Zitat von lacky
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Hier steht:
When phosphorus levels are above 4.5, then it is important to both reduce phosphorus in the diet and use phosphorus binders. ………..If the phosphorus levels are over 4.5, you may need to use more calcium, or talk to your vet about using an aluminum based phosphorus binder instead.
Die NRC gibt wohl Phosphormengen von 22,25mg / kg bei fortgeschrittener Erkrankung an. Das würde bei euch 734,25 mg bedeuten.
Hier steht etwas von 11mg/lb … macht bei euch ca. 800mg.
Würdest du Royal Canin renal füttern bräuchtest du, um auf 1600 kcal zu kommen, ca. 390g Futter. Das wäre eine Phosphoraufnahme von 780mg.
Du merkst … von über 1000mg sind die alle weit entfernt. Und Phosphor ist das, was tatsächlich über den Verlauf der Erkrankung entscheidet, oder maßgeblich daran beteiligt ist.
Mit meinen Phantasieplänen erreichst du auch Werte um die 700mg und deinem Hund wird es besser schmecken + die Nahrung ist reicher an Nährstoffen.
Ich würde mich an diese Angaben halten:
Anywhere from 15-40 mg/kg (7 - 18 mg/lb) is considered a low phosphorus diet.
Die genaue Tabelle dazu habe ich ja schon ein paar Beiträge vorher gepostet.
- Ich würde jetzt nur nochmals nach einem Phosphorbinder forschen, oder mit Calciumcarbonat ergänzen. (Falls du diese fertige Mischung nun weglassen willst) und dann muss man halt schauen, wie sich beides zusammen macht, b.z.w. sich die Werte entwickeln.
Zitat von lacky
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Lammfett kriegst du bei vzh-nohra, oder dem Frischfleisch-Express.
…..um mal ein paar Quellen zu nennen.
Vielleicht hast du auch vor Ort Möglichkeiten.Zum Öl … ich würde definitiv bei Fischöl bleiben, bzw auf keinen Fall darauf verzichten.
Die langkettigen Fettsäuren EPA und DHA sollen sich äußerst positiv auf die Niere auswirken. Beide Säuren kommen aber in den Pflanzenölen nicht vor und müssen erst vom Körper umgewandelt werden.
Mittlerweile hat man festgestellt, dass eine gesteigerte Aufnahme von ALA (Leinöl), die DHA Spiegel im Blut nicht ansteigen lassen. Gerade DHA soll aber z.B. eine eigenständige Wirkung auf Tumorerkrankungen und evtl. auch auf das Nierengewebe haben.
Bleibt nur noch EPA. Der Hund ist in der Lage aus ALA EPA zu bilden, aber die Umwandlungsraten sind gering. Bei einem eh schon kranken Hund vielleicht noch geringer, als bei einem gesunden.
Ausserdem wird ein nierenkranker Hund meist sehr fettreich, d.h. linolsäurereich gefüttert und eine große Zufuhr von LA behindert die Umwandlung in EPA.
Ich würde mich also nicht alleinig auf Pflanzenöle verlassen um einen nierenkranken Hund mit diesen wichtigen Fettsäuren zu versorgen. Höchstens ab und zu ergänzen. (z.B. mit Borretschöl) Wenn du Swanies Öl kaufst … hast du gleich beides.

Leinöl sollte nur frisch von einer Ölmühle bezogen werden und innerhalb von ca. 4 Wochen aufgebraucht sein. Es wird schnell ranzig und schadet dann mehr, als es nützt.
Bei reichlicher Ölfütterung ausserdem immer ein Auge auf´s Vitamin E haben ….
Hanföl wäre auch noch gut, ist allerdings auch reich an Linolsäure.
Gruß Juppi




Ich glaube sooft wie ich alleine in diesem Thread das Wort Individualität gebraucht habe, käme niemand auf die Idee, dass ich pauschalisierte Nierendiäten für sinnvoll erachte. – Dann könnte ich ja auch Trockenfutter verfüttern.

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