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Der Hundeprofi

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  • Rasta
    antwortet
    Zitat von Monka Beitrag anzeigen
    Kommt ja auch schließlich ausm Ruhrpott.

    ahhhhh, deshalb mag ich den so

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  • Monka
    antwortet
    Zitat von Tiertraumland Beitrag anzeigen
    Ich finde der Rütter hat schon so seine Vor- und Nachteile (wer hat die nicht?), doch solche Sendung sollte man nur als Unterhaltung ansehen.

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  • Tiertraumland
    antwortet
    Ich finde der Rütter hat schon so seine Vor- und Nachteile (wer hat die nicht?), doch solche Sendung sollte man nur als Unterhaltung ansehen.

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  • Monka
    antwortet
    Zitat von AnjaK Beitrag anzeigen
    Nur schade, das er so zugenommen hat
    Wer, der Welpe?

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  • Julchen1
    antwortet
    Zitat von mallow Beitrag anzeigen
    Mit der Reizangel kann man viel Gutes am Hund tun, aber nicht mit einer Anleitung wie dort geschehen. Vorher braucht Mensch auch erst einmal so etwas wie Timing und vor allem eine Ahnung was er mit der Reizangel bewirken soll.

    Angewendet als Ich-lasse-meinen-Hund-mal-ungeniert-hinter-dem-Fetzen-herrennen kann es sehr schnell in die Hose gehen und ein noch nicht gewecktes Jagdinteresse kann geweckt werden. Dann haben die Leute erst recht ein Problem und nicht nur einen Hund der sie im Haus hütet.
    [CODE]Gibts irgendwo eine sehr gute Anleitung für die Reizangel? In unserer Huschu wird ja sowas gar nicht angeboten[/CODE]

    Hundetraining ist zu individuell, gerade bei Problemverhalten, als dass man solche Pauschallösungen im Fernsehen zeigen sollte. Natürlich schneidet der Sender es so wie er will und deshalb liegt es in der Verantwortung des Hundetrainers solche Formate gar nicht erst zu nutzen. Wenn man aber natürlich sein Franchise-Konzept mit den Fernseh-Auftritten bewirbt und so die extrem hohen Beiträge entschuldigt muss man natürlich auf jeder Party mittanzen, ob es nun den Hunden an sich gut tut oder nicht.
    [CODE] Für mich sind diese Sendungen eh mehr Unterhaltung als Anleitung zur Erziehung. Sicher kann man sich einige Tipps abschauen. Jeder Hund ist anders und bei wirklichen Problemen muss ein Trainer her, der den Hund in Natura sieht. Und da sehe ich schon eine gewisse Gefahr bie diesen Sendungen, erwecken sie doch oft den Eindruck " Aha, das mach ich jetzt ebenso und dann hab ich Erfolg"[/CODE]

    Immerhin zeigte er in der letzten Sendung mehr Fingerspitzengefühl und wählte anscheinend gezielt Hunde die gar keine Probleme verursachten. Und hatte somit sehr entspannte Teilnehmer weil ja nichts vom Erfolg abhing - dann hätte man eben so weiter gemacht wie zuvor.
    [CODE] Genau![/CODE]

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  • AnjaK
    antwortet
    Ich gebs ja zu: ich mag ihn gerne
    Vielleicht hat ja gestern der ein oder andere aufmerksame Zuschauer anhand des Welpen mitbekommen, über welch langen Zeitraum solches Training geht. Zwar betont er es immer wieder, aber ob es dann auch ankommt, ist halt die Frage.
    Nur schade, das er so zugenommen hat

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  • Txori
    antwortet
    Rütter ist schon nicht so falsch, aber ich finde das Format schwierig.

    Wie die Renovierungs-, Auswanderungs- und alle anderen Reality-Formate geht es hier nun mal in erster Linie um kostengünstige Programme, die eine Mindesteinschaltquote bringen müssen.

    Martin Rütter hat es zwar inzwischen geschafft, seinen Namen zu einer Marke werden zu lassen, aber dennoch wird auch er sich in das Format fügen müssen.

    Und das heißt für mich vor allem eins: Seinen Möglichkeiten, etwas sehr Wesentliches zu tun, nämlich den Hundeführern den Spiegel vorzuhalten und ihnen klar zu machen, dass nur eines an verfahrenen Situationen etwas ändert, nämlich dass sie sich ändern, werden sehr enge Grenzen gesetzt sein.
    Zum einen kann man bei diesem Format (bei gewissen anderen Formaten geht das durchaus und ist sogar Programm) den Leuten, die freiwillig teilnehmen, gegenüber nicht so deutlich werden, dass sie sich vor der breiten Öffentlichkeit bloßgestellt und lächerlich gemacht fühlen (das wäre wohl auch in keiner Weise hilfreich für den Hund), zum anderen darf man ja auch keine zukünftigen Teilnehmer verschrecken, wenn man will, dass sich auch weiterhin Leute für weitere Sendungen melden.

    Und das Thema ist kritisch, denn immerhin geht's ja um unsere Beziehungen, unsere Gefühle, unser Verhalten - um ganz wesentliche Dinge, die uns tief im Innern anfassen können. Auf welch dünnem Eis man da schnell wandeln kann, sieht man an so mancher Diskussion in diesem und anderen Foren, bei denen die Befindlichkeiten der Teilnehmer explodieren und sämtliche Sachlichkeit überschatten können.

    Ich finde es gut, dass Sendungen dieser Art vielleicht dem einen oder anderen Menschen den Gedanken in den Kopf bringen können, dass es noch anders geht als mit dem überkommenen Starkzwang.
    Ich finde es nicht gut, dass Sendungen dieser Art den Hang vieler Menschen zu a) Knöpfchendrucklösungen und b) dazu, die Verantwortung überall, nur nicht bei sich selbst zu suchen, unterstützen (können und wohl auch häufig tun).

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  • Unschuldslamm
    antwortet
    Das ist ja genau das, was ich meine: es werden schnelle, einfache Lösungen propagiert und der Zuschauer wundert sich, warum bei Daheim nicht auch einfach klappt....wie oft höre ich "mein Hund zieht/jagt/macht was kaputt, ansonsten ist er aber gaaaanz lieb, nur dieses Eine will ich nicht mehr. Was muss ich tun?"
    Wenn ich dann versuche zu klären, dass es nicht EINEN Knopf gibt, auf den man drückt und dann fluppt alles, sondern dass da häufig viele Faktoren eine Rolle spielen etc., blabla....dann wird verständnislos geschaut - weil: "bei den Hundeprofis gehts doch auch so schnell.......und DEINE Hunde sind doch auch so gut erzogen, zeig doch mal eben wie man das macht"

    und DAS sehe ich als Gefahr an.

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  • greyekle
    antwortet
    Zitat von Helfstyna Beitrag anzeigen
    Es gibt viele sinnvolle Methoden, aber diese muss ich als Hundebesitzer erstmal einlernen und vernünftig einsetzen können, da reicht kein Crash-Kurs beim Hundeprofi und viel mehr wird der Sender nicht bezahlen, denke kaum, dass diese Leute alle ein Monatelanges ernstzunehmendes Training absolviert haben aus dem dann 30 Minuten Material zusammengeschnitten wurden.
    Aus eigener Erfahrung an der Teilnahme einer Reportage über Hunde: die Sendung umfaßte 2 Stunden. Gezeigt wurden darin Beiträge zu 4 Themen: Spitze, Möpse, Anschaffung eines Welpen und Ausstellungen. Wie viel Zeit da zu jedem einzelnen Thema blieb ist nicht so viel.

    Der Ausstellungsteil wurde an 2 kompletten Tagen gedreht.

    Die Spitze waren mit einem Tagesseminar Dog-Dancing vertreten. Und die Fernsehleute waren von morgens bis zum Ende dabei! Dann wurde eine Züchterin mit ihrem Wurf mehrfach besucht. Zwischen Seminar und Züchterin lagen Wochen und viele hundert km.

    Also der Aufwand für die paar Minuten war schon enorm.

    Viele Grüße

    Elke

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  • Monka
    antwortet
    Zitat von Rasta Beitrag anzeigen
    Der Rütter hat so nen genialen Humor
    Kommt ja auch schließlich ausm Ruhrpott.

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  • Rasta
    antwortet
    Der Rütter hat so nen genialen Humor

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  • Helfstyna
    antwortet
    @ Mallow

    Du hast das Problem dass ich mit dieser Lösung hatte, genau auf den Punkt gebracht

    Es gibt viele sinnvolle Methoden, aber diese muss ich als Hundebesitzer erstmal einlernen und vernünftig einsetzen können, da reicht kein Crash-Kurs beim Hundeprofi und viel mehr wird der Sender nicht bezahlen, denke kaum, dass diese Leute alle ein Monatelanges ernstzunehmendes Training absolviert haben aus dem dann 30 Minuten Material zusammengeschnitten wurden.

    Und genau da sehe ich bei solchen Formaten auch die Problematik. Es werden Lösungsansätze gezeigt, die simpel aussehen und zum schnellen Nachmachen einladen, dass aber sehr viel Wissen und Können dazu gehört die richtige Therapie für Halter, hund und Problem zu finden, wird nicht dazu gesagt.

    Meiner Meinung nach gehört da vor jede Sendung das "Wir sind Profis bzw gut verischert, bitte nicht selber zuhause nachmachen" Schild fett eingeblendet

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  • mallow
    antwortet
    Mit der Reizangel kann man viel Gutes am Hund tun, aber nicht mit einer Anleitung wie dort geschehen. Vorher braucht Mensch auch erst einmal so etwas wie Timing und vor allem eine Ahnung was er mit der Reizangel bewirken soll.

    Angewendet als Ich-lasse-meinen-Hund-mal-ungeniert-hinter-dem-Fetzen-herrennen kann es sehr schnell in die Hose gehen und ein noch nicht gewecktes Jagdinteresse kann geweckt werden. Dann haben die Leute erst recht ein Problem und nicht nur einen Hund der sie im Haus hütet.

    Hundetraining ist zu individuell, gerade bei Problemverhalten, als dass man solche Pauschallösungen im Fernsehen zeigen sollte. Natürlich schneidet der Sender es so wie er will und deshalb liegt es in der Verantwortung des Hundetrainers solche Formate gar nicht erst zu nutzen. Wenn man aber natürlich sein Franchise-Konzept mit den Fernseh-Auftritten bewirbt und so die extrem hohen Beiträge entschuldigt muss man natürlich auf jeder Party mittanzen, ob es nun den Hunden an sich gut tut oder nicht.

    Immerhin zeigte er in der letzten Sendung mehr Fingerspitzengefühl und wählte anscheinend gezielt Hunde die gar keine Probleme verursachten. Und hatte somit sehr entspannte Teilnehmer weil ja nichts vom Erfolg abhing - dann hätte man eben so weiter gemacht wie zuvor.

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  • Monka
    antwortet
    Zitat von SonjaBenny Beitrag anzeigen
    Ok....naja zumindest ist es nicht sein Allheilmittel und wendet sowas nicht in jeder Sendung an.....
    Ja, stimmt, er versucht zumindest "Beziehungsarbeit" zu leisten (oftmals sind ja auch die Menschen gar nicht wirklich in der Lage oder Willens dazu) und dann betreibt er wohl so ne Art Schadensbegrenzung.

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  • SonjaBenny
    antwortet
    Hallo,

    Zitat von Monka Beitrag anzeigen
    Wär schön, stimmt aber leider nicht - zumindest, was die Hunde angeht.
    Ach du meinst den aggressiven Dackel...ja stimmt da hat er sowas verwendet und auch die Discs, hab ich vergessen.

    Ok....naja zumindest ist es nicht sein Allheilmittel und wendet sowas nicht in jeder Sendung an.....

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