassen,weil wir evtl. mal Brustkrebs bekommen könnten. Es gibt keine haltbare Studie,die Beweisst,dass die Nichtkastration einer Hündin eine Pyometra begünstigt.
    Bei Krebs spielen viele unterschiedliche Faktoren eine Rolle.

    Ich selbst halte von Kastrationen,die keine medizinische Indikation haben, überhaupt nichts.

    Leider musste mein Rüde damals kastriert werden,weil es eine Indokation gab, ansonsten würde er heute noch seine Knicker haben.
    Meine Hündin ist von Tierschutz schon kastriert zu uns gekommen. Leider.

    Wir Menschen machen uns das Leben zu einfach,indem wir unsere Hunde kastrieren lassen. Es ist immer auch ein Eingriff in den Hormonhaushalt,der vieles nach sich zieht,das sollten wir nicht vergessen.

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  • Mäxsara
    antwortet
    Zitat von Agilityfan Beitrag anzeigen
    . Zuviele dahin vegetierende Hündinnen mit Gebärmutterentzündungen geben mir da Recht. Die meisten Hündinnen, die ich kenne, wurde alle über kurz oder lang (die meisten erst ab dem 12. Lebensjahr) notkastriert! Sie alle standen kurz vor dem Tod! Und wenn ich das meiner Hündin ersparen kann, dann tue ich dies!
    Und bitte jetzt nicht den Einwand: "Dann lass´ dich doch auch ausräumen, kriegste keinen Krebs!" Das hatten wir schon! Dazu kann ich nur sagen, dass der Mensch bei weitem nicht so schnell an Gemärmuttervereiterungen stirbt wie der Hund!
    Meine Meinung!

    VG Dagmar
    wir mußten unsere erste Hündin wegen Gebärmuttervereiterung mit fast 13 Jahren einschläfern lassen

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  • Saralina
    antwortet
    Also unsere Hunde, da nun immer vom Tierschutz, sind
    allesamt bei Übernahme kastriert. Da stellt sich für uns die Frage
    überhaupt nicht.
    Unsere Hündin ist inkontinent, ob sie das aber nun nicht wäre, wenn sie intakt wäre.....keine Ahnung... trau ich mich jetzt nicht behaupten.
    Hat mich aber auch schon beschäftigt, ob sie dicht wäre, wenn sie keine OP hinter sich hätte.

    Katja

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  • schnellinelli
    antwortet
    Wenn Du sie kastrieren lassen willst, dann je jünger desto besser.
    Ob das alles auf einmal zuviel für Deine Hündin ist muß Dein TA wissen, was sagt denn er dazu?
    Ich könnte mir vorstellen, daß ich mich entscheiden würde, alles auf einmal machen zu lassen, denn dann hab ich nur einmal die Belastung einer Narkose und die Hündin ist sowieso durch die Knie-OP eingeschränkt in ihrer Bewegungsfreiheit.
    Was die Kastration generell betrifft, bin ich eine absolute Befürworterin - vor allem bei Hündinnen - ich habe bei TÄ gearbeitet und zu viel gesehen...
    Aber das ist ein Thema, das polarisiert.

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  • Alexis
    antwortet
    BITTE UM RAT!!

    Hallo!

    Dieses Thema belastet mich momentan sehr, da meine Mini Yorki Dame "Sassy"( 1,6 Kg, 15 Monate ) morgen Operiert werden soll, muß. Ihre Milchzähne müssen raus, die Kniescheibe (Patellaluxation) wird o.p, was plötzlich dazu kam. Meine Arme Maus!! Vorher hatte ich noch darüber nachgedacht sie Kastrieren zu lassen,da sie direkt nach der ersten Laufigkeit Scheinschwanger wurde, jetzt mache ich mir Sorgen!

    1. So viel auf einmal ?!
    2. Soll ich sie überhaupt Kastrieren lassen ?
    3. Besser im jungen alter Kastrieren ?

    Meine Labrador Bordecollie Mix Hündin, "Sally" 11 Jahre, hatte MamaTumore, hat. Sie wurde schon mal am Knie o.p und ein Tumor wurde entfernt, beides auf einmal, hat super geklappt. Vertraue meinem T.A auch! Daher die überlegung.

    Danke

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  • Freddie
    antwortet
    Zitat von simplyme Beitrag anzeigen
    Hat sich erledigt, hab die Suchfunktion benutzt, und vieles gefunden!!
    einen rüden würde ich persönlich nicht einfach so kastrieren lassen, da zu viele unwägbarkeiten dabei sind ...
    ... nur als beispiel ...
    ... lässt du einen unsicheren rüden kastrieren, nimmst du ihm das testosteron - und wenn du pech hast, wird er dadurch NOCH unsicherer ...

    abwägen muss man allerdings immer genau, egal ob rüde oder hündin ...

    liebe grüße, Gabi

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  • simplyme
    antwortet
    Hat sich erledigt, hab die Suchfunktion benutzt, und vieles gefunden!!

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