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Demodexmilben - Was tun?

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  • agisesa
    Ein Gast antwortete
    Den MDR1-Test haben wir schon gemacht, Hundi ist gendefektfrei.

    Ich danke euch für eure Ideen und Tips. Ich halte euch auf dem Laufenden.

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  • Nickipiet
    antwortet
    Ich seh das vielleicht auch ein wenig enger weil meine Hündin da echt monatelang mit zu tun hatte und anfangs echt nichts geholfen hat. Es wurde aber auch nicht von Anfang an die richtige Diagnose gestellt und so hat sich das alles hingezogen bis ich endlich den richtigen Tierarzt gefunden hab.
    Meine Hündin war da aber auch schon zehn Jahre alt, das ist sicher was anderes als bei einem Junghund.

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  • Sheru
    antwortet
    Zitat von Lissy Beitrag anzeigen
    Wnn sich die Stellen trotz Kefir und sonstiger Immun-Stärkung rasch ausbreiten, würde ich auf jeden Fall zur Chemie-Keule greifen
    Das ist ja auch in Ordnung und ich stimme dir zu . Aber um zu erkennen, ob es die harmolse Form ist oder die generalisierte sollte man erstmal sehen, wie sie sich unter "Hilfe an der Wurzel" (Hilfe für die T-Zellen durch T-Zellenstärende Mittel, wie "banaler" Kefir) entwickelt.

    Hier im Forum gibt es auch einen sehr schlimmen Thread über den Verlauf einer ganz heftigen "Ganzkörperdemodikose" (generalisierte Form) - und der Hund hat es echt geschafft, auch weil die Besitzerin unendlich geduldig und auch wissend war...einfach toll ...

    LG

    nadine

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  • Lissy
    antwortet
    Beim Border Collie dürfen Mittel wie Ivomec auf keinen Fall angewendet werden, wenn nicht sicher ein MDR1-Defekt ausgeschlossen wurde.
    Aber ich drücke ganz fest die Daumen, dass es nur eine lokalisierte Form ist, dann reicht es ja aus, das Immunsystem zu stärken
    ich bin halt nur wie gesagt etwas mehr sensibilisiert bei dem Thema, weil man in den Foren andauernd von Möpsen mit schwerer Demodikose liest, bei denen eine langwierige Behandlung notwendig ist.
    Gute Besserung an Deinen Hund!
    Liebe Grüße
    Martina

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  • agisesa
    Ein Gast antwortete
    ich habe einen Border Collie.

    Chemiekeulen befürwortet mein TA nicht unbedingt, werde ihn am Montag mal befragen, wie das Immunsystem noch verbessert werden kann...

    Die Sache mit dem Kefir werd ich mir noch mal in Rue durchlesen...

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  • Lissy
    antwortet
    ich bin vielleicht etwas mehr alarmiert beim Thema Demodikose, weil es zum Beispiel bei den Möpsen eine erblich bedingte generalisierte Form gibt, die leider wirklich lebensbedrohlich werden kann; durch die Flut an Billigmöpsen aus dem Ausland ist es tatsächlich eine regelrechte Epidemie... und ehe die Leuts den Hund auf den Friedhof bringen, finde ich es schon angebracht, die geballte Chemie-Keule anzuwenden. Diese Erkrankung ist natürlich nicht mit der relativ harmlosen Junghund-Demodikose zu verwechseln, die in 90% derFälle ohne jede Behandlung ausheilt... da ist Kefir sicher hilfreich, damit es noch schneller geht. Und da braucht es auch keine Chemie, das stimmt
    Ich weiss ja nicht, um was für eine Rasse es sich in diesem Fall handelt, aber meine TA hatte einen Hund in der Praxis, der wegen generalisierter Demodikose eingeschläfert werden musste und das war kein Mops... also andere Rassen kann es auch treffen.
    Wnn sich die Stellen trotz Kefir und sonstiger Immun-Stärkung rasch ausbreiten, würde ich auf jeden Fall zur Chemie-Keule greifen
    Liebe Grüße
    Martina

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  • Sheru
    antwortet
    Ich möchte noch mal betonen, daß Demodex-Milben lt.meiner Information auf fast jedem Hund in "gesunder" Zahl vorhanden sind und an sich nichts "Schlimmes" sind. Erst wenn das Immunsystem aus dem Gleichgewicht gerät, kommt es zur massenhaften - und unnormalen- Vermehrung ! Daher ist das "Immunsystem "nebenbei" unterstützen" keine "nette kleine Hilfe", sondern die Behandlung des Übels an der WURZEL und damit die m.M. nach beste Methode dafür zu sorgen, daß aus einer harmlosen Junghunddemodikose (mein Hund war damals auch ca. 1,5 als er sie hatte) nicht eine dauerhafte generalisierte Demodikose wird. Was passiert denn, wenn man sofort das Gift auf den Hund schüttet ? Klar, ein großer Teil der Milben sind erstmal tot - aber den Schaden, den das Immunsystem davon trägt ist nicht mal schnell bis zum nächsten schlüpfen der "Überlebenden" wieder wett zu machen ... D.h., daß dann alles wieder von vorn los geht und irgendwann kann Hund die Viecher gar nicht mehr selbst bekämpfen, weil das Immunsystem schon Probleme hat die anderen wichtigen Sachen in Gang zu halten...ein Teufelskreis... Ein gesundes Immunsystem wird mit den Milben von ganz allein fertig, wenn nicht gerade der Befall schon so massenhaft ist, daß die Zeit zu knapp ist dafür. Daher ist m.M. nach gerade am Beginn so einer "Krankheit" die "Ursachenbekämpfung" (schwaches Immunsystem) sehr vielversprechender und dauerhafter als die kurzfristigen und nebenwirkungsträchtigen "Chemiebombenmethoden"... Von den viiiiiiiielen Demodikose-Fällen in meinem Bekanntenkreis (war damasl eine regelrechte Epidemie unter den Junghunden ) berichtete mir nur EIN EINZIGER Hundebesitzer davon, daß sein TA Vitamin-und Aufbaupräperate "verschrieb" !!! Un das, obwohl die Ursache von Demodex und auch, daß es bei Junghunden wirklich meist völlig harmlos verläuft (wenn man das Immunsystem "behandelt") auch den TÄ bekannt ist ! Sorry...aber mein Glauben an die alleswissenden TÄ mit den allesheilenden und immerhelfenden Spritzen und Tabletten hält sich seit dem in Grenzen...
    Ich persönlich glaube sogar, daß es sehr viel weniger Fälle von generalisierter Demodikose geben würde, wenn eben NICHT gleich mit Chemiebomben auf den Hund losgegangen worden wäre - aber das ist nur meine ganz persönliche, laienhafte Meinung (die auf eigenen Beobachtungen basiert).

    Sorry für den Roman, aber es gibt so einfache und harmlose Mittel, die wirken ...ich möchte einfach schlimmeres vermeiden...Klar, man muß es gut im Auge behalten und es muß eben idealerweise schon im Beginn richtig behandelt werden, aber man sollte eben nicht wegen einer winzigen kahlen Stelle gleich den Hund Gift spritzen lassen, wenn es noch andere - bewiesen wirksame (siehe unzählige Threads, wo der banale Kefir half) Mittel gibt, die weniger "brutal" sind...

    Nochmal: Die "Viecher" sind an sich nicht "schlimm", sie zeigen uns "netterweise" bloß durch ihre abnorme Vermehrung an, das was im Argen liegt beim Immunsystem, d.h. sie sind nicht die URSACHE für den Befall, sondern nur die Folge von was anderem. Wird die Ursache behandelt, verschwinden auch die Tierchen wieder von ganz alleine (wenn es nicht gerade schon sehr schlimm ist)...

    LG

    nadine

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  • Lissy
    antwortet
    Hallo Agisesa!
    Kefir oder andere Methoden, um das Immunsystem zu unterstützen, sind sicher hilfreich; aber bei Deinem Hund handelt es sich möglicherweise nicht mehr um die relativ harmlose juvenile Form der Demodikose... die tritt meistens im ersten Lebensjahr auf.
    Ich würde es an Deiner Stelle gut im Auge behalten und falls es sich ausweitet, suche Dir schnell einen Arzt oder eine Klinik, die Erfahrung mit Demodikose haben - denn wenn es in die generalisierte Form übergeht, kann es wirklich lebensbedrohlich werden. Es gibt heute sehr gute verträglliche Behandlungsmethoden, z.B. Ivermectin (das darf allerdings auf keinen Fall bei Hunden mit MDR1-Defekt angewendet werden)
    Gute Besserung für Deinen Hund!
    Liee Grüße
    Martina

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  • Sheru
    antwortet
    Zitat von agisesa Beitrag anzeigen

    @ kim17: Sorry, was ist denn ein Kefirpilz?

    Das womit du den Kefir machen kannst, der Hundi beim bekämpfen der Demodex-Milben helfen soll... Kefir macht man, wie ich schon schrieb, eigentlich selbst, mit einem kleinen Pilz . Hast du denn auf der Kefir.at Seite gar nich gelesen ?

    LG

    nadine

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  • agisesa
    Ein Gast antwortete
    ja, wir sind ja auch erst frisch dabei, werde mal abwarten...

    @ kim17: Sorry, was ist denn ein Kefirpilz?

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  • Nickipiet
    antwortet
    Mir hat das Barfen auch sehr weitergeholfen.
    Nachdem meine Hündin wochenlang mit Spritzen behandelt wurde und kein wesentlicher Erfolg eintrat wurde mir von einer Tierheilpraktikerin das Barfen empfohlen und von da an ging's bergauf.
    Mehr Tipps kann ich dir leider jetzt auch nicht geben.
    Dann wünsche ich euch gute Besserung!

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  • kim17
    antwortet
    ich kann gerne einen kefirpilz abgeben. da pn nicht geht, einfach eine email an mich schreiben.
    grüssle

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  • Andrea Richter
    antwortet
    Ich weiss nicht ob dir der TA gesagt hat, dass dein Hund auf keinen Fall Cortison bekommen darf, ist bei Demodex absolut contraindiziert, hatte erst einen solchen Fall in der Praxis. BARF ist hier das A und O.

    LG Andrea

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  • agisesa
    Ein Gast antwortete
    okay, das mit dem Kefir werd ich mir merken. Dankö

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  • tilly-tilly
    Ein Gast antwortete
    Danke für Deine Antwort !
    LGR Jenny

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