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Wie geht die Horvi Therapie?

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    #31
    Sicher ist die Entscheidung nicht einfach. Mein Falko starb an einem Gehirntumor. Hätte mir in der Tierklinik auch nur einer gesagt man könnte mit einer Chemo noch was machen. Ich hätte es versucht. Weil noch schlechter als es ihm ging war nicht mehr möglich. Aber leider kam die Diagnose dafür viel zu spät. Er wurde schon Wochen vorher auf Vestibulär Syndrom behandelt. Es ging ihm ja nach der Behandlung auch besser. Wer will da dem Tierarzt nicht glauben? Ich hätte auch jede andere Behandlung in Erwägung gezogen wenn es nur eine Chance gegeben hätte. Letztlich hatte ich mit Homöopathie sehr gute Erfolge bei Falko.
    Gruß danih
    Gruß
    Daniela+SammyTier

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      #32
      Ich bin auch kein Gegner der Schulmedizin. Manchmal geht es einfach nicht anders. Aber es ist doch auch so, dass unsere Hunde uns viel weniger zeigen, wenn es ihnen schlecht geht.
      Meine Amy z.B. ist einen Tag vor ihrem Tod mit mir noch 2 Stunden Gassi gegangen und hat ausgelassen mit ihrem Ball gespielt. Abends ist sie dann regelrecht zusammen gebrochen.
      Draußen hat man ihr nie etwas angemerkt, nur zu Hause war ihr ihre Krankheit anzumerken.

      @Martina
      es gab da einen Fall, der Hund hatte alle 2 Wochen Chemo und hat jedesmal fürchterlich Blut gebrochen und es ging ihm 2 Tage mehr als schlecht, dass er sogar an den Tropf musste. 2 Wochen ging es ihm dann wieder gut, Chemo und das gleiche Spiel. Das lief schon über 6 Monate so und die Besitzer wollten nicht abbrechen, weil sie wussten, dass der Hund dann stirbt. Ist das noch tiergerecht?

      Gruß Marion

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        #33
        Hallo Marion,

        Nein, so wie du es schilderst, finde ich es nicht tiergerecht!

        Weißt du noch wer das war?
        Kann mich im Moment nicht an einen solchen Fall erinnern, der so dramatisch war, wie du ihn schilderst.
        Ich meine, dramatisch ist es eigentlich immer, das bringt alleine die Krankheit mit sich.....ist ein schwieriges Thema und ich weiß nicht, ob alles so ankommt, wie ich es meine...

        Ich denke aber, dass die Tierbesitzer das Wohl ihres Tieres nicht aus den Augen verlieren und sich sehr viele Gedanken machen.
        Ich bleibe jetzt mal beim Bespiel Wölfi, sie hatte auch ein paar schlechte Tage während der Chemo. Kann man, ich sage mal 2-3 schlechte bzw. nicht so gute Tage nicht verantworten, wenn darauf 100 gute oder mehr folgen?

        Wir hatten damals ein sehr langes Gespräch über Chemo mit Dr. Kessler in Hofheim. Ziel der Chemo ist, die Lebensqualität zu erhalten und nachdem, was ich so mitbekomme, haben die Hunde tatsächlich nicht so mit Nebenwirkungen zu kämpfen, wie Menschen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, deshalb finde ich ja die Entscheidung auch so schwer, man weiß eben nicht, wie sein Tier darauf reagiert.
        Gsd blieb uns eine endgültige Entscheidung, ob Chemo oder nicht, bisher erspart aber wie schon geschrieben, ich lehne die Chemo nicht generell ab, abbrechen kann man jederzeit.

        Die Bestrahlungen waren für Ayla auch kein Zuckerschlecken, trotzdem bin ich froh, dass wir sie haben machen lassen auch wenn das für uns bedeutete, dass wir einen Monat lang zweimal wöchentlich 300 km fahren mussten und es wird immer ein Rätsel bleiben, was für die Remission verantwortlich war...die Bestrahlungen oder die Horvi-Therapie. (Im Grunde ist mir das aber auch egal.)

        Ayla war bei der Diagnose noch keine 2 Jahre alt, vor kurzem haben wir ihren 5. Geburtstag gefeiert, sie ist putzmunter und erfreut sich bester Gesundheit.

        Hätten wir Ayla nicht behandeln lassen, bzw. mit Horvi selbst behandelt, Ayla würde 100 %ig nicht mehr leben und ich für meinen Teil würde mich immer fragen, was wäre gewesen wenn....

        Ich mache mir auch Gedanken, wie wir uns bei einem Rezidiv verhalten. Lassen wir dann eine Chemo machen? Ich weiß es nicht und ich hoffe inständig, dass wir das auch nicht entscheiden müssen.
        LG von
        Martina mit Lina & Cooper
        und Ayla,Timmy & Dusty im Herzen

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          #34
          Hallo Martina,

          ich weiß leider nicht mehr wer das war. Es war aber vor 3 Monaten noch aktuell.

          Wenn man einen kranken Hund hat, fragt man sich sicherlich immer, ob man das richtige tut. Glaube mir, auch mir geht es immer noch durch den Kopf, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Aber ich kann jetzt nichts mehr rückgängig machen. Aber eines weiß ich ganz sicher, eine Chemo würde für mich nach wie vor nicht in Frage kommen. Aber das muss jeder selber entscheiden. Ich könnte meinen Hund niemals so leiden sehen, davor hätte ich wirklich Angst. Vielleicht ist das egoistisch von mir, aber das kann man sehen wie man will.

          Es ist ein schwieriges Thema und mir stehen gerade mal wieder die Tränen in den Augen.

          Gruß Marion

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            #35
            Hallo,
            > Ich könnte meinen Hund niemals so leiden sehen, davor hätte ich wirklich Angst. Vielleicht ist das egoistisch von mir, aber das kann man sehen wie man will.

            Die Frage ist ja, ob ein Hund unbedingt bei einer Chemo leiden muß!
            Was ich mir in der kurzen Zeit zusammengelesen habe, ist, daß wesentlich weniger aggressive Medis (oder Medi-Kombinationen) als bei Menschen genommen werden, und deshalb die Therapie schon viel milder ist!
            Bei einem Hund der zwar Krebs hat, und keine bis wenig Symptome, hat man wohl sehr gute Chancen zumindest auf eine Zeitverlängerung.

            Nicht so gut ist es, wenn der Hund schon viele Symptome hat.
            So wie meiner.
            Durchfall und Apetittlosigkeit sind wohl eine recht häufige Nebenwirkung.
            Leider hat exakt das mein Hund schon. Und eine Verschlechterung genau dieser Symptome, wäre für ihn fatal.
            Deshalb tendiere ich im Moment dazu keine Chemo zu machen.
            Gestern dachte ich noch, ich sollte...
            Heute tendiere ich dazu es nicht zu tun.
            Morgen muß ich mich entschieden haben, damit die Medis noch vor dem WE da sind. Wenn ich noch bis nächste Woche warte, ist es eh zu spät. Vielleicht lebt es dann schon nicht mehr.
            Aber im Grunde heißt das doch aufgeben
            Aber der Gedanke ohne ihn zu leben ist nicht nur schwer, er ist absolut unmöglich.
            LG, Christiane

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              #36
              Mensch Christiane,

              das ist so traurig, es tut mir so leid. Ich wünsche Dir viel Kraft.
              Aber gib nicht auf, sondern versuche Deinen Hund schmerzfrei zu halten.

              Mitfühlende Grüße,

              Evelyn mit Donnie
              Liebe Grüße,

              Evelyn mit Donnie fest im Herzen

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                #37
                Hallo Christiane,

                ich finde du bist in dieser Situation sehr stark. Du machst bestimmt das Richtige.

                Hier sind alle Daumen gedrückt.

                Gruß Marion

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                  #38
                  Hallo Christiane,

                  wie geht es deinem Hund? Man hat solange nichts mehr von dir gehört.

                  Gruß Marion

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                    #39
                    Hallo Marion,
                    danke, daß Du fragst! :-)

                    Wir waren inzwischen bei der Horvi-Therapeutin, und er hat Mi und heute eine Spritze bekommen. Nur denke ich inzwischen, daß sie ihn nicht wie gewünscht nach Horvi, sondern homöopathisch behandelt hat!
                    Es geht ihm damit wirklich besser, aber sie hätte es mir doch sagen müssen, daß es nicht Horvi ist!

                    (Ich kannte mich damit gar nicht aus und hatte gefragt was sie ihm spritzt. Es sei Krallendorn, homöopathisch zubereitet. Inzwischen weiß ich, daß Horvi KEINE homöopathischen Sachen nimmt!!!! Krallendorn ist wohl auch kein Schlangengift.)


                    >>wie geht es deinem Hund? Man hat solange nichts mehr von dir gehört.

                    Die Spritzen haben ihm wirklich gut getan! Er frisst besser, spielt wieder und so ca 150 Meter geht er auch wieder.
                    Montag wollen wir dennoch mit einer Chemo beginnen. Wenn er es nicht verträgt, brechen wir ab. Aber diese Chance ungenutzt lassen, finde ich einfach unfair.
                    Ich kenne keinen Menschen der von vorne herein Chemo oder Strahlentherapie total ablehnt, wenn er an der Schwelle des Todes steht. Ich vermute mal, daß Hunde genauso leben wollen.

                    Ich habe hin und herüberlegt und oben genannter Gedanke hat mich zu der Entscheidung gebracht.
                    Ich hoffe, daß sie richtig ist. Wissen kann man das ja erst hinterher.

                    Lieben Gruß, Christiane

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                      #40
                      Ich wünsche euch viel, viel Glück!


                      er wäre schön, wenn du weiter berichten würdest.

                      Gruß Marion

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                        #41
                        Hallo Marion,

                        die Chemo hat er bis jetzt gut vertragen. Er zeigt absolut keine Veränderung. Ich hab schon überlegt ob die Ärztin vergessen hat das Medikament in die Infusionsflasche zu spritzen.

                        Das Zeug muß sehr langsam injeziert werden.So hing er eine Stunde an der Flasche und musste dabei ja ruhig und artig sein um sich die Braunüle nicht rauszureißen. Da dachte ich schon, daß alleine deshalb für manche Hunde sowas gar nicht in Frage käme.
                        Aber der Kleine ist ja sehr gut erzogen und wenn Mama sagt, er soll sich auf die Seite legen und ne Stunde dösen, dann wird das gemacht.
                        Obwohl...ne Stunde gestreichelt zu werden, gefiel ihm ganz offensichtlich auch ;-)

                        Ich hoffe, daß auch in den nächsten Tagen keine Nebenwirkungen auftauchen, möglich wäre das schon. Aber der Anfang war wirklich sehr gut.
                        LG, Christiane

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                          #42
                          Leider hat er jetzt keinen Hunger mehr. Das ist schlimm.
                          Er muß ja fressen!
                          Ich rufe nachher die TÄ an, denke, wir werden es abbrechen. Quälen soll er sich nicht! Aber die Chance daß er es verträgt und noch viele gute Monate damit hat, die konnten wir nicht verstreichen lassen.
                          LG, Christiane

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                            #43
                            Hallo Christiane,

                            gib nicht so schnell auf, es ist doch erst einen Tag her. Bekoch ihn doch einfach mal mit was Leckerem.

                            Gruß Marion

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                              #44
                              Original geschrieben von MarionW
                              Hallo Christiane,

                              gib nicht so schnell auf, es ist doch erst einen Tag her. Bekoch ihn doch einfach mal mit was Leckerem.

                              Gruß Marion
                              Kann mich Marion nur anschließen.

                              Schau doch mal im and. Forum, dort gibt es so viele ähnliche Probs und so viele Lösungen.

                              Ich wünsche Euch beiden viel Glück und noch eine lange gemeinsame Zeit.

                              LG Vivian
                              Vivian mit Paula, Julié und Miro im hier und jetzt, Vito, Theo, Brandy und Bingo im Herzen immer dabei
                              Seelenhunde finden uns immer, denn sie wurden für uns geboren. (A. Griesand)

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                                #45
                                Hallo Marion,

                                >gib nicht so schnell auf, es ist doch erst einen Tag her. Bekoch ihn doch einfach mal mit was Leckerem.

                                Hm, sagt meine Tierärztin auch....
                                Die Zeiten wo es half was leckeres zu kochen, hatten wir. Das mag er auch nicht mehr. Er faß eigentlich nur noch Katzenfutter. Und das mag er seit heute eben auch nicht mehr. Ich habe noch einen "Katzenstick" und seine Herz-und Schilddrüsentabletten so reinbekommen. Aber es sind so viele Medis die er nehmen muß.
                                Die 1,5 Tabletten Cortison die auch zur Therapie gehören, hat er nicht mehr genommen.
                                Und ab Donnerstag bis Sonntag müsste er dann ja noch ne halbe nehmen, nämlich das zweite Chemotherapeutikum. *seufz*

                                LG, Christiane

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