Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Ich krieg die Bedarfswerte einfach nicht hin

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Sakomo
    antwortet
    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    ...

    DESHALB frage ich VORHER...auch wenn euch das bekloppt vorkommt
    Mir persönlich kommt das keinesfalls bekoppt vor ... Fragen sind nie "bekloppt" ... solche, die Du hier gestellt hast, sowieso nicht.

    Mit dem Fisch ... da fallen mir Hering und der rosa Lachs ein als gute Vitamin D-Lieferanten ... die anderen Sorten haben, glaube ich, gar nicht so viel davon.

    Es ist nicht sicher bewiesen, daß Hunde Vitamin D selbst bilden können unter Sonnenlicht. Sicher ist aber, daß sie es "ausreichend" nicht tun können. Die Zahl in der Literatur für den Vitamin D-Bedarf ist aber in meinen Augen auch eher eine Schätzung, die Auswirkungen von einer ungünstigen Ca-/P-Zufuhr verhindern kann/soll. Darüber brauchen sich Wildcaniden eigentlich keine Sorgen zu machen, zumindest die nicht, die ganze Beutetiere fressen und sich nicht von Mülldeponien ernähren.

    Ich halte es aber so, daß ich im Zweifel für den Angeklagten handele und ergänze Vitamin D im Winter wie im Sommer ... egal ob drei Stunden draußen oder den ganzen Tag. Hering geht natürlich auch bestens dazu, wenn er vertragen wird.

    Mit dem Weizenkeimöl ... das geht natürlich im Wechsel mit anderen Ölen. Da ich fast keinen Fisch füttere, lege ich natürlich vermehrt Wert auf Lachsöl wegen der Fettsäuren ... für mich deshalb (fischarme Ernährung) das wichtigste Öl überhaupt, aber nur in Verbindung mit genügend Vitamin E ... so auch Lebertran.

    Wenn es solche Menschen wie Dich nicht gäbe, gäbe es hier auch keine in meinen Augen so wertvollen Diskussionen. Und ich persönlich finde das mit dem Purin schon eine Hausnummer ... das erfordert natürlich einen noch sorgfältigeren Rundumblick. Ich kann das schon verstehen, wenn man das dann ganz genau nimmt. Ja ... und ich wär die erste, die den Gentest machen tät ... in der Hoffnung, ich könnte beruhigt ganz normal füttern. Sagte ich ja bereits. So ist es dann natürlich komplizierter.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Magic Moments
    antwortet
    Ihr habt gut Reden...ihr macht das schon seit Jahren und wisst was ihr macht und seit euch eurer Sache auch sicher.

    Ich mach das nun mal noch nicht so lange und bin einfach noch unsicher und will deshalb auch keine Fehler machen.
    Ich hätte mich nicht in diesem Forum angemeldet, wenn ich mir meiner Sache sicher gewesen wäre

    Und auch wenn ihr die Rechnerei überflüssig findet, so habe ich erst ab dort gesehen, wo noch ein Nachhohlbedarf ist und wo ich was ändern kann oder muss.
    Dass ich mir alles ganz genau aufschreibe, was ich gefüttert habe, hilft mir nun mal sehr

    Alleine die Tatsache, dass ich nur Hühnerknochen gebe, ändert doch die ganze Sache ein wenig...oder nicht?!
    Oder dass Vitamin E zugeführt werden muss, habe ich so vorher noch nirgends explizit gelesen/gesehen. (Dazu hab ich ja schon einen Tipp bekommen...danke dir nochmals!)

    Ich möchte einfach nicht in einem Jahr dastehen und sehen, dass ich was falsch gemacht habe, weil ich es ignorierte und dann sagen müssen, dass die Leute recht haben mit der Aussage, dass BARF nicht Bedarfsdeckend ist.

    DESHALB frage ich VORHER...auch wenn euch das bekloppt vorkommt

    Marion
    Zu deiner Frage wegen Vitamin D (Lebertran)
    Ich gebe kein Lebertran, da ich denke, da ich soviel Fisch gebe und die Hunde auch draussen sind, das reichen sollte

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fusselmonster
    antwortet
    Zitat von poipoi Beitrag anzeigen
    Puhhhhh ... was ein Thread. Ich habe mich jetzt durch alle 30 Seiten gekämpft und war ungefähr hundert mal kurz davor einfach meine Hunde zu essen, damit wenigstens mein Bedarf gedeckt ist und ich sie nicht länger mit Futter im Allgemeinen quäle ( #ironie off)

    Ich habe zwei Möpse und eine Englische Bulldogge. Olga, die Bulldogge, barfe ich jetzt seit ca. 4 Wochen, die Möpse, Mimmi und Rosa, seit knapp 2 Wochen. Ich dachte eigentlich, dass ich das ganz ordentlich mache, hatte hier in dem Thread aber zwischendurch das Gefühl, dass man so viel falsch machen kann, dass man kaum eine Chance hat es richtig zu machen ...

    Auf der anderen Seite weiß ich, dass in Fertigfutter soviel Mist drin ist, dass selbst der unausgewogenste Barfplan vermutlich immer noch besser ist.
    Ich hoffe, dass ich hier im Forum richtig bin und einfach Anregungen und Tipps für die Ernährung meiner Hunde finde. der eine Mops kämpft ziemlich mit Arthrose und der Bulli hat Eplepsie und ich hoffe einfach, dass ich über das Futter das Beste für beide "rasuholen" kann. Allerdings bin ich eher ein Gefühlstier als Mathematiker ... wenn auch ein großer Freund von Excel-Tabellen

    Einen Kommentar schreiben:


  • Katinka
    antwortet
    Zitat von poipoi Beitrag anzeigen
    Ich dachte eigentlich, dass ich das ganz ordentlich mache, hatte hier in dem Thread aber zwischendurch das Gefühl, dass man so viel falsch machen kann, dass man kaum eine Chance hat es richtig zu machen ...
    Neinnein, bitte ganz ruhig bleiben! Dieser Thread ist ein Extrembeispiel - Karin hat so ein bisschen eine leichte Paranaoia (Karin, bitte nicht böse sein, das ist scherzhaft gemeint!)

    Obwohl, gelernt hab ich hier trotzdem viel, auch wenn ich niemals solche Futterpläne machen will - lehrreich wars dennoch.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Tränenwegwisch.... bitte mehr von som scheiss....

    Zitat von poipoi Beitrag anzeigen
    Puhhhhh ... was ein Thread. Ich habe mich jetzt durch alle 30 Seiten gekämpft und war ungefähr hundert mal kurz davor einfach meine Hunde zu essen, damit wenigstens mein Bedarf gedeckt ist und ich sie nicht länger mit Futter im Allgemeinen quäle ( #ironie off)

    Einen Kommentar schreiben:


  • Anne410
    antwortet
    Total OT, aber poipoi, herzlich Willkommen aus der Nachbarschaft.
    Man guckt immer etwas sparsam, wenn der eigene Ortsname irgendwo auftaucht

    Einen Kommentar schreiben:


  • poipoi
    antwortet
    Puhhhhh ... was ein Thread. Ich habe mich jetzt durch alle 30 Seiten gekämpft und war ungefähr hundert mal kurz davor einfach meine Hunde zu essen, damit wenigstens mein Bedarf gedeckt ist und ich sie nicht länger mit Futter im Allgemeinen quäle ( #ironie off)

    Ich habe zwei Möpse und eine Englische Bulldogge. Olga, die Bulldogge, barfe ich jetzt seit ca. 4 Wochen, die Möpse, Mimmi und Rosa, seit knapp 2 Wochen. Ich dachte eigentlich, dass ich das ganz ordentlich mache, hatte hier in dem Thread aber zwischendurch das Gefühl, dass man so viel falsch machen kann, dass man kaum eine Chance hat es richtig zu machen ...

    Auf der anderen Seite weiß ich, dass in Fertigfutter soviel Mist drin ist, dass selbst der unausgewogenste Barfplan vermutlich immer noch besser ist.
    Ich hoffe, dass ich hier im Forum richtig bin und einfach Anregungen und Tipps für die Ernährung meiner Hunde finde. der eine Mops kämpft ziemlich mit Arthrose und der Bulli hat Eplepsie und ich hoffe einfach, dass ich über das Futter das Beste für beide "rasuholen" kann. Allerdings bin ich eher ein Gefühlstier als Mathematiker ... wenn auch ein großer Freund von Excel-Tabellen

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sakomo
    antwortet
    Ich denke auch ... man füttere einfach normal Selenhaltiges bei Barf im normalen Umfang und achte einfach auf Vitamin E natürlicher Herkunft. Im Welpenkalk von Canina sind 3.000 mikrogramm pro 1.000 g zugesetzt ... in einem Mineralstoffgemisch für erwachsene Hunde, welches ich früher mal verwendet habe, war 1 mg (1.000 mikrogramm) pro 1.000 g Gemisch zugesetzt. 100 g Niere z.B. enthalten ca. 140 mikrogramm Selen.

    10 g des Mineralstoffgemisches für die Erwachsenen lieferten 10 mikrogramm Selen.
    20 g Niere liefern knapp 30 mikrogramm Selen.
    Und Welpen kompensieren ihren Mehrbedarf durch analog mehr Futter.

    Also ich sehe null Probleme in der Versorgung. Barf enthält zudem die selenhaltigsten Dinge überhaupt. Es ist ja nicht nur in Niere und Nüssen enthalten.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sanhestar
    antwortet
    ja, und der Passus sagt genau das, was ich oben geschrieben habe: Vit.E verringert den Selenbedarf (nicht umgekehrt). Ohne Vitamin E wird vorhandenes Selen schlechter resorbiert und der Bedarf an SELEN steigt.

    Selenzugabe bei wachsenden Tieren kann (!) Sinn machen in Selenmangelgebieten, weil dies die Möglichkeit von Herzmuskel- und Skelettmuskelmangelentwickung verringert (Weißmuskelkrankheit). Die erwachsenen Tiere können ihren Selenbedarf meist auch in Mangelgebieten noch decken, doch für Neugeborene reicht das Angebot dann nicht mehr aus.

    Aber da die Grenze zwischen Erhaltungswerten und Überschreiten der Toxititätsgrenze (und bei Selen ist das dann tödlich) sehr schmal ist, ist Selensublimentierung nicht ganz einfach.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Selkie
    antwortet
    Ich habe das aus dem Meyer/Zentek, denen habe ich bisher zumindest was die Studienlage betrifft immer geglaubt:
    Durch Zulage von 10 µg Selen zu 100 g einer Vitamin-E-freien Diät konnten klinische sowie pathologisch-anatomische Veränderungen bei wachsenden Welpen verhütet werden. Ein gleichzeitig ausreichendes Vitamin-E-Angebot reduziert umgekehrt den Se-Bedarf.
    Eine Empfehlung würde ich daraus sowieso nicht ableiten, nicht nur wegen der Toxizität von Selen, sonder auch weil VitE-freie Ernährung grundsätzlich nur Labor-Wissenschaftlern einfallen kann.
    Zuletzt geändert von Selkie; 28.12.2013, 13:06. Grund: Buchstabensalat sortiert

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sanhestar
    antwortet
    Zitat von Selkie Beitrag anzeigen
    Bekannt ist nur, dass VitaminE-Mangelerscheinungen durch hohe Selengaben verhindert werden können, dass also Selen dieses Vitamin im Notfall "ersetzen" kann. Aber wer füttert schon VitE-frei?
    ähm, nö, das ist genau umgekehrt. Vit.E kann die Resorption von Selen verbessern. Selen hochdosiert zu geben, um einem Vit.E-Mangel vorzubeugen, käme mir nie in den Sinn, dazu ist Selen viel zu schnell im toxischen Bereich.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Selkie
    antwortet
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Ja, das kommt halt bei deinen Überlegungen noch dazu, dass du immer noch von den Fertigfutter-Bedarfswerten ausgehst...
    Nicht mal das.
    Zentek gibt einen Schätzwert an. Der gibt ganz offen zu, nichts über den Selenbedarf zu wissen. Der Selen-Bedarf ist überhaupt nie bestimmt worden, das ist ein reiner Schätzwert, pure Spekulation.
    Bekannt ist nur, dass VitaminE-Mangelerscheinungen durch hohe Selengaben verhindert werden können, dass also Selen dieses Vitamin im Notfall "ersetzen" kann. Aber wer füttert schon VitE-frei?

    Einen Kommentar schreiben:


  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Ja, das kommt halt bei deinen Überlegungen noch dazu, dass du immer noch von den Fertigfutter-Bedarfswerten ausgehst...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Fusselmonster
    antwortet
    Moin Karin,

    Zitat von Magic Moments Beitrag anzeigen
    Wieder ganz allgemein gefragt:
    Für was gibt man denn Nüsse, Samen und Co.?

    Das hast du falsch verstanden...sicher möchte ich nicht über diese Nüsse den Selenbedarf oder sonst was decken...für das habe ich ja die Innereien, die ich jeden Tag gebe.
    ...für die Abwechslung vielleicht??
    Um Schwankungen bei anderen, natürlichen Futterkomponenten auszugleichen??

    Ne Karin, du versuchst schon wieder! Bedarfswerte zu decken, die auf deine Hunde nicht passen, da du ja nicht Getreide basiert fütterst...

    Noch einmal: wenn du 80% tierische Futteranteile (50% MF, 20% P, 15% Innereien,15% gemischte RFK) und max. 20% der Gesamtfuttermenge Gemüse(80%)/Obst incl. Nüsse(20%) fütterst passt das doch. Lass doch einfach deine verrückte Rechnerei. Zudem spart das jede Menge Nerven, nicht nur dir

    Zu deinen Ölen: gib pro Nase und Gemüsebeimischung einen Eßl. pflanzliches Öl am Tag dazu. Abwechselnd heißt: 100ml Fläschchen Was-auch-immer aufbrauchen, die nächste Sorte 100ml anfangen, aufbrauchen, die nächste 100ml Flasche in den Anbruch nehmen, aufbrauchen... das reicht so vollkommen aus. Da du scheinbar auch relativ viel Fisch fütterst, kannst du sogar auf das Fischöl verzichten - die Schwermetallbelastung kannst du so auch halbwegs im Rahmen halten.
    Bei UNS gibt es übrigens maximal alle zwei Wochen eine Fischmahlzeit, dafür jedoch zwei mal in der Woche Lachsöl.

    Ach so, was ich dich noch fragen wollte??
    Irgendwo hatte ich hier gelesen, dass deine Hunde im Zwinger untergebracht sind? Dann kannst du nämlich sogar auf die Extraportion Vit.D verzichten
    Gibt es hier ein Mal in der Woche für die kleinen Hunde (bis 10kg) in den Wintermonaten in Form von 1 Espressolöffelchen voll Dorschlebertran, das Punktetier mit 30 kg bekommt einen knappen Eßlöffel/Woche.


    .

    Einen Kommentar schreiben:


  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Bei mir gibt's Kokosöl z.B. wegen Wurm- oder Zeckenprophylaxe

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X