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    #31
    Hallo babsi,
    wenn sie das nicht verträgt, dann würde ich das lassen, sie soll ja keinen Stress erleiden und Unverträglichkeiten stressen den Organismus.

    Wnen sie jetzt wieder frißt, ist doch gut.


    Cyrus kriegt langsam Antikrebsdiätkoller
    Er fängt an zu mäkeln, nachdem er jetzt wochenlang alles begeistert gegessen hat. Aber er vermisst wohl die Dinge, die er immer so gerne mochte. Er bekam ja früher auch schon mal ein paar Nudeln ab, oder er ist total begeistert von Joghurt und Quark, da läuft ihm das Wasser im Mund zusammen, und natürlich Bananen, eines seiner Lieblingsobstsorten. Alles vom Speiseplan gestrichen.

    Ich glaube, ihm fehlen nun doch langsam die Kohlehydrate, die Fette kompensieren diesen Verzicht wohl nicht ausreichend.
    Das ist vielleicht so, wie bei langen Auslandsaufenthalten. Als Kind war wir öfter aus beruflichen Gründen meines Vaters monatelang im Ausland. Erst ist da alles lecker , aber nach Monaten hatten wir nur noch Kohldampf auf Klöße, Rotkohl, Schwarzbrot usw. Vielleicht gehts Cyrus ähnlich. Vorgestern Abend hat er unser Gemüseregal überfallen, selbst ist der Hund , und hat sich eine reife Banane geklaut. Und gestern Abend hat er den Mops von dessen Fressnapf verdrängt, obwohl sein Napf voll war, aber im Topf vom Mops war ein 1 Eßl. lecker 40% Sahnequark, der Geruch ist ihm wohl in die Nase geströmt, da konnte er nicht mehr an sich halten. Sein Antikrebsfutter wollte er dann nicht mehr.

    Ich kann ihn ja verstehen, aber was willste machen ...

    Er kriegt nun seit gestern Extraportionen Kokosfett auch mal mit frischer Ananas, das ist süß und lecker und ich hoffe, das gaukelt ihm hoffentlich vor, vielleicht lockern wir die Regeln etwas und er bekommt doch zwischendurch wieder ein Löffelchen Quark. Milchproduke wollte ich ihm eigentlich nicht mehr geben ....

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      #32
      Rieke bekam in den gut 2 Jahren seit Diagnose auch ihre Kohlehydrate. Soviel Fett hätte ich gar nicht füttern können, damit sie mir nicht abnimmt, vorallem im Winter. Da ging mir einfach Lebensqualität vor -quantität. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie ohne KH länger gelebt hätte.
      Liebe Grüße Madlon mit Bonnie und Cleo an der Seite und Bonny, Mylo, Gina, Rieke u. Nesto für immer im Herzen

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        #33
        Zitat von Madze Beitrag anzeigen
        Rieke bekam in den gut 2 Jahren seit Diagnose auch ihre Kohlehydrate. Soviel Fett hätte ich gar nicht füttern können, damit sie mir nicht abnimmt, vorallem im Winter. Da ging mir einfach Lebensqualität vor -quantität. Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie ohne KH länger gelebt hätte.
        Ich füttere ja auch überwiegend KH-/getreidefrei aber ich werde auch nicht auf alles verzichten. Sie hat gerade 1/2 trockenes Brötchen geknuspert und ich bin froh um alles was sie überhaupt zu sich nimmt. Gestern Abend war es Trockenfutter, heute Morgen Nassfutter - mir ist momentan erst mal wichtig, daß sie irgend etwas frisst.

        Als Kind war wir öfter aus beruflichen Gründen meines Vaters monatelang im Ausland. Erst ist da alles lecker , aber nach Monaten hatten wir nur noch Kohldampf auf Klöße, Rotkohl, Schwarzbrot usw. Vielleicht gehts Cyrus ähnlich.
        Kann ich nachvollziehen
        Babsi mit Wendy
        ~ in loving Memory Ferdinand 21.09.2003 - 03.03.2015 ~ Jana 02.03.2001 - 19.06.2014 ~ Cimberly 14.07.2006 - 11.12.2013 ~ Bruno 14.01.1997 - 17.04.2009 ~

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          #34
          Cyrus bekommt ja auch weiterhin Kohlehydrate, natürlich durch das Gemüse.
          Ganz kohlehydratefrei geht nicht, wenn man nicht nur Fleisch und Fett füttern will, was aber irgendwann dann Mangelerscheinungen erzeugen würde.

          Ich will nur nicht, dass er Kohlehydrate zu sich nimmt, die schon im Speichel rasant zu Zucker werden, denn diese Zucker füttern sofort die Tumorzellen an, der Zucker geht dann noch über die Mundschleimhaut ins Blut .. und in der Region liegt bei uns auch gleich das Lymphom. Ne Danke ...
          Weißbrot und Brötchen, Honig oder andere süße Lebensmittel sind leider genau das Falsche. Was nützt die ganze Mühe, wenn man den möglichen Erfolg dann selber mit nur kleinen Ernährungsfehlern sehr effektiv schmälert.
          Das ist so, als baust man sich eine super Karosse für ein Rennauto, tollstes Material, damit nirgendwo bei 400 h-km eine klitzekleine Luftverwirbelung entsteht und nichts das Auto physikalisch bei Spitzengeschwindigkeiten auch nur minimal abbremst, aber dann baut man am Ende einen viel zu kleinen Motor ein, der das Tempo gar nicht erzeugen kann.

          Bei Obst wäge ich ab, der Fruchtzucker ist zwar auch tricki, aber die Enzyme, Vitamine oder sonst. Wirkstoffe aus Ananas, Apfel o.a. sind dann wiederum doch ein pro Argument.

          Milchprodukte haben wir vom Speiseplan gestrichen, weil sie auch einen rel hohen Anteil an Kohlehydraten haben und anders als verschiedene Gemüsesorten auch nicht beim Hund empfohlen sind. Aber wie gesagt, das werden wir wohl ab und an genehmigen, ein bisschen Spass muss sein. Obwohl er den sicher auch über div. andere Leckerchen natürlich hat, er kriegt ja auch andauernd Entenhals, Hühnerbeinchen, auch mal getrockneten Pansen usw.

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            #35
            Ich wollte damit sagen, dass ich auch Reis, Nudeln, Kartoffeln, Quinoa etc., also nicht nur KH über's Gemüse gefüttert habe. Und ich glaube bei Rieke ging das Lymphom auch vom Maul aus und trotz des Getreides hat sie 2 1/4 Jahre gelebt.
            Liebe Grüße Madlon mit Bonnie und Cleo an der Seite und Bonny, Mylo, Gina, Rieke u. Nesto für immer im Herzen

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              #36
              Zitat von Madze Beitrag anzeigen
              Ich wollte damit sagen, dass ich auch Reis, Nudeln, Kartoffeln, Quinoa etc., also nicht nur KH über's Gemüse gefüttert habe. Und ich glaube bei Rieke ging das Lymphom auch vom Maul aus und trotz des Getreides hat sie 2 1/4 Jahre gelebt.
              Medizin ist ja nicht statisch. Das Vertrauen in Chemo-, Strahlentherapie und operative Lösungen bei Krebs ist auch bei Ärzten stark zurück gegangen. Die Heilungsquoten sind zwar nach Krebsart sehr unterschiedlich gut, aber leider insg. viel zu schlecht, als dass Mediziner hier ernsthaft von sicher erfolgreichen Behandlungsmethoden sprechen können. Die Heilungsquote liegt bei Krebserkrankungen absolut unter 10 %! Das ist doch fatal, auch wenn man bedenkt, welche Kosten regelmäßig in Gesundheitsleistungen versenkt werden, die - bezogen auf alle Patienten - zu so schlechten Ergebnissen führen.

              Nicht umsonst beschäftigt sich die schulmedizinischen Onkologie zunehmend auch mit ergänzenden Methoden der Komplementärmedizin. Eine Säule hierbei ist die Flanke "Nutrizeutika". Eine heute vertretene Erkenntnis ist, dass Zucker oder schnell in Zucker umwandelbare Nahrungsmittel in der Ernährung von Krebspatienten nichts mehr zu suchen haben.

              Medizinische Erkenntnisse werden nie an nur einem Patienten abgeleitet, sondern an der Masse der Patienten. Weil den meisten Krebspatienten Kohlehydrate und v.a Zucker und stärkehaltige Nahrungsmittel viel mehr schaden, als dass sie bei Krebs heute noch als emphehlenswert beurteilt werden könnten, wird empfohlen, dieses Risiko eher zu vermeiden.

              Das ist ähnlich wie mit der leidigen Diskussion um die Schädlichkeit von Zigarettenkonsum. Es ist zwar einhellig mittlerweile unbestritten, dass die Giftstoffe verschiedene Krebsarten triggern, dennoch gibt es immer wieder irgendjemanden, der jemanden kennt, der immer geraucht hat und 92 J alt wurde oder das Kind das Gesund zur Welt kam, obwohl Mutter rauchte.
              Das beruhigt und als Betroffener, der nicht verzichten will, will man das auch für sich lieber glauben, als umgekehrt, auch wenn man 50 junge Raucher mit Kehlkopf-, Lungen-, Blasen- und Darmkrebs usw. kennt ... so sind wir halt

              Dass Dein Hund so lange diese Krankheit überlebt hat, ist ein großes Glück. Auf jeden Fall!!! Aber man kann aus diesem Glück leider keine generelle Empfehlung für andere Lymphom-Hunde ableiten.
              Dazu müssten zumindest auch noch sehr viele weitere Informationen heran gezogen werden , bei viel höheren vergelichbaren Fällen, die wir aber nicht haben.

              Klar weiß ich auch nicht, was das perfekte Regime wäre. Das ist alles hoch experimentelle Tiermedizin beim Boxer hier ... tja ...
              Ich hoffe, ich mache im Interesse des Patienten weniger falsch, wenn ich ein paar deutliche Risiken versuche zu vermeiden.

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                #37
                Zitat von Julia H.
                Geschluckt habe ich nur, als ich gelesen habe, dass Du eine C 30 zweimal täglich gibst/ gegeben hast. Den Homöopathen hier würde es die Fußnägel aufrollen.
                Ich muss das nochmal zitieren

                Von Gaby hab ich nämlich heute diesen Link erhalten, und da wird es in der Humanmedizin auch so gemacht:

                http://www.biokrebs.de/therapien/hil...ngen/erbrechen

                Klassisch homöopathisch ist das sicherlich nicht, aber ich hab ihr jetzt auch wahrscheinlich keinen größeren Schaden zugefügt.

                Cimberly hat jetzt seit gestern 3 x Brechnuss bekommen und es geht ihr deutlich besser. Ob das jetzt die Nuss war oder ob das sowieso so gekommen wäre, erfahren wir nie.

                Vielen Dank Gaby für den Link !!
                Babsi mit Wendy
                ~ in loving Memory Ferdinand 21.09.2003 - 03.03.2015 ~ Jana 02.03.2001 - 19.06.2014 ~ Cimberly 14.07.2006 - 11.12.2013 ~ Bruno 14.01.1997 - 17.04.2009 ~

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                  #38
                  Zitat von JanaBabsi Beitrag anzeigen
                  Vielen Dank Gaby für den Link !!
                  Gern geschehen! Ich lese hier immer mit und hoffe, dass es den Hunden - egal mit welcher Therapie - wieder besser geht!
                  Fröhlich sein, Gutes tun - und die Spatzen pfeifen lassen!

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                    #39
                    @Cyrus wie heißt du eigentlich richtig?

                    Mir ist schon klar, dass man das nicht auf jeden Hund/Mensch übertragen kann. Und ganz ehrlich, ich hab am Anfang auch KH in Form von Reis etc. weggelassen, aber nachdem ich gemerkt habe, dass Rieke immer mehr abnimmt, hab ich sie ihr wieder gegeben. Rieke war eh immer recht schlank, sodass ich wirklich auf ihr Gewicht achten musste.

                    Ich denke auch nicht, dass Rieke diese aggressive Form eines Lymphoms hatte, sondern eher eine mildere Form. Genau hab ich das ja nicht untersuchen lassen.

                    Allerdings würde ich trotzdem immer Lebensqualität vor -quantität setzen. Und wenn mein kranker Hund KH braucht oder sie auch frisst in der Zeit wo er keinen Hunger oder Appetit hat, dann würde ich das auch geben.

                    Muß aber jeder selbst entscheiden, wie er/sie das macht.
                    Liebe Grüße Madlon mit Bonnie und Cleo an der Seite und Bonny, Mylo, Gina, Rieke u. Nesto für immer im Herzen

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                      #40
                      Zitat von Madze Beitrag anzeigen
                      Allerdings würde ich trotzdem immer Lebensqualität vor -quantität setzen.
                      Geht es nicht letztendlich darum - egal welche Therapie wir wählen ?

                      Ich hatte vor der Chemo Schiss, daß ich Cimberly jetzt separiert halten muss.
                      Gefahr für meine anderen Hunde, Gefahr für meinen Mann und mich durch Ausscheidungen/Speichel, keine großen Spaziergänge wegen Ansteckungsgefahr, kein Hundeplatz, Immunsystem im Keller .......

                      Diese Bedenken hab ich in der Klinik geschildert und die Antwort die ich bekam war "Wenn sie ihren Hund jetzt 19 Wochen lang einsperren wollen, dann können sie sie auch gleich einschläfern lassen". Tun sie das was ihnen und Ihrem Hund Spass macht, denn Spass hilft der Heilung. Alles andere bringt Depressionen."

                      Wir haben ja die B-Zell-Variante, das wurde untersucht, also die bessere Form des Lymphoms.

                      Cimberly wird schon immer fast getreidefrei ernährt und ich werde das auch so weiter beibehalten. Sie hat heute 1/2 Brötchen gefressen - seit Tagen die ersten KH aus Weißmehl.

                      Daß ich ihr jetzt nicht kiloweise KHs reinschaufele ist klar, aber die Chemo soll die Zellen töten und ich glaube nicht, daß da 1/2 Brötchen auf 2 Wochen jetzt etwas dran ändert. Das Trockenfutter hatte ich gestern gekauft weil ich den Eindruck hatte, daß sie Fleisch eklig findet, da lief ihr richtig das Wasser aus der Schnute beim dran riechen. Sie mag aber auch das Trockenfutter nicht - ok, bekommt sie Nassfutter.

                      Cimberly bekommt auch wenige bis gar keine KHs aus Gemüse weil ich mehr Pansen/Blättermagen fütter als Gemüse. Bei allen 3 Hunden - und die anderen beiden sind gesund und alt (11,5 und 9).

                      Und einige wenige KHs braucht das Gehirn um arbeiten zu können. Von daher mache ich mir jetzt nicht so viele Gedanken um ein Brötchen oder ein paar Leckerli.

                      Aber das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
                      Babsi mit Wendy
                      ~ in loving Memory Ferdinand 21.09.2003 - 03.03.2015 ~ Jana 02.03.2001 - 19.06.2014 ~ Cimberly 14.07.2006 - 11.12.2013 ~ Bruno 14.01.1997 - 17.04.2009 ~

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                        #41
                        Hier mal 2 Bilder von Rieke, einmal vor der Gabe von Prednisolon und das 2. nach 1 Woche Gabe von 20mg Predni.

                        http://www.bilder-hochladen.net/files/5tbq-2g-93db.jpg

                        http://www.bilder-hochladen.net/files/5tbq-2h-c7e1.jpg

                        Ich bring die Bilder leider nicht direkt rein.

                        @Babsi
                        Natürlich geht es uns allen nur um die Lebensqualität, egal mit welcher Therapie.
                        Liebe Grüße Madlon mit Bonnie und Cleo an der Seite und Bonny, Mylo, Gina, Rieke u. Nesto für immer im Herzen

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                          #42
                          Schon krass.
                          Babsi mit Wendy
                          ~ in loving Memory Ferdinand 21.09.2003 - 03.03.2015 ~ Jana 02.03.2001 - 19.06.2014 ~ Cimberly 14.07.2006 - 11.12.2013 ~ Bruno 14.01.1997 - 17.04.2009 ~

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                            #43
                            Ja Julia, die Bilder habe ich eingestellt, damit ihr mal seht wie groß die LK am Hals waren. Ich hatte da immer Angst, dass sie mal erstickt. Sie hat auch öfters, vorallem Nachts geröchelt, deswegen musste ich auch das Predni versuchen. Die anderen LK in den Kniekehlen, in der Achselhöhle und am restlichen Körper waren dagegen nie so dick, sind aber auch unter Predni nicht kleiner geworden.

                            Julia auf deinen letzten Satz kann ich dir leider keine Antwort geben, das liegt in anderer Hand.
                            Liebe Grüße Madlon mit Bonnie und Cleo an der Seite und Bonny, Mylo, Gina, Rieke u. Nesto für immer im Herzen

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                              #44
                              Ja, die LK sind wirklich schon recht groß.
                              Cyrus Hals-LK ist genau so groß, es sieht dennoch nicht so aus, weil er nicht so einen schlanken Hals hat und der LK etwas tiefer vor der Brust sitzt. Aber er steht auch etwas prominent vor.


                              Ich komme nochmal auf den Zucker zurück.
                              Bilder machen ja bekanntlich anschaulich und eben ist mir eingefallen, wie man euch zeigen kann, wie rasant Tumorzellen Zucker aufnehmen und für das Tumorwachstum verwenden.

                              Habt Ihr schon mal was gehört von der Möglichkeit Tumore mit einer PET-CT-Untersuchung zu diagnostizieren?
                              PET-CTs (Positronen Emmissions Tomographie - Computer Tomographie) ist ein nuklearmedizinisch-radiologisches bildgebendes Verfahren, bei dem Patienten einen radioaktiven Tracer (= Radiopharmakon) verabreicht bekommen. Wenn das Radiopharmakon im Körper ist, dann wird es über das Blut zu Tumorzellen transportiert, die nehmen den Tracer auf und verstoffwechseln ihn. Per PET-Scan kann man dann die Zellen, die radioaktive Substanzen aufgenommen haben auffinden.

                              Der Trick ist folgender: Otto Warburg hat 1930 entdeckt hat, dass Tumorzellen wegen ihres erhöhten Stoffwechsels und rascher Zellteilung, i.d.R. sehr viel Glucose verbrauchen.
                              Die Nuklearmedizin macht sich diesen Umstand zu Nutze und zum Aufsuchen von Krebszellen verwenden sie daher einen radioaktiv markierten spezifischen Zucker. Da die Krebszellen sehr viel Zucker benötigen, mehr als die anderen Zellen, nehmen sie von diesem Tracer viel auf und zwar sehr viel schneller und verbrauchen auch mehr, als die Nicht-Krebszellen.
                              Was passiert also? Das radioaktive Substrat reichert sich in den Krebszellen in hoher Konzentration an. Bei einem PET-CT erkennt man so, wo sich Krebszellen im Körper befinden (oder befinden könnten - wenn man auch an mögliche Falschbefunde denkt).

                              Das sieht dann z.B. so aus ... alle schwarzen runden Flecken sind betroffene LK bei einem Patient mit Lymphom, das Lymphom ist ja eine systemischer Tumor, der das ganze Lymphsystem "durchseucht"

                              http://www.cadpet.es/imagenes/imagenespet/linfoma.jpg

                              Die Krebszellen verwenden als Energiequelle nur Zucker, und sie entziehen dem Blut jeden Krümel, den sie bekommen können, während die Normalzellen noch darüber nachdenken, ob sie das Angebot nutzen wollen Zucker füttert also primär den Tumor an und führt zu Beschleunigung von Zellteilung, Tumorwachstum und Metastasen.

                              Darum vermeide ich lieber Zucker, denn dann bekommen die Krebszellen einfach keinen Sprit.

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                                #45
                                @Julia

                                ich weiß schon wie du das meinst.
                                Bei Rieke waren immer die LK am Hals größer, die in der Kniekehle waren meist Kirschgroß unter den Achseln noch etwas größer.

                                Ich kann inzwischen auch gut darüber schreiben, es hilft mir bei der Verarbeitung. Ich bin so ein Typ Mensch der mit Reden oder hier schreiben, verarbeiten kann. Es tut mir gut. Und wenn ich damit noch anderen, wenigstens etwas helfen kann, dann ist es nochmal gut.

                                @Cyrus

                                Von der PET Untersuchung hab ich auch schon mal gehört, aber so richtig beschäftigt hab ich mich noch nicht.

                                Ich denke sowieso, dass jeder selbst entscheiden muss, was er seinem Hund füttert, egal ob gesund oder krank. Bei uns hat es mit Getreide funktioniert. Ich will es niemandem aufdrängen.
                                Liebe Grüße Madlon mit Bonnie und Cleo an der Seite und Bonny, Mylo, Gina, Rieke u. Nesto für immer im Herzen

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