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DRINGEND Daumenkralle

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  • Swanie
    antwortet
    Wenn ein Mod sich höflich bedankt, dafür dass eine DISKUSSION sachlich geführt wird, dann ist das nicht eine Blanko-Unterstützung des Mitgliedes Meinung, sondern ein Lob und ein Dank für anständiges Verhalten bei einem brisantem Thema.

    Dafür muss man den Moderator gewiss nicht blöde anmachen!! Das nehme ich persönlich.

    Auch von mir , dass ihr in Zukunft euch höflich verhält und die Moderatorinnen nicht beldeidigt.

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  • Bocalinos
    antwortet
    Zitat von Hanna Beitrag anzeigen
    ...
    Ich finds trotzdem gut, dass du Dich hier äußerst, für viele ist es ein unbekanntes Thema und wenn man nicht beide Seiten hören/lesen kann, ist es schwierig, sich ein Bild zu machen.

    Deshalb für Dein Engagement.
    und ich fühle mich zum zweiten Mal in diesem Thread im falschen Film

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  • Bullebu
    antwortet
    Um ein grundsätzliches Nein geht es mir auch nicht, das ist hoffentlich klar.
    Aber nur weil ein Hund sich im Leben mal verletzt bzw. könnte ist das für mich eben keine Indikation und gerade diese betäubungslose pauschale Entfernung... Dazu muss ich nichts sagen, das ist keine Indikation, weil diese Entscheidung sollte eben immer individuell für den jeweiligen Hund getroffen werden.

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  • gabydux
    antwortet
    Zitat von Bullebu Beitrag anzeigen
    Das müssen wohl so manche...

    Ich werde übrigens nun Bandagen für meinen Hund bestellen, weil ich ihm im Winter (verharschter Schnee) vor Verletzugen vor allem an seinen Wolfskrallen schützen möchte. Ans Amputieren denke ich aber gewiss nicht, seine Wolfskrallen sind derart verknöchert, dass dies eine Riesen-OP wäre.
    Tja, und da sagt man halt, eine Entfernung direkt nach der Geburt ist viel einfacher und problemloser.

    Um das jetzt mal deutlich machen, ich bin nicht grundsätzlich gegen das Amputieren von Krallen, egal ob Daumen oder Wolfskrallen an sich.

    Es gibt gesetzlich Vorgaben dafür und genau so, wie das Gesetz es sieht, sehe ich das auch. Ist es medizinisch gesehen notwendig, dann ist eine Amputation völlig in Ordnung - unter entsprechenden Umständen, sprich, ist es bei DIESEM Hund notwendig, wird betäubt etc.

    Ein pauschales Amputieren ohne Betäubung beim Saugwelpen rein präventiv, nur weil Verletzungen entstehen KÖNNTEN, ist nicht zulässig.

    Es gibt auch kein pauschales Verletzungsrisiko bei bestimmten Rassen, wie ja die Erfahrungen zeigen - der Bericht von Laila unterstreicht das ja auch.
    Es würden sicher viel mehr Whippetzüchter die Daumen kupieren, wenn das so wäre und da gibt es einige, die schon ziemlich lange dabei sind.....

    Wenn das aber wirklich so wäre, dass ein Whippet kein artgerechtes Leben führen könnte, wenn er seine Daumen behält, dann wäre durchaus zu prüfen, ob §11b Tierschutzgesetz da zum Tragen käme.

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  • Bullebu
    antwortet
    Zitat von Nathalia Beitrag anzeigen
    Ich muß mich zurückhalten.
    Das müssen wohl so manche...

    Ich werde übrigens nun Bandagen für meinen Hund bestellen, weil ich ihm im Winter (verharschter Schnee) vor Verletzugen vor allem an seinen Wolfskrallen schützen möchte. Ans Amputieren denke ich aber gewiss nicht, seine Wolfskrallen sind derart verknöchert, dass dies eine Riesen-OP wäre.

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  • Nathalia
    antwortet
    @ Hanna:

    Ein Dankeschön ist immer nett - ob es die richtige Person trifft ? Für welches Engagement bedanktst Du Dich denn da ?

    Daumenamputation ohne medizinische Indikation ist eine Verstümmelung des Hundes.

    Mein Hund (amputiert) hatte schon mehrere Frakturen ohne Fremdeinwirkung an den Vorderläufen und leidet unter Arthrose.

    Ich muß mich zurückhalten.

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  • Hanna
    antwortet
    laut

    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen

    So, und nu is jut!
    Hi Steffen

    grins, dass Du Gaby mit Lautwerden nicht so einfach aus der Fassung geschweigedenn zur Ruhe bringen kannst, solltest Du gemerkt haben

    Ich finds trotzdem gut, dass du Dich hier äußerst, für viele ist es ein unbekanntes Thema und wenn man nicht beide Seiten hören/lesen kann, ist es schwierig, sich ein Bild zu machen.

    Deshalb für Dein Engagement.

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  • gabydux
    antwortet
    Zitat von susan1 Beitrag anzeigen
    Ja Gaby...nur interessiert das so wirklich auf den Ausstellungen? Ich habe da nicht so die Ahnung ob das wirklich durchgesetzt wird wie z.B. bei Dobis mit den Ohren und Ruten.
    Das wird sich bald ändern, denke ich.

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  • susan1
    antwortet
    Ja Gaby...nur interessiert das so wirklich auf den Ausstellungen? Ich habe da nicht so die Ahnung ob das wirklich durchgesetzt wird wie z.B. bei Dobis mit den Ohren und Ruten.

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  • gabydux
    antwortet
    Zitat von susan1 Beitrag anzeigen
    Ich finde es ganz toll, das in diesem Bereich endlich etwas passiert und das Thema mal groß aufgewirbelt wird und ich hoffe es zeigt Erfolge. Wenn auf Ausstellungen die ganzen Hunde ohne Daumen erstmal nicht mehr zugelassen werden ist es schonmal ein Anfang. Aber dafür braucht es wohl die Öffentlichkeit. Gäbe es Demos hier in meiner Nähe vor Ausstellungen wäre ich sofort dabei um Leute die garnicht wissen was den armen Hunden geschieht aufzuklären. Ich denke wenn vor jeder Ausstellung Demos wären, könnten die Veranstalter bald garnicht mehr anderst als Konsequenzen ziehen.
    Laut §10 Hunde-Tierschutzverordnung ist es verboten, kupierte Hunde auszustellen.

    Was im KLartext heißt, alle Zuchtverbände, die an den Daumen kupierte Hunde ausstellen lassen, ohne dass für diese eine tierärztliche Bescheinigung vorliegt, verstoßen gegen dieses Gesetz.

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  • hippe
    antwortet
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    .....aus der leider nicht ersichtlich ist, wieviele Hund (mit Daumenkrallen) ohne Bandagen gelaufen sind (fraglich, ob eine solche Auskunft glaubhaft wäre). Bandagierte Hunde haben in einer diesbezüglichen Statistik nichts zu suchen.

    Von daher sagt diese Statistik erstmal gar nichts aus.
    Steffen, dann stell uns doch eine aussagekräftige Statistik zur Verfügung, wie schon mehrfach darum gebeten wurde.

    Und für mich ist Christianes Zusammenstellung dahingehend zu verwerten, dass - wie Gaby schon ausgeführt hat - das Kupieren der Daumenkrallen offensichtlich nicht der einzige wirksame Schutz vor Verletzungen ist.
    Und das finde ich eine ganze Menge.

    Gruß,
    Rena

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  • susan1
    antwortet
    Ich finde es ganz toll, das in diesem Bereich endlich etwas passiert und das Thema mal groß aufgewirbelt wird und ich hoffe es zeigt Erfolge. Wenn auf Ausstellungen die ganzen Hunde ohne Daumen erstmal nicht mehr zugelassen werden ist es schonmal ein Anfang. Aber dafür braucht es wohl die Öffentlichkeit. Gäbe es Demos hier in meiner Nähe vor Ausstellungen wäre ich sofort dabei um Leute die garnicht wissen was den armen Hunden geschieht aufzuklären. Ich denke wenn vor jeder Ausstellung Demos wären, könnten die Veranstalter bald garnicht mehr anderst als Konsequenzen ziehen.

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  • gabydux
    antwortet
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    ....entscheidet einzig und allein der jeweilige Tierarzt, nicht du, ich oder sonstwer.

    So, und nu is jut!
    Auch der Tierarzt muß sich an Gesetze halten...insofern ist er nicht derjenige, der das alleine zu entscheiden hat.

    Wie ich bereits schrieb, gibt es mittlerweile mehrere Stellungnahmen dazu, unter anderem vom BMLEV und auch Professor Hartung schreibt in seinem Kommentar zum Tierschutzgesetz eindeutig, eine tierärztliche Indikation ist immer auf das jeweilige Tier bezogen und nicht pauschal zu sehen.

    Schon die Angaben der hier geposteten Erfahrungen BEWEISEN, dass eine Amputation beim Saugwelpen NICHT notwendig ist, um spätere Verletzungen zu vermeiden.

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  • Steffen
    antwortet
    Zitat von gabydux Beitrag anzeigen
    ...... dass eine medizinische Indikation vorliegt......

    ....entscheidet einzig und allein der jeweilige Tierarzt, nicht du, ich oder sonstwer.

    So, und nu is jut!

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  • gabydux
    antwortet
    Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
    .....aus der leider nicht ersichtlich ist, wieviele Hund (mit Daumenkrallen) ohne Bandagen gelaufen sind (fraglich, ob eine solche Auskunft glaubhaft wäre). Bandagierte Hunde haben in einer diesbezüglichen Statistik nichts zu suchen.

    Von daher sagt diese Statistik erstmal gar nichts aus.
    Doch, natürlich!

    Nämlich, dass eine Amputation als EINZIGER Schutz vor Verletzung weder notwendig noch sinnvoll ist.

    Was umso mehr klar stellt, dass eine präventive Amputation von Daumen beim Saugwelpen ohne Betäubung definitiv ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ist.

    Wäre es tatsächlich so, dass eine Amputation unumgänglich ist, weil es sonst unweigerlich beim erwachsenen Hund zu Verletzungen kommt, könnte man tatsächlich glauben, dass eine medizinische Indikation vorliegt.

    Aber wenn eben andere Maßnahmen vor Verletzungen schützen, dann ist eine Amputation weder Mittel der Wahl noch die einzige Möglichkeit, Verletzungen vorzubeugen.

    Hier ist noch ein netter Link, auf Wolfskrallen bezogen:

    http://www.drquinten.de/wissen-gericht-wolf.html

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