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Mal wieder... chronische Niereninsuffizienz (CNI)
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Ich füttere nach einem Plan der Uni München und lasse in etwa 6 Wochen die nächsten Blutwerte bestimmen. Dann kann ich Näheres sagen.
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Hallo,
vielen Dank für Deine Antwort. Auf den Thread kann ich nicht zugreifen, da hab ich wohl keine Rechte. Wurde denn der Futterplan dann geändert? Wenn ja, wie hat sich das ausgewirkt? Kanns Du dazu was sagen? Ab wann hat denn der Hund eine ausgeprägte NI?
Liebe Grüße
Bianca
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Es gibt hier schon so eine Frage mit Uni-Futterplan und da wurde auch viel dazu geschrieben.
Bitte suchen. Vielleicht weiß jemand noch wo das war?
Na, mal sehen ob ich was finde.
Auf jeden Fall ist bei dem Thread herausgekommen das der Uniplan nicht so toll ist.
Schau mal http://www.gesundehunde.com/forum/sh...ighlight=Niere
Das ist im Mitgliederbereich das ist mein Post:
der Futterplan war hier 24 Kg Hund:
60g Kopffleisch gekocht (Rohmenge)
60g Schweinebauch gekocht (Rohmenge)
200g Reis (Kochgewicht)
200g Kartoffeln (Kochgewicht)
200g Gemüse (Kochgewicht)
20g Öle
jeden zweiten Tag ein rohes Eigelb
5g Honig
25g Schweineschmalz
60g Ouark
5,5g Mineralmix
12g Pektin
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Ich hatte auch eine NI-Hündin bei der die Krankheit trotz TA leider sehr spät entdeckt wurde.
Wie schon einige hier gut geraten haben:
In deinem Plan v.d. Uni
ist zuviel Fett gegenüber zuwenig Eiweiß.
Eiweiß: bis zu 2,2 g/kg KM/Tag vRP (n. CCH) darf dein Hund bei festgestellter NI haben. Unter 2 g sollten es nicht sein. Dann entsteht Unterversorgung/Muskelschwund was sich auf den gesamten Stoffwechsel schlecht auswirkt.
Also wären das 48 g - 53 g verdauliches Rohprotein.
Fleisch hat je nach Qualität 16 -18 % vRp
Da dein Hund noch keine ausgeprägte NI hat würde ich auf jeden Fall mit 2,5 g/kg KM/Tag rechnen und lieber auf den Phosphorgehalt aufpassen.
Ich verstehe deinen Hund, wenn er sich das Fleisch rauspickt und den Rest nicht haben will. Meine hat das genauso gemacht. Kartoffel hat sie gar nicht vertragen und bei der Fettmenge, hätte sie auch Durchfall bekommen. Bis sie kein Futter mehr angenommen hat. Letztendlich war es so, dass ich ihr liebend gerne Fleisch gefüttert hätte. Auf die käuflichen FEFU-Nierendiäten hat sie trotz Appetits abgenommen und als sie das Futter nicht mehr fressen wollte. Hatte sie sichtbaren Muskelschwund. Hätte ich es besser gewusst, und nicht auf meinen TA gehört, hätte ich ihr sicher mehr Fleisch gefüttert und dementsprechend auch mehr Fett.
"Nicht so viel Fleisch füttern" oder "weniger Fleisch" ist keine berechenbare Größe und damit kann man ganz falsch liegen.
Leider hatte ich die Erkenntis zu spät. Gerademal 3 Monate von dem vorhergesagten halben Jahr hatte sie länger zu leben. Ich hätte ihr lieber ein halbes Jahr "fressen-düfen-was-sie-mag" eher vergönnt und bei richtiger Zusammenstellun hätte ihr das auch mehr gebracht, als dauernd ohne Appetit im Fressnapf herumzusuchen und quasi vor voller Schüssel zu verhungern.
Fett ist zwar sehr wichtig und darf bei NI auch vermehrt gefüttert werden, aber der Eiweißanteil muss trotzdem passen. Bei dem UNI-Plan eindeutig zu wenig Fleisch.
Was mich auch stutzig macht sind die 5,5 g Mineralstoffemischung.
Aus was besteht die? Gerade hier sollte man vorsichtig sein.
Knochen sollte man bei NI nicht geben, wegen dem Phosphor den man hier schwer überschauen kann. Wenn in dieser Mischung Phosphor drinnen ist dann weg damit. Dagegen gibts Phosphorbinder (Z.B.Impakitine) Pflanzliche Präparate (z.B. Renosan mit Lespedezia capitata, Folsäure, Artischocke, ) mit Mariendistel die Leber und Niere unterschützen.
Ich kenne nur diese zwei Präparate möglicherweise gibts andere, bessere.
Tierische Fette sind wichtig und dürfen auch vermehrt gefüttern werden, damit die Kalorien stimmen und so lange es die Verdauung verträgt, aber auf Omega 3-FS sollte auch nicht vergessen werden.
Wichtig ist auch auf sämtliche getrockneten Schweineohren, Ochsenziemer udgl. zu verzichten und den Phosporanteil in Getreidesorten und Milchprodukten zu beachten.
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Ob das jetzt 100 pro auf die Nierenwerte von deinem Hund passt kann ich nicht beurteilen.
Vielleicht hilfts ja weiter, oder es melden sich noch andere hier.
Vielleicht wirst ja auch bald Mitglied dann kannst du alles selber nachlesen.
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Mal wieder... chronische Niereninsuffizienz (CNI)
Hallo,
ich bin neu hier und möchte mich nur ganz kurz vorstellen, da es sonst zu lang wird.
Ich habe zwei Hunde (Lacky 3 Jahre und Ally 2 Jahre) und ein Pferd (Brandy 25 Jahre).
Ally haben wir erst seit ca 4 Monaten (Dezember 2008). Hier ist auch schon unser Problem... Wir haben kurz nachdem sie bei uns eingezogen ist ein Blutbild machen lassen und es wurde leider eine chronische Niereninsuffizienz dianostiziert. Zur Sicherheit haben wir die Nieren noch schallen lassen. Die Diganose ist nicht so ganz berauschend:
Niere beidseitig hochgradig verändert. Sonographisch kein Nierenmark mehr vorhanden. Hochgradig echogene Nieren. Unregelmäßige Rindenoberfläche.
Hier auch die Blutwerte dazu. (Alles von Januar 2009)
Harnstoff-N 55,2 (10-25)
Kreatinin 2,2 (-1,4)
Gesamteiweiß 5,9 (5,3-7,7)
Natrium 151 ( 140-155)
Kalium 4,6 (3,6-5,8)
Calzium 2,87 (2,0- 3,0)
anorg Phosphat 1,3 (0,7- 1,6)
zu diesem Zeitpunkt haben wir Ally wie Lacky auch getreidefrei gebarft. Also Obst/Gemüse, Fleisch/Innereien, Knochen, Milchprodukte und diverse Zusätze ...
Dann haben wir uns einen Futterplan bei der LMU (Uni München) erstellen lassen. Draufhin gab es dann pro Tag nur noch:
200 Gramm gekochten Schweinebauch
600 Gramm gekochter Reis/Nudel
200 Gramm Obst oder Gemüse (keine Empfehlung der Uni)
30 Gramm Pektin
9 Gramm Mineralfuttermischung (wird von der Uni hergestellt, wenn die Zusammensetzung interessiert, kann ich die gerne noch raus suchen)
3 Mal die Woche nen fetten Joghurt dafür nur 150 Gramm Fleisch
2 EL Leinöl
Ostern haben wir nochmal Blut nehmen lassen und Ihre Werte hatten sich merklich verschlechtert:
Harnstoff-N 31,5 (10-25) Verbesserung zum vorigen Ergebnis
Kreatinin 3,2 (-1,4) Verschlechterung um 1,0
Gesamteiweiß 7,1 (5,3-7,7) Verschlechterung um 1,2
Natrium 154 ( 140-155) Verschlechterung um 3
Kalium 6,7 (3,6-5,8) Verschlechterung um 2,1
Calzium 2,38 (2,0- 3,0) Verbesserung zum vorigen Ergebnis
anorg Phosphat 6,1 (0,7- 1,6) Verschlechterung um 4,8!!!
Daraufhin wurde von der Uni der Ernährungsplan nochmals auf folgende Werte pro Tag korrigiert:
150 Gramm gekochten Schweinebauch
750 Gramm gekochter Reis/Nudel
3 EL Leinöl
Symtome zeigt Ally "eigentlich" nicht.
Sie hatte von Anfang an Mundgeruch, aber der riecht nicht nach Urin. Den hat sie jetzt auch noch.
Die erste Zeit als Ally bei uns war, war sie extrem angepasst und hat ganz viel geschlafen. Seit 4 Wochen taut sie von Tag zu Tag mehr auf, ist aktiver und nimmt viel mehr an unserem Leben teil. Sie ist nicht mehr so extrem angepasst, sondern fordert auch schon mal Streicheleinheiten, Futter und Spiel ein. Das kannten wir vorher nicht. Ich hab gelesen, dass Depression auch ein Symtom für eine Niereninsuffizienz sein kann, dass könnte also zutreffen. Das ist auf jeden Fall besser geworden. Evtl auch seit wir eine Bachblütenmischung füttern.
Was jedoch extrem ist, sie hat zu Anfangs wahnisinnig viel getrunken. Das ist auf ein Minimum zurückgegangen. Selbst durch die erhöhten Temperaturen. Sie trinkt seit einigen Wochen vielleicht nen halben Liter pro Tag.
Letze Woche war eine THP bei uns. Sie hat mir Solidago empfohlen. Hab ich auch gleich bestellt, ist aber noch nicht da. Desweiteren hat ein Bioresonanztest ergeben, dass sie auf folgende Heilpilzsorten ansprechen würde. (Reishi und Hericum) Füttere ich seit gestern. Ebenso hat sie mir eine Bioresonanzbehandlung für die Nieren selbst empfohlen. Das werden wir dann übernächste Woche in Angriff nehmen.
Nachdem ich hier (leider) so viele Leidensgenossen finde, würde ich gerne euere Erfahrungen hören.
Wie lange hat euer Hund denn schon CNI?
Was füttert Ihr?
Gibt es bei euch jemanden, der sich auch einen Plan bei der Uni erstellen hat lassen und den wieder geändert hat? Sind die Blutwerte wieder besser geworden?
Oder gibt es auch jemand, dessen Werte auf den Diätplan der Uni hin besser geworden sind?
Ich würde gerne den Plan von der Uni zum Teil umwerfen...warum soll ich an etwas festhalten, wenn sich die Werte verschlechtern. Ich hab jetzt das Gefühl, dass ich ihr damit nur geschadet habe und hätte gerne eure Meinung dazu. Was würdet Ihr denn machen?
Wie oft lasst Ihr denn die Blutwerte kontrollieren?
Hat jemand von euch schon mal Bioresonanz bei seinem Hund machen lassen? Mit welchem Ergebnis?
Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Vitalpilzen?
Sorry, ist ziemlich viel geworden!!! Ich hoffe, dass schreckt nicht ab. Vielen Dank schon mal für eure Antworten.
Liebe Grüße
Bianca

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