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Ich krieg die Bedarfswerte einfach nicht hin

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  • Magic Moments
    antwortet
    Anne
    Dieser Wert von 210mg/100gr...ist der für Hühnerklein in deiner Broschüre?
    Denn wenn das bei meinem Büchlein ein Druckfehler wäre, wäre ich ja überglücklich

    Schrei ruhig Nadine...ich hab die Lautsprecher aus
    Wie ich schon sagte, will ich die Werte ja nicht zu 100% hinbekommen...das WEISS ich, dass das bei Barf nicht geht.
    Zusätze sind sicher eine Option...aber wenn ich ohne auskomme, wäre ich glücklicher.

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  • Anne410
    antwortet
    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Aus Swanies Broschüre
    Ah, danke. Ich habe nur die Senior-Ausgabe und da steht das nicht drin.

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  • Shiraa
    antwortet
    Nein, Du bist nicht zu doof, es geht einfach nicht.

    Ich weiß, es ist verboten, zu schreien, aber ich glaube, es muss jetzt mal sein: MAN KANN MIT BARF DIE WISSENSCHAFLTICHEN BEDARFSWERTE NICHT ERREICHEN! Jedenfalls nicht alle. Gerade Magnesium macht da Probleme.

    Wenn Du sie unbedingt erreichen willst, dann füttere eine Mineralstoffmischung zu. Das ist zwar nicht nötig (und ich halte es auch für nicht wirklich gesund), aber dann mach es. Lass Dir einen Futterplan von der Uni München oder Hannover erstellen und gib deren Mineralfutter. Dann erreichst Du die Werte. Mit BARF geht es nicht. Du findest keine normalen Futtermittel, mit denen Du diese Werte erreichen kannst. Es sei denn, Du fängst vielleicht an, Austern zu füttern oder Elefantenfleisch oder was weiß ich.

    Sobald Du mit normalen Zutaten in eine Richtung hin arbeitest, wirst Du bei einem anderen Nährstoff Probleme bekommen. Gibst Du zu viel Knochen, weil Du Magnesium mit erhöhen willst, hast Du auf einmal zu viel Calcium, was den Mg-Bedarf wieder erhöht und es wird Dir dann vielleicht an Vitamin B fehlen, weil Du aufgrund der großen Knochenmengen mit der Innereienmenge runtergehen musst usw. Wenn Du anfängst, bestimmte Nüsse oder Samen in Massen zu verfüttern, um mehr Mg zu bekommen, wirst Du feststellen müssen, dass die ziemlich viel Phytinsäure enthalten und Du demzufolge wieder mehr Calcium, mehr Zink, mehr Eisen und erstaunlicherweise mehr Magnesium brauchen wirst.

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  • Magic Moments
    antwortet
    Aus Swanies Broschüre

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  • Anne410
    antwortet
    Woher hast du denn die 12mg/100g?
    Ich habe nur einen Wert für Knochen von 210mg/100g gefunden.

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  • Magic Moments
    antwortet
    Vielleicht bin ich einfach nur zu doof
    Das Kalzium und Phosphor hinzukriegen ist für mich ja kein Problem...darum geht's ja auch nicht.
    Aber bei gerade mal 12mg/100gr Hühnerklein seh ich alt aus beim Magnesium. Da hat fast jedes Fleisch mehr Magnesium...vorallem Pansen.

    Wenn ich in der Woche 2500gr Pansen geben würde, hätte ich dort eine bessere Magnesiumquelle als bei 4kg Hühnerklein

    Ja, das Obst und Gemüse ist sehr hoch....hab mich selber erschreckt, als ich es zusammen gerechnet habe

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  • Anne410
    antwortet
    Zitat von Henne Beitrag anzeigen
    Hallo, das verwunderte mich zu Beginn: Fütterst du wirklich 4230g Obst und Gemüse die Woche?
    Dann wäre das Verhältnis Fleisch zu Pflanzlich ja 8536g zu 4230g, also ca. 2/3 zu 1/3.
    Mit Fleisch ist Muskel gemeint
    Dazu kommen noch Pansen, Innereien und Knochen.

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  • Henne
    antwortet
    Nachtrag:
    Ich füttere seit gut einem Jahr auch nur Geflügelknochen, da Lamm und Rind seitdem nicht mehr vertragen werden - leider.
    Ich gebe eben entsprechend mehr, also 20 bis 25 % des tierischen Anteils.
    Das geht wunderbar.

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  • Henne
    antwortet
    Hallo, das verwunderte mich zu Beginn: Fütterst du wirklich 4230g Obst und Gemüse die Woche?
    Dann wäre das Verhältnis Fleisch zu Pflanzlich ja 8536g zu 4230g, also ca. 2/3 zu 1/3.


    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen

    Das gab es die letzte Woche:
    Total Fleisch: 4848gr
    Pferd und Pute: 3848gr
    Fisch: 500gr
    Rind: 500gr
    Pansen Total: 1500gr
    Obst und Gemüse Total: 4230gr
    Knochen Total: 1102gr
    Innereien Total: 1086gr
    Herz: 500gr
    Leber: 411gr
    Niere: 75gr
    Milz: 100gr
    Das wäre mir persönlich zu viel Obst und Gemüse.

    Und noch einmal, wenn man sich an den empfohlenen Mengenverhältnissen von Swanie Simon, also am Beutetier orientiert, dann kann gar nicht so viel schief gehen.
    Und Bedarfszahlen sind wie Schall und Rauch - die werden eh alle paar Jahre "korrigiert".

    Hast du deine Fleischanbieter mal gewechselt? Mein Hund kam z.B. mit dem Fleisch eines Anbieters nicht gut klar und bekam sehr schmodderige Ohren, was wir niemals zuvor auch mit dem billigsten Trockenfutter und auch in der Form niemals mehr danach hatten. Und das war kein billiger Anbieter, viele sind mit dem Shop sehr zufrieden, aber für meinen Hund war das eben nichts.

    Wie alt ist deine Hündin? Meine Hündin hat auch Hummeln im Mors, das wird besser und vor allem händelbar, sie ist einfach älter geworden. Wer weiß, wie meine Hündin bei einem anderen Besitzer geworden wäre, aber nun ist sie nunmal wie sie ist und ich nehme sie so, wie sie ist.
    Bei meiner intakten Hündin ändert sich das Verhälten auch zyklusabhängig. 8 bis 4 Wochen vor der Läufigkeit sind plötzlich Dinge erschreckender als zu anderen Zeiten. Das durfte ich nun schon einige Male beobachten, so dass es klarer wird.

    Magnsium in Tablettenform habe ich auch mal kurzzeitig gegeben, aber nicht besonders lange und regelmäßig. Ob es daran lag oder eben einfach so: eine Änderung ihres Verhaltens konnte ich nicht feststellen.

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  • Anne410
    antwortet
    Und warum meinst du, dass du mit den Hühnerknochen nicht hinkommst? Du musst du mehr geben als 15%
    Viele Leute geben nur Hühnerknochen, bzw. ziehen Welpen nur mit diesen Knochen auf und geben dann dementsprechend mehr.

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  • Fusselmonster
    antwortet
    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Nadine

    Ich seh das nicht als rumgranteln . Aber ich will auch betonen, dass ich weder das Geschriebene ignoriere, noch negiere, noch ungelesen oder desinteressiert überspringe!
    aber jedes deiner letzten Posting läßt das doch vermuten...
    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Ich versuch es nur zu verstehen und vielleicht analysiere ich auch zuviel...und vielleicht bin ich da etwas schwer von Begriff. Für das entschuldige ich mich bei allen!
    Du analysierst mit den VERKEHRTEN Werten, und da kannst du noch ein paar Jahre ergebnislos mit zubringen.

    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Beispiel: mit den Zahlen die mir Hanna gegeben hat, konnte ich was anfangen.
    Vielleicht brauch ich das einfach, dass mir Zahlen gegeben werden....auch wenn ich weiss, dass Zahlen relativ sind.
    Und auf die gleichen Mengen hättest du kommen können, wenn du Nadines Rechner einfach einmal genutzt hättest. Anne hatte die Seite doch bereits ganz zu Anfang verlinkt und angesehen hattest du dir diesen Blog doch auch vorher bereits 2000 mal.
    Wenn du die von Nadine gemachten Ausführungen auch nur im Ansatz hättest versucht zu verstehen, wärest du garnicht erst dahin gekommen, mit den M/Z Werten zu rechnen, die auf gebarfte Hunde nicht übertragbar sind (nochmal: ermittelt an mit getreidelastigem TROCKENFUTTER ernährten Hunden).
    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Ich halte mich etwa an die 2% und führe als Energie täglich 2x Pferdefett zu. Reis und Kartoffeln gibt es höchsten 2x die Woche.
    So, zwei Mal Fett hinzufügen ist in Prozent wie viel? Und auf welchen Fettgehalt kommst du für das gesamte von dir verfütterte Muskelfleisch?? Sämtliche von dir verfütterten Komponenten sind tatsächlich extrem fettarm....
    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Minderwertige Fleischkomponenten habe ich bis jetzt noch nie gegeben. Lunge, Hoden und Co. gabs noch nie.
    Dann hast du eine andere Begrifflichkeit für b.a.r.f. als ich.
    Minderwertige fleischliche Anteile gehören genauso zum Nachbau eines Beutetieres und haben in der Ernährung unserer (Haus-)Caniden ebenso eine Berechtigung wie die hochwertigen Bestandteile
    Gelegentlich ein Hoden, einen Kehlkopf, Strosse, Fell und Geknabber am Huf gehört für mich jedenfalls einfach zur artgemäßen Rohfütterung dazu.

    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Die Lebensumstände haben sich nicht geändert...alles beim Alten .
    Aggressiv kann man es nicht nennen...aber sie ist schneller auf 200 und geht dann ab wie Schmids Katze
    Zu "hochwertige" Fütterung ohne ausreichende Energiezufuhr (KH oder Fett) mit vielleicht zu hohem Jodsuppliment fällt mir da gerade ein, wenn ich an deine Panik der nicht ausreichenden Jodzufuhr denke

    Ehrlich Karin:
    Lass deine Rechnerei, die führ zu nix

    .

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  • Shiraa
    antwortet
    Schmerzen etc. kannst Du ausschließen?

    Versuch mal, bei diesem Hund nur Fett zu füttern oder nur KH und probier aus, ob sich das Verhalten ändert. Manche Hunde überdrehen von KH, andere werden ruhiger usw.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Was verstehst du unter Reizbarkeit? Ist sie kastriert?

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  • Magic Moments
    antwortet
    Nadine

    Ich seh das nicht als rumgranteln . Aber ich will auch betonen, dass ich weder das Geschriebene ignoriere, noch negiere, noch ungelesen oder desinteressiert überspringe!
    Ich versuch es nur zu verstehen und vielleicht analysiere ich auch zuviel...und vielleicht bin ich da etwas schwer von Begriff. Für das entschuldige ich mich bei allen!

    Beispiel: mit den Zahlen die mir Hanna gegeben hat, konnte ich was anfangen.
    Vielleicht brauch ich das einfach, dass mir Zahlen gegeben werden....auch wenn ich weiss, dass Zahlen relativ sind.

    Ich halte mich etwa an die 2% und führe als Energie täglich 2x Pferdefett zu. Reis und Kartoffeln gibt es höchsten 2x die Woche.
    Minderwertige Fleischkomponenten habe ich bis jetzt noch nie gegeben. Lunge, Hoden und Co. gabs noch nie.

    Die Lebensumstände haben sich nicht geändert...alles beim Alten .
    Aggressiv kann man es nicht nennen...aber sie ist schneller auf 200 und geht dann ab wie Schmids Katze

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  • Shiraa
    antwortet
    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Natürlich...aber der Wert ist doch um einiges zu nieder und da ich keine anderen Knochen als Hühnerhälse und- klein gebe, kann das gar nicht ausreichen.
    Und auch wenn die Bioverfügbarkeit höher ist, so wäre es wahrscheinlich nicht so schlimm, wenn ich eine zusätzliche Magnesiumquelle habe

    Alternativen wurde ja schon genannt

    Von wo könnte denn die Reizbarkeit kommen, wenns nicht am Magnesium liegen würde?
    Der echte Mg-Bedarfswert dürfte die Hälfte des Wertes sein, den das NRC angibt. Du führst also jetzt schon zu viel Mg zu, auf jeden Fall nicht zu wenig. Was meinst Du, warum wir Dir 100-mal gesagt haben, dass Du die Werte nicht übernehmen sollst?

    Es ist echt anstrengend, wenn jemand um Rat fragt und mehrere Leute ihm mehrfach das Gleiche sagen (und das anhand von Fakten belegen) und die Person das einfach komplett ignoriert. Dann frag doch nicht nach, wenn Dich gar nicht interessiert, was die "alten Hasen" dazu sagen... Sorry, ich will nicht rumgranteln, aber wir schreiben uns hier die Finger wund und versuchen zu helfen und dann wird alles, was wir schreiben, einfach negiert.

    Die Reizbarkeit könnte von zu viel Protein kommen, bei gleichzeitig zu geringer Energieversorgung kommen bzw. von einem Tryptophanmangel. Lies mal den Artikel dazu: http://mashanga-burhani.blogspot.de/...cht-hunde.html

    Es gibt eine Studie, in der ermittelt wurde, dass energiearme, proteinreiche Nahrung Hunde aggressiver wurden. Man stellte die Nahrung um auf Schonkost mit Lammfleischbasis und die Hunde wurden ruhiger.

    Wie viel % Futter bekommt der Hund denn? Ich würde (wenn es kein kleiner Hund ist) wirklich nur 2 % geben und den Rest der Energieversorgung über Fett oder KH regeln. Wenn Fett nicht funktioniert, dann versuch mal KH in Form von Hirse oder Reis. Bei manchen Hunden funktioniert das besser. Fütterst Du recht viele "minderwertige Fleischsachen"? Euter, Hoden, Lunge, Knochen etc.? Lieber gutes Muskelfleisch & richtiges Fett, Pansen, Innereien und Knochen gemäß Aufteilung geben und auf solche minderwertigen Proteinlieferanten verzichten.

    Kannst Du andere Ursachen für die Gereiztheit des Hundes ausschließen? Schmerzen, Änderung der Lebensumstände, zusätzliche Stressfaktoren in der Umgebung (neuer Nachbarshund, neue Lärmquelle) etc.

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