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  • MoniAmmann
    antwortet
    Ich habe mal eine Frage zum Zeckenschutzmittel:
    Wie ist das, wenn ich meinem Hund so ein Halsband umhänge oder wirklich das Mittel direkt aufs Fell gebe. Nimmt der Hund das nicht über sein Fell und die Haut irgendwie auf? Ich habe bisher immer das Mittel direkt auf das Fell im Nacken gegeben, seitdem ich das gelesen habe mache ich mir aber ein bisschen Sorgen.
    Unsere Tierärztin ist wirklich kompetent und gut, aber mich würden noch andere Meinungen interessieren.

    Möchte ja meine Süße nicht vergiften oder so ...

    Grüße
    Moni

    PS: Ich habe mit dem Mittel vielleicht 10 Zecken pro Jahr, die ich entfernen muss. In München sollte die Gefahr generell recht gering sein, sollte ich testweise vielleicht einfach mal kein Zeckenschutzmittel verwenden?

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  • Anne410
    antwortet
    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Von Bierhefe würde ich mir persönlich nicht allzu viel versprechen. Es geht da wohl ums Vitamin B 1 und hier wird beim Menschen von einer Tagesdosis von 600 mg gesprochen:

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1640

    Das bekommt man mit Bierhefe nicht hin ...

    Naja, aber es scheint trotzdem in vielen Fällen zu helfen.
    Dieses "Formel Z" gegen Zecken ist ja auch "nur" Hefe.....

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  • Louis' Writer
    antwortet
    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Von Bierhefe würde ich mir persönlich nicht allzu viel versprechen. Es geht da wohl ums Vitamin B 1 und hier wird beim Menschen von einer Tagesdosis von 600 mg gesprochen:

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1640

    Das bekommt man mit Bierhefe nicht hin ...

    __________________________________________________ _________
    Schade eigentlich, aber schaden kann es wohl auch nicht. Im Moment hat sich das Problem für uns ohnehin erledigt (Spot-on wegen Räude angewendet).

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  • A.N.N.
    antwortet
    Bei uns in der Gegend gibt es diesen Jahr schon sehr viele Zecken. Ich lese fast täglich 2-4 Stück pro Hund ab. Nicht immer erwische ich alle. Deshalb habe ich mir schon wieder die Scalibor Bänder bestellt und diese bekommen sie dann auch bald um.
    Wenn sie baden gehen, nehme ich sie vorher ab. Das kommt aber nur höchstens mal am WE vor.
    Mit den Scalibor-Bändern hatte ich dann letztes Jahr Ruhe und keine mehr in der Haut gesichtet. Leider geht es nicht ohne Chemie.

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  • 4-Pfoten-Fee
    antwortet
    Parasiten-Vorbeugung

    Ich habe bei meinem Leonberger einen Versuch mit Abwehrkonzentrat mild von cdVet unternommen. Das Konzentrat besteht aus natürlichen Ölen; 2 Tropfen reichen aus für einen großen Hund, d.h. jeweils 1 Tr. zwischen die Schulterblätter und am Rutenansatz in die Haut einmassieren. Das belastet bestimmt kein Gewässer und mein Hund verträgt es gut. Bis jetzt habe ich weder eine Zecke noch einen Floh gefunden. Allerdings: Die Saison beginnt erst... Tägliche Kontrolle muss trotzdem sein.

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  • Schneckibär
    antwortet
    Zitat von Sakomo Beitrag anzeigen
    Mmmh ... bei Kokosfett waren es doch 88 % der Zecken auf mit Laurinsäure eingeschmierter Haut, die sich weiterhin abschrecken ließen? Das heißt, 12 von Hundert hätten zugebissen? Wirksam war es in diesem Versuch wohl 6 Stunden, was ja länger ist als die synthetisch hergestellten Substanzen zum Auftragen auf die Haut.
    ...Ein synthtetisches Sprühzeugs kann ich ja immer noch einsetzen. Habe jetzt zuletzt auf ein Repellens von Virbac geschielt mit Icardin statt IR3535, aber noch nicht bestellt.
    Mit dem Füttern von Kokosflocken hatte Schneckibär bisher noch keine weiteren Zecken, obwohls so warm draußen ist.
    Mit dem TicClip hab ich mal geliebäugelt, aber da gibts mir zu viele Meinungen, die besagen, dass es nur bedingt wirksam ist bei manchen Hunden.

    Am besten finde ich den Tipp: (aus dem o.g. Link von Sakomo)
    "Kopfbedeckung (zusätzlich mit Moskitonetz, sofern erforderlich)" ich bastel so ein rundum-Moskitonetz fürs Wauzi

    Aber mal Spaß beiseite, von der Chemie abgesehen werde ich mein Glück heuer mal mit den Ölen (Lavendel, Zitrone) probieren. Muss der Hund eben aushalten.

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  • Sakomo
    antwortet
    Von Bierhefe würde ich mir persönlich nicht allzu viel versprechen. Es geht da wohl ums Vitamin B 1 und hier wird beim Menschen von einer Tagesdosis von 600 mg gesprochen:

    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=1640

    Das bekommt man mit Bierhefe nicht hin ...

    __________________________________________________ _________

    Das "Schmieren" ist vom Handling her viel unkomplizierter und schöner als ich gedacht habe ... selbst bei meinem Plüschi. Muß nur aufpassen, daß ich nach dem Schmieren alsbald losgehe ... sonst fressen sie ihren Zeckenschutz zu gerne auf ... sie finden sich unsagbar lecker seit zwei Tagen .

    Nach der Waldrunde gehe ich mit einem engzahnigen Kamm durch ... wenn es jetzt in der kommenden Zeckenhochsaion reichen würde, wären wir richtig happy. Manchmal liegt das "Glück" so nahe und man sieht´s irgendwie nicht. Es ist ja nunmal unbestritten, daß Zecken Laurinsäure meiden. Vielen Dank Euch.

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  • Louis' Writer
    antwortet
    Ich muss sagen, nachdem ich hier einiges gelesen habe, bin ich hin und her gerissen.
    Wie gesagt hat mein Hund eine Schilddrüsenunterfunktion, weswegen eigentlich jede zusätzliche Belastung für das Immunsystem vermieden werden sollte (und dazu zähle ich eben auch Chemiebomben). Andererseits ist hier wie gesagt eine extreme Zeckengegend, wir sind jeden Tag im Wald unterwegs und da können es schon mal 10 Zecken sein, die ich von ihm absammle.
    Das Scalibor hat bei uns wirklich gut geholfen, er hatte in einer ganzen Saison vielleicht 4 oder 5 Zecken u. ich hatte interessanterweise gar keine mehr (obwohl ich früher auch ein beliebtes Fressen von den Mistviechern war). Es hat uns zu denken gegeben, dass wir scheinbar durch das Streicheln etwas von dem Wirkstoff abbekommen haben. Zudem ist das Scalibor ja ein Halsband. Halsbänder können wiederum Druck auf die Schilddrüse ausüben (mal ganz abgesehen davon, dass dann das "Giftzentrum" in diesem Bereich sitzt), was sich wieder negativ auf die Hormonwerte auswirken kann. Frontline, Exspot u. Co hat bei uns nicht wirklich viel gebracht. Zecken hatte er dennoch einige.
    Ach ja und im Moment hat er auch noch Juckreiz, dessen Ursache wir noch nicht herausgefunden haben.

    Wie auch immer, ich fürchte mit natürlichen Mitteln nicht allzu weit zu kommen, aber ein Versuch ist es Wert. Bierhefe habe ich mal bestellt. Und vermutlich werde ich mir selbst eine Lösung mit stark verdünnten ätherischen Ölen herstellen.

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  • Sakomo
    antwortet
    Flöhe sind glücklicherweise kein Thema bei uns. Habe aber ein Frontline-Pumpspray eigentlich immer da (meist zum Entsorgen wegen Verfalls).

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  • Frau Wuffington
    Ein Gast antwortete
    Ich hatte mit extra Zecken Spot Ons, Sprays etc. genausoviel oder wenig Zecken wie mit Kokosöl und meiner Spraymischung. Da Lilly außerdem auf das Spot On mit Krämpfen reagierte war klar, dass sowas nicht noch mal in Frage kommt.

    Einzig ein Floh Spot On müssen wir geben, wenn welche beissen. Und auch da gibts, da wir Katzen haben und mein Mann krank ist, die "weniger" gefährliche Alternative.

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  • Sakomo
    antwortet
    Mmmh ... bei Kokosfett waren es doch 88 % der Zecken auf mit Laurinsäure eingeschmierter Haut, die sich weiterhin abschrecken ließen? Das heißt, 12 von Hundert hätten zugebissen? Wirksam war es in diesem Versuch wohl 6 Stunden, was ja länger ist als die synthetisch hergestellten Substanzen zum Auftragen auf die Haut.

    Ich habe Allcura Bio-Kokosnussöl im Kühlschrank (ich bewahre alle Fette im Kühlschrank auf ... ist ´ne Macke von mir ). Probiert habe ich das Schmieren noch nicht, aber der Tip mit der Mikrowelle und die vielen Stunden der Wirksamkeit ist doch mal einen Versuch Wert ... zumindest bei meinen "kahlen" Collies. Kann man ja dann zuhause noch vorbereiten.

    Ein synthtetisches Sprühzeugs kann ich ja immer noch einsetzen. Habe jetzt zuletzt auf ein Repellens von Virbac geschielt mit Icardin statt IR3535, aber noch nicht bestellt.

    Wenn man mal bedenkt, daß KEIN Mittel zuverlässig wirkt, ist das Ergebnis für Kokosöl vielleicht gar nicht schlecht insgesamt. Die meisten Sprays und so bekommen meist ein "ausreichend" ("mangelhaft" oder "befriedigend" für ihre Wirkung, ein "gut" oder "sehr gut" gibt es ja nur für die volle Chemiebombe, die die Zecken auch abtöten nach dem Biss.

    Mir geht es ja darum, daß die Hunde (und wir) gar nicht erst gebissen werden ... eine Zecke, die gebissen hat, kann ich selber entfernen und beseitigen, dafür brauche ich ja keine Chemie im Hund. Und repellierende Wirkung haben ja nicht alle Produkte ... ich selber kenn jetzt nur Scalibor und Advantix ... und da gab es unter Scalibor eben bei uns auch Anbisse und Vollsaugen und Absterben in der Haut steckend (mit bösen Entzündungen zum Teil) ... da muß man genauso absuchen ... nur irgendwie ist das Fell MIT Chemie nicht mehr das Fell wie OHNE Chemie ... vielleicht bin ich aber auch empfindlich. Und diese Ermahnungen immer an unser Kind: bitte nicht so direkt ans weiße Halsband fassen ... das war alles gar nicht schön und auch nicht beruhigend, ehrlich gesagt. Ich war froh, als die Dinger zum Herbstanfang dann wieder ab waren und da hat das Knuddeln auch wieder Spaß gemacht.

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  • benjijack
    antwortet
    bei uns auch nicht.
    hast du mal nach biopropet geschaut?

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  • Lotte 2009
    antwortet
    Zitat von Anne410 Beitrag anzeigen
    Jepp. Deswegen hab ich auch geschrieben, dass man das für sich und den Hund abwägen muss.
    Der Hund meiner Schwiegermutter hat unter Scalibor wirklich keine Zecken, ohne alles auch so 5-10 pro Saison.
    Da werd ich so was von neidisch!

    Wir hatten schon bis zu 30 am Tag.
    2 - 6 am Tag sind hier normal in der Saison.
    Hier geht es schon langsam los.
    2 Stück hatten wir schon

    Lotte bekommt in der Zeckenzeit (wenig) Bierhefe, Kokosraspel und -oel ins Futter.
    Kokosöl auch ins Fell - wenn es nicht vergessen wird
    Die selbstgemachte Lavendel - Rosmarin - Zitronenlotion ins Fell.
    Hier hat noch nichts wirklich die Zecken ferngehalten. Chemie kommt trotzdem keine auf den Hund.

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  • benjijack
    antwortet
    geld spielt keine rolle, wir haben auch kein geld und mühe gespart, geholfen hat das kokos bei uns nicht.

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  • ConnyD
    antwortet
    Zecken

    Wir benuten allerdings auch Kokosöl, je hochwertiger, desto besser. Wir nehmen eine Portion ab, erwärmen diese in der Mikrowelle (Achtung: nicht heiss werden lassen) und tragen sie vor jedem Gassigehen auf Beine und komplette Unterseite auf. In den ersten Tagen machen wir es schon jedes Mal (Ausnahme vielleicht, wenn man nur um den Häuserblock geht), dann reduzieren wir auf einmal am Tag. Es hilft - zumindest bei uns. Trotzdem sollte es nicht das Absuchen hinterher ersparen, einen 100 %igen Schutz gibt es nicht.

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