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Verdacht auf Enzephalitis ... furchtbar

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  • Brando
    antwortet
    Diesen nicht enden wollenden Alptraum tragen viele hier im forum mit dir. Ich wünsche euch ganz viel kraft, und dir das du deinen Seelenfrieden recht bald findest. Brando

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  • Schmusepudel
    antwortet
    Michaela, mich zerreisst es fast so weh tut es mir, deine Zeilen zu lesen....ich hatte so gehofft, dass Cyrus dir diese Entscheidung abnimmt und du nicht auch noch diese Erfahrung machen musst.

    Mir bleibt nur, dir für die nächsten Stunden Kraft zu senden, alles andere wären jetzt hohle Worte, da nichts dich wirklich trösten kann.

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  • Cyrus
    antwortet
    ich danke euch!

    Astrid, weil ich mich kenne, will ich diesen Schritt sehr genau überlegt wissen, denn die Entscheidung muss ich mein ganzes Leben vor mir verantworten können. Ich will das Gefühl haben, nicht nur für mich entschieden zu haben ... Gehen lassen oder Festhalten ... es passiert eben doch schnell, dass man in der Situation natürlich auch eine Entscheidung trifft, die mit der subjektiven Bewertung von Leid zu tun hat... und aus den Berichten von Tierärzten aus meinem Kollegenkreis weiß ich, dass die Tierbesitzer Leid sehr unterschiedlich je nach eigener Auffassung beurteilen. Es gibt richtiges Leid und es gibt das Leid des Patientenbesitzers mit dem kranken Tier ...

    Der Patient nicht mit entscheiden kann, ist jede unserer Entscheidungen höchst subjektiv, davon kann sich niemand frei sprechen.


    Nach der letzten Nacht und dem heutigen, weiter eingeschränkten und erschöpften Zustand von Cyrus und unter Einbeziehung auch der Perspektive hinsichtlich der Entwicklung der Krankheit, Chancen und Risiken, sowie der Betreuungsmöglichkeiten .... haben wir heute mit dem TA gesprochen. Wir werden Cyrus gehen lassen.
    Diese Entscheidung fällt mir sehr sehr sehr sehr schwer
    Ich fühle mich schrecklich, ich liebe ihn auch, die ganzen letzten Jahre, der gemeinsame Kampf ... nun geht es Zuende und er verliert sein Leben. Es tut mir so leid

    Das ist für mich alles sehr schrecklich und auch vor dem Hintergrund, dass ich auch Tsu gerade erst verloren habe, ist das Unglück nochmal größer.

    Es ist wg allem eine sehr schwere Zeit, aber es gibt leider keine wirkliche Aussicht, dass ich Cyrus bei der eingetretenen neurologoschen Verschlechterun noch helfen könnte, wieder ein einigermaßen normales Leben führen zu können.

    Es ist wirklich ein nicht enden wollender Alptraum.

    LG Michaela

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  • Schmusepudel
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    das ist leider einer der häufigsten Gründe, warum ältere Tiere eingeschläfert werden
    Sie können einfach nicht mehr so gut ins Leben integriert werden
    uppps da kam etwas falsch an. Alle meine Tiere werden bis zum Ende begleitet. Bis jetzt ging es immer nur um Tage bzw. Stunden, die ich abkürzen musste. Trixi z.B. war alt, dement, Kotinkontinent, die Organe fingen an zu versagen, sie hat dann auch das Futter verweigert. Aber sterben wollte sie leider nicht. Ich wußte, dass ich sie zum Verbrennen nach Badbergen fahren werde. Und dass ich diese Strecke nicht alleine bewältigen kann. Mein Mann konnte aber aus geschäftlichen Gründen nur noch in der kommenden Woche und dann für 4 Wochen nicht mehr. Andere Menschen hatte ich nicht. Also hab ich gehofft, dass sie es in der Woche schafft zu gehen. Am Wochenende vor dieser letzten Woche ging es ihr zunehmend schlechter. Sie bekam kaum noch Luft, das Herz raste. Montags fuhr ich zum TA und bekam die Diagnose, dass sie Wasser in der Lunge habe.
    Sicher hätte ich entwässern können, ob mit Erfolg war ungewiss. Ich wollte nicht, dass sie elend erstickt (bzw. ersäuft) und ich wollte auch nicht gezwungen sein, nachts mit ihr zu irgendeinem Tiernotarzt zu fahren. Sie war 20,5 Jahre, die Leber war am Versagen, das Herz jetzt auch. Sie wäre sicher irgendwann von selbst gestorben - aber wie???? Sie war wie Cyrus eine Kämpfernatur, ein Terrier-Dickschädel. Ich war mir einfach unsicher, ob sie friedlich einschläft.
    Es fiel mir unendlich schwer, ich wollte ihr so gerne ermöglichen, ihren Weg zu Ende gehen zu können. Aber ich wollte auch nicht, dass sie leidet und die Möglichkeit des Erstickens war mir zu grausam.

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  • Birlie
    antwortet
    Zitat von Lissy Val Beitrag anzeigen
    Ich bin grad unendlich traurig - da züchtet der Mensch zum Teufel komm raus .... nur lange und gesund lebende Hunde kommen dabei nicht raus....
    ... ist jetzt sehr OT, aber dies stimmt so definitiv nicht, sollte aber hier nicht weiter diskutiert werden.

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  • Charlotte24
    antwortet
    Zitat von Cleopatra Beitrag anzeigen
    "Behalte den Flug im Gedächtnis; der Vogel ist sterblich."
    Danke Gaby!

    Michaela,
    ich möchte Dich einfach ganz superfeste drücken!
    Und Dir viel, unendlich viel Kraft senden...
    Und... und... und... so vieles mehr!

    Es ist verdammt schwer zu entscheiden... Ist es die richtige oder die falsche Entscheidung?
    Ich hatte davor gestanden, wenn auch unter ganz anderen Gründen/Ursachen...
    Wie oft gingen in den letzten Tagen, seit ich hier beständig mitlese, zweifelnde, nagende Gedanken an die letzten Tage im vergangenen März zu meiner Lara:
    Hab ich richtig entschieden? Wollte sie wirklich gehen? Waren ihre Zeichen wirklich so eindeutig? Ich zweifle heute noch so oft.
    Andererseits war sie sooo alt, "verbraucht" und müde - das hab ich gesehen, weil sie es mir eindeutig zeigte... Diese Zeit war unendlich schwer für mich...


    Mitfühlend - Astrid


    Auch wenn es das korrekte Wort ist - Euthanasie hört sich für mich sehr grausam und brutal an!
    "Gehen lassen" ist für mich liebe-/würdevoller!

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  • Cleopatra
    antwortet
    Liebe Michaela,

    als meine Lieben (Menschen und Tiere) von mir gingen oder im Sterben lagen, hat mir ein Vers der iranischen Lyrikerin Forough Farrochsad Kraft gegeben:
    Behalte den Flug im Gedächtnis; der Vogel ist sterblich.
    Ich wünsche Dir die Kraft - wenn es an der Zeit ist - Cyrus gehen zu lassen, auch wenn die Trauer unermesslich sein wird. Es ist der letzte Liebesdienst, den Du ihm erweisen kannst.

    Liebe Grüße
    Gaby

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  • Lissy Val
    antwortet
    Liebe Michaela , auch von Valli, Lissy und mir kommen liebe Grüße und Wünsche für Dich und Cyrus.

    Ihr seid stark und ihr schafft das !

    Ich bin grad unendlich traurig - da züchtet der Mensch zum Teufel komm raus .... nur lange und gesund lebende Hunde kommen dabei nicht raus....

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    ich wünsche euch für den heutigen Tag alles Liebe und Gute
    Monika

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  • Brando
    antwortet
    Liebe Michaela, es ist jetzt 21.43 Uhr. Seit heute früh 4.00 wo ich aufgewacht bin ist Cyrus in meinem Kopf. Bin immer mal eingeschlafen aber nicht mehr richtig. Möchte jetzt ein paar Worte an dich richten. Bitte nicht falsch verstehen Ich glaube das du es bist das Cyrus nicht gehen kann. Bitte, bitte, halt ihn nicht. Es ist auch für einen Hund ein unwürdiges leben wen er sich einpisselt oder im liegen lösen muss. Du als Medizinerin müsstest das am besten wissen. Mein Schwiegervater war im Altenheim und obwohl er Kontrolle über Blase und Stuhl hatte musste er in die Windel machen. Furchtbar für einen Menschen. Genauso schlimm für Cyrus.
    Stell dir ihn vor wie er sich in einer Wiese löst, und danach scharrt wie ein verrückter. Das Gras fliegt nur so rum, er freut sich wie ein Schnitzel Hab grade vor 10 Minuten das Lied von Family of the year gehört, HERO. Lass mich nicht dein Held sein. Hör es dir mal an. Meine besten wünsche an euch und Cyrus. Brando
    Zuletzt geändert von Brando; 14.09.2014, 22:28.

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  • Kira_Nando
    antwortet
    Ich denke an Euch, liebe Michaela! *knuddel*

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Kira_Nando Beitrag anzeigen
    Michaela, wir kennen uns noch aus gemeinsamen Zeiten in einem Boxerforum und ich habe hier seit einigen Tagen mitgelesen und mitgelitten. Ich möchte Dir sagen, dass es mir unsagbar leid tut, was Du erleben und durchleben musstest.
    Erst Tsu und jetzt steht es so schlecht um Cyrus - furchtbar.

    Ich habe mir nach Nandos Tod 2 Jahre die Schuld dafür gegeben, dass es so gekommen ist, wie es kam. Er kam in einen Status, allerdings war die Ursache für die Epi ein Hirntumor, wie wir festgestellt haben. Deswegen hätte das jederzeit passieren können, ja, aber leider begann der Krampf, der im Status endete, direkt nachdem ich ihm den Mund abgewischt hatte. Nach dem Status kam die Narkose, das MRT und die Euthanasie. Ich habe es viele Jahre nicht verkraftet, deswegen weiß ich nur zu gut, wie Du Dich fühlst.

    Ich kann Dir aber auch sagen, dass ich damals meinen Job deswegen verloren habe. Niemand hatte Verständnis dafür, dass ich die 3 Tage nach seinem Tod kurzfristig Urlaub brauchte - niemand. Das Ende vom Lied war, dass ich noch 9 Monate gemobbt wurde und dann irgendwann ging, als mein Vertrag auslief.
    Es mag sich jetzt vielleicht hart, abgedroschen und herzlos anhören, aber das bin ich alles nicht: denk' auch an Dich, an Euch, an Euer Leben, an Eure Zukunft. Ich finde es sehr bewundernswert, was Du in den letzten Jahren alles für Eure Hunde getan hast. Dafür ziehe ich meinen Hut vor Dir, aber irgendwann ist ein Punkt erreicht, da geht's einfach nicht mehr... so schwer es fällt und so weh es tut.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und zur rechten Zeit die richtige Entscheidung. Ich drück' Dich aus der Ferne. *knuddel*

    Hallo Ann Kathrin,
    ich danke Dir. Ich hoffe, es geht euch gut.

    Ich weiß ja nun wie das ist, wenn man sich schuldig fühlt und das Gefühl einfach immer wieder zurück kommt ...
    Natürlich warst Du nicht Schuld am Gehirntumor von Nando und auch nicht an dem Krampfanfall.
    Es tut mir leid, dass ihr diese Statuserfahrung auch machen musstet. Das ist ein wirklich schrecklicher Anblick und die Ohnmacht dabei ...

    Das ist etwas, was man sich sicher sagen kann, man hat solche Krankheiten nicht verursacht. Aber das Gefühl nicht alles richtig gemacht zu haben, das ist da.
    Insofern ist eine Euthanasie auch etwas, was man auf ewig vor seinem Gewissen verantworten können muss.


    Ja, genau so ist es, dass man seinem Hund nachtrauert oder dass man für seinen Hund da sein muss, dafür findet man bei Vorgesetzten, die keine Tiere haben, gar kein Verständnis. Im Berufsleben dreht sich alles um andere Dinge und nicht um Einzelschicksale und schon gar nicht um Haustiere. Meine Mitarbeiter haben eine Vorgesetzte, die weiß, was Kummer wg Tieren heißt, aber das gleiche Glück habe ich nicht. Als das mit Tsu passierte haben meine engsten Kollegen schon verstanden, was das für mich an Drama bedeutet, sie waren ja dabei, als ich meinen toten Hund beweinte. Es war furchtbar, einige dachten, dass ich das nicht verkraften würde ... und nun auch noch der 2. Hund ... aber das Leben geht im Job weiter und man verlangt, dass wir immer gleich zuverlässig funktionieren.
    Ich muss auch meinen aktuellen Job derzeit behalten, er ist meine Existenzabsicherung. Ich bin nicht mehr 25 und die Welt steht mir nicht mehr in alle Richtungen offen. Es fängt mich niemand auf, wenn ich jetzt meinen Job aufs Spiel setze und arbeitslos in meinem Alter ... Katastrophe! ... generell werde ich aber meine Lebensinhalte für die Zukunft überdenken müssen, denn es wird sich alles verändern ....

    LG

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von baluese Beitrag anzeigen
    So wie Du es beschreibst....würde ich bei einem Menschen in Cyrus Lage nach dem Sterben sagen: "er hat es geschafft"....manchmal muss man das Sterben erst "schaffen"....

    Ich wünsche Euch ruhige Stunden und eine sich einstellende "Gelassenheit" und Gewissheit...

    Lg Barbara
    Danke,
    wenn ich wahrnehme, dass es gar keine Veränderung mehr gibt, dann werde ich gemessen an seinem jetzigen Zustand an der Entscheidung nicht vorbei kommen. Es wird trotzdem schwer sein, weil ein Lebewesen sein Leben verliert.
    Bei mir wird nichts getötet, jede Motte wird raus getragen,
    mein Basilikum wird irgendwann zu einem Familienmitglied und darf nicht mehr gegessen werden ... das Leben ist so wertvoll und einmalig... die Qualität spielt natürlich auch eine Rolle

    Der Schicksalsmoment wird morgen oder spätstens übermorgen sein,
    wenn sich gar nichts mehr hier positiv bessert, wird es keine andere Möglichkeit geben ..

    LG

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  • Birlie
    antwortet
    Zitat von bigbossi Beitrag anzeigen
    Wäre es mein Hund würde ich ihn gehen lassen. Es ist kein Leben mehr, kein Leben, das ich meinem Hund zumuten würde.

    Irgendwie kann er froh sein, ein Hund zu sein. Du kannst ihm helfen.
    ... meine Gedanken. Es geht nicht darum Leben zu verlängern welches nicht mehr lebenswert ist, alt hin oder her, sondern Leiden zu verkürzen.

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  • cheerbeer
    antwortet
    Michaela,

    eine Bekannte war in einer ähnlichen Situation wie Du und hat ihren Hund dann morgens, wenn sie zur Arbeit musste, bei ihrem Tierarzt vorbei gebracht. Dort lag er in einer Box und wurde überwacht bis sie oder ihr Mann ihn wieder abholen konnte.

    Es tut mir so leid, was Du ertragen musst zur Zeit...

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