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Demodexmilben - Was tun?

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  • Cece & Elliot
    Ein Gast antwortete
    Hola! (Ich reihe mich mal in die Demodexrunde ein...)

    Ich habe mich gerade mal quer durch das Forum hier gelesen und bin immer wieder auf den hochgelobten, sagenumwobenen *g* Kefirpilz gestoßen.

    Es ist wahrscheinlich ziemlich vermessen von einem Neuling, so frei heraus zu fragen... aber Oma sagte schon immer "Probieren geht über Studieren" (wahlweise "Fragen kostet nichts"... aber es war auf jedenfall etwas sehr Kluges *ggg*), von daher:

    Es würde mir nicht zufällig jemand ein Pilzchen schicken?
    Ich habe gelesen, dass das hier manchmal angeboten wird...
    Es winken mein ewiger Dank und Anerkennung.

    LG
    Cece und Schmunzelmonster Elliot

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  • charyot
    antwortet
    Demodikose - Immunsystem

    Hallo alle zusammen, lese grad ganz interessiert hier. Mein Tervueren-Rüde hat irgendwie über dem Auge eine kleine Stelle. Und da meine Kollegin von ihrem Hund erzählt hat, daß der Milben hat und das auch beim Auge anfing, wurd ich hellhörig. Wie stärkt Ihr denn das Immunsystem? Gibt es da nur Kefir? Beim Menschen würd man vielleicht irgendwelche Drops nehmen oder ich schwör ja auf Umckaluabo (oder so ähnlich) aber beim Hund?

    VG
    Susanne

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  • Libbi
    antwortet
    Hi,
    ich kenne auch zwei Hunde und einen Kater die auf das "Nackenprodukt" sehr heftig reagiert haben.
    Eine Podhalanerhündin und der Kater hatten lange Zeit im Nacken kein Fell bzw. waren sogar offen und die zweite Hündin hat vermutlich darauf Futterallergien entwickelt, sie konnte zumindest vorher alles fressen und seid dem gibt es nur noch Kaninchen und Srauß. Seid ich das mitbekommen habe, habe ich mich nicht getraut es bei meiner jungen Hündin zu versuchen und reibe sie regelmäßig(über Sommer) mit BremsenBremse ein (ist das such zu viel Werbung?).

    Grüßle

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  • *Mini*
    antwortet
    Zitat von agisesa Beitrag anzeigen
    ja klar, werd ich tun. Selbstverständlich
    dann wünsche ich euch alles gute, und hoffe, dass ihr auch ohne medis klar kommt.

    damit das nicht falsch verstanden wird: ich will hier keine welle gegen präparate mit dem wirkstoff ivermectin machen, ich kenne durchaus auch hunde, die es vertragen haben. bei meinem hat es ja auch den gewünschten effekt erzielt, aber der preis dafür und das risiko sind mir definitiv zu hoch

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  • Lucymaus
    antwortet
    Genauso war es bei uns leider auch.
    Lucy ist ein Berner-Labrador-Englischer Setter-Mix (MDR1 getestet, alles in Ordnung) und trotzdem wäre sie mir fast über die Regenbogenbrücke gegangen "dank" der tollen Spot-On's gegen Milben.

    Eine Garantie gibt es nie, aber es hat mich veranlasst WESENTLICH vorsichtiger damit umzugehen und erst mal alles andere zu versuchen (Immunsystem stärken etc.) !

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  • damuca
    antwortet
    Hallo
    Ich lese hier schon einige Zeit mit. Ich hatte bei meiner früheren Husky-Hündin auch das problem mit den Demodex-Milben.Sie war damals auch gerade 2 Jahre alt.Ihr ging es schon sehr schlecht,als die Diagnose endlich richtig gestellt wurde.Es kam raus das sie einen Gen-Defekt in den T-Zellen hatte.Wir hatten damals nur noch die Wahl einschläfern oder die Spritzen mit dem nicht zugelassenen Mittel.(das ist jetzt 10 Jahre her)Weis allerdings nicht mehr wie das Mittel genau hieß.Ich entschied mich für die Spritzen und auch das sie als "Versuchskaninchen" als erster Husky mißbraucht wurde..Sie hat jede Woche 2 Spritzen bekommen über einen Zeitraum von 3 Monaten.Sie hat es geschafft.Aber die Nebenwirkungen waren nicht ohne.Sie war zeitweise hinten komplett gelähmt.Atemprobleme.Mit den Augen hatten wir keine Probleme.Wenn ich eine andere Wahl gehabt hätte,hätte ich das ganz sicher nie getan.Sie ist wieder vollkommen gesund geworden.

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  • agisesa
    Ein Gast antwortete
    Zitat von *Mini* Beitrag anzeigen
    noch mal meine empfehlung: beobachte den hund trotzdem ganz genau, ob nicht doch veränderungen auftreten.

    bei kollin war hinsichtlich mdr1 auch alles in ordnung und trotzdem die unverträglichkeit
    ja klar, werd ich tun. Selbstverständlich

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  • *Mini*
    antwortet
    Zitat von agisesa Beitrag anzeigen
    Der MDR1-Test wurde schon gemacht, ist alles i. O., sollte es mal zur medikamentösen Behandlung kommen...
    noch mal meine empfehlung: beobachte den hund trotzdem ganz genau, ob nicht doch veränderungen auftreten.

    bei kollin war hinsichtlich mdr1 auch alles in ordnung und trotzdem die unverträglichkeit

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  • Libbi
    antwortet
    Hi,
    (ich hab jetzt nicht alles gelesen, also weiß ich nicht genau ob ihr darüber schon geschrieben habt)
    Milben kann man gut mit Neemöl behandeln. Im Internet gibs Tiershampoo.
    Empfehle fair-natur. Falls die Stelle am Bein entzündet(offen) ist sollte das wohl aber zuerst abheilen.
    Ob es bei diesen speziellen Milben wirkt, weiß ich auch nicht genau, aber das würde ich versuchen.

    Liebe Grüße

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  • skugga
    antwortet
    Zitat von agisesa Beitrag anzeigen
    nachdem ich heute zur Kontrolle und Impfung da war,
    Mh... da hätt ich jetzt erstmal nicht reinimpfen lassen...

    LG, skugga

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  • agisesa
    Ein Gast antwortete
    ... da sich die betreffende STelle nicht vergrößert hat bzw. keine neuen Stellen hinzugekommen sind, meinte der TA, nachdem ich heute zur Kontrolle und Impfung da war, dass ich weiter genau beobachten soll und mich bei Verschlechterung sofort melden soll. Ersteinmal wird nicht medikamentös behandelt.
    Der MDR1-Test wurde schon gemacht, ist alles i. O., sollte es mal zur medikamentösen Behandlung kommen...

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  • *Mini*
    antwortet
    Zitat von Lissy Beitrag anzeigen
    Es gibt heute sehr gute verträglliche Behandlungsmethoden, z.B. Ivermectin (das darf allerdings auf keinen Fall bei Hunden mit MDR1-Defekt angewendet werden)
    hier bitte vorsicht.
    ivermectin in form des präparates IVOMEC ist in deutschland nicht für hunde zugelassen (so der stand der dinge bei der behandlung meines hundes).
    wir haben auf den MDR-1 gendefekt getestet.
    test ist gut verlaufen, medikament wurde also über einen längeren zeitraum oral verabreicht (spritzen geht allerdings auch).
    mir wurde geraten auf nebenwirkungen zu achten, die sich neurologisch bemerkbar machen, ausfälle des bewegungsapperates.

    bei uns trat allerdings eine dem hersteller bisher nicht bekannte nebenwirkung auf:
    kollins augen gingen "kaputt".
    ích habe es leider erst nicht gemerkt, sondern hab eher den gedanken gehabt mein hund sei ein tollpatsch.
    am ende hatte er keine pupillenreaktion mehr, hat fast nichts mehr gesehen.
    hätte ich das medikament noch ca. 1 woche weiter gegeben hätte ich heute keinen hund mehr.

    ich will keine angst verbreiten, aber halte deinen hund bei der verabreichung von ivermectin bitte gut im auge und erkenne auch nebenwirkungen, die nicht in der packungsbeilage aufgeführt sind!
    es ist nicht ausreichend getestet.

    zur wirkung: die milben sind weg und tauchten auch seid einem 3/4 jahr nicht mehr auf. gewirkt hinsichtlich der milben hat es also.

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  • *Mini*
    antwortet
    Zitat von monCheri Beitrag anzeigen

    Da der Hund mittlerweile 2 Jahre alt ist, kann die Krankheit doch nicht mehr von der Mutter aus übertragen worden sein, oder? Im Nachhinein stellte sich auch heraus, das der Hund sich im Spiel mit einem anderen Hund, der auch an Demodexmilben leidet, eine kleine Schramme geholt hat... und kurze Zeit später diese Milben bekam.
    Der Tierarzt aber meinte, das Demodex definitiv nicht ansteckend ist.
    hallo, die milben "schlummern" im körper.
    ein möglicher faktor, der sie sichtbar macht, also zum ausbrechen bringt ist zB starker stress.
    beispiel: silvester. kurze zeit später bildete sich eine kahle stelle am kopf meines hundes. es waren demodexmilben.
    da ein vollbruder und 2 halbgeschwister auch damit zu kämpfen hatten gehe ich davon aus, dass sie bereits von der mutter übertragen wurden.
    meine tä erklärte mir auch, dass demodexmilben nicht ansteckend sind!

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  • kim17
    antwortet
    Zitat von agisesa Beitrag anzeigen
    ja, wir sind ja auch erst frisch dabei, werde mal abwarten...

    @ kim17: Sorry, was ist denn ein Kefirpilz?
    hallo agisesa (?)
    nadine hat deine frage ja schon sehr gut beantwortet.
    grüssle

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  • monCheri
    antwortet
    Hallo miteinander,

    ich hoffe, dass ich diesen Thread kurz mal "missbrauchen" darf.
    Der Hund (2) meiner Freundin leidet derzeit auch unter Demodexmilben. Der Hund wird unter anderem mit Immunpräperaten behandelt, da die Chemiekeule zuvor leider auch nichts half.
    Ist Demodex nun eigentlich ansteckend oder nicht?

    Da der Hund mittlerweile 2 Jahre alt ist, kann die Krankheit doch nicht mehr von der Mutter aus übertragen worden sein, oder? Im Nachhinein stellte sich auch heraus, das der Hund sich im Spiel mit einem anderen Hund, der auch an Demodexmilben leidet, eine kleine Schramme geholt hat... und kurze Zeit später diese Milben bekam.
    Der Tierarzt aber meinte, das Demodex definitiv nicht ansteckend ist.

    Habt ihr da Erfahrungen?

    LG Andrea

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