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Verdacht auf Enzephalitis ... furchtbar

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  • Kira_Nando
    antwortet
    Michaela, wir kennen uns noch aus gemeinsamen Zeiten in einem Boxerforum und ich habe hier seit einigen Tagen mitgelesen und mitgelitten. Ich möchte Dir sagen, dass es mir unsagbar leid tut, was Du erleben und durchleben musstest.
    Erst Tsu und jetzt steht es so schlecht um Cyrus - furchtbar.

    Ich habe mir nach Nandos Tod 2 Jahre die Schuld dafür gegeben, dass es so gekommen ist, wie es kam. Er kam in einen Status, allerdings war die Ursache für die Epi ein Hirntumor, wie wir festgestellt haben. Deswegen hätte das jederzeit passieren können, ja, aber leider begann der Krampf, der im Status endete, direkt nachdem ich ihm den Mund abgewischt hatte. Nach dem Status kam die Narkose, das MRT und die Euthanasie. Ich habe es viele Jahre nicht verkraftet, deswegen weiß ich nur zu gut, wie Du Dich fühlst.

    Ich kann Dir aber auch sagen, dass ich damals meinen Job deswegen verloren habe. Niemand hatte Verständnis dafür, dass ich die 3 Tage nach seinem Tod kurzfristig Urlaub brauchte - niemand. Das Ende vom Lied war, dass ich noch 9 Monate gemobbt wurde und dann irgendwann ging, als mein Vertrag auslief.
    Es mag sich jetzt vielleicht hart, abgedroschen und herzlos anhören, aber das bin ich alles nicht: denk' auch an Dich, an Euch, an Euer Leben, an Eure Zukunft. Ich finde es sehr bewundernswert, was Du in den letzten Jahren alles für Eure Hunde getan hast. Dafür ziehe ich meinen Hut vor Dir, aber irgendwann ist ein Punkt erreicht, da geht's einfach nicht mehr... so schwer es fällt und so weh es tut.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und zur rechten Zeit die richtige Entscheidung. Ich drück' Dich aus der Ferne. *knuddel*

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  • baluese
    antwortet
    Liebe Michaela,

    ich trau mich mal:

    Ich wünsche Dir ein Zeichen von Cyrus, dass er gehen möchte.....damit Du im Einklang mit ihm diese schwere Entscheidung fällen kannst.

    So wie Du es beschreibst....würde ich bei einem Menschen in Cyrus Lage nach dem Sterben sagen: "er hat es geschafft"....manchmal muss man das Sterben erst "schaffen"....

    Ich wünsche Euch ruhige Stunden und eine sich einstellende "Gelassenheit" und Gewissheit...

    Lg Barbara

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von baluese Beitrag anzeigen
    Ach Michaela,

    ...wie schrecklich......

    Ich weiss, dass Dein Cyrus ein ausgesprochener Kämpfer ist und immer war.

    Auf der anderen Seite weiss ich auch, dass unsere Hunde alles ihnen mögliche tun, um uns keinen "Kummer " zu machen..

    Vielleicht hat Dein Cyrus in der schlimmen Statusnacht gespürt, dass er Euch noch nicht alleine lassen kann, weil Euer Schmerz schon zu groß war...

    Es hört sich doof an, aber vielleicht hat er "seinen Zeitpunkt" verpasst zu gehen..
    Mein Morris würde fressen bis über sein Ende hinaus, wenn es ihm möglich wäre...das hiesse bei ihm gar nichts...

    Du hast uns schon so genau beschrieben, was für ihn nach Deiner Einschätzung ( die ja kompetenter ist als die normaler Hundehalter)an Besserung noch möglich ist....bist Du ganz sicher, dass er dieses "Leben" nicht vielleicht doch für Euch in Kauf nimmt?

    Höre noch einmal tief in Dich hinein.....ob er den nächsten Anfall noch "packen" könnte...wäge ab, ob noch so eine Statusserie zu befürchten ist....
    Und wenn Du bereit bist, dann lass ihn gehen... geplant in Ruhe, ohne Stress....in Euren Armen , weil ihr da sein könnt...

    Wie willst Du ihn alleine lassen ohne Angst haben zu müssen, dass er alleine gehen muss...so akut gefährdet wie er jetzt ist...
    Frage Dich, ob er sein Leben nicht schon gelebt hat...und was das Leben an Schönem noch für ihn bereit hält.

    Und wenn das in Euren Augen nur sehr wenig Schönes ist....dann hilf ihm zu gehen....und sei froh, dass er ein Tier ist..und Du ihm diesen Liebesdienst erweisen kannst..

    Dein Schmerz ist jetzt schon immens.....ich weiss....aber trag ihn hinüber.

    Mit Dir so traurige Grüße, Barbara

    Hallo Barbara,
    ja, ich werde diese Nacht vorüber gehen lassen,
    morgen wird es dann ernst,
    es ist für mich nicht einfach, weil ich die Situation vor Augen habe, wie ihm jemand eine Spritze gibt, weil ich das beauftrage, nicht, weil der Patient darum bittet ... eine fürchterliche Situation

    Auf der anderen Seite ist die Situation so gar nicht für alle Beteiligten realisierbar, wenn es sich nicht bessert.
    Alleine konnte Cyrus schon seit Juli 2009 nie wieder bleiben, solange scon steht er unter sehr enger Beobachtung ... immer sind wir in Notfallbereitschaft.
    Sicher ist seine Krampfschwelle nun niedriger ... obwohl man das bei der Epi nie wissen kann, die Krankheit ist heimtückisch und unvorhersehbar in alle Richtungen. Ich schätze das Risiko sehr hoch ein, dass es erneut zu einem dramatischen Anfallsereignis kommen kann. Das wollen wir sicher nicht erleben.
    Warum er Donnerstagnacht nicht gestorben ist ... ich kann das nicht sagen, ich habe gar nicht damit gerechnet, dass er jemals wieder lebend aus dem Status heraus kommt, aber Cyrus hat immer alles überlebt. Er ist so stark. Er hat zwar einige neurologische Spätfolgen entwickelt, aber er hat das Leben nie los gelassen. Ich weiß nicht wieso er so ist. Sicher, wenn man ihn gar nie behandelt hätte, dann hätte er keine Chance gehabt, seinem Schicksal zu strotzen.

    Wir haben heute Nachmittag noch ein paar Videos angesehen ... er war so wunderschön, er war ein Traum von einem Boxer!
    Er hat sich immer gegen alles gestemmt, er hatte einen wiederspenstigen Charakter, er war so klug ... und er sah wirklich wunderschön aus, er hatte eine traumhafte Figur und sein Fell glänzte ... ab 2009 ging dann das Elend aus dem Nichts los und wir haben nie heraus gefunden, was die Ursache war. Das einzige was wir wissen ist, dass er immer sehr gekämpft hat.

    LG

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  • Dinosaurier
    antwortet
    Michaela, ich hatte nur an ein paar Tage gedacht, damit du dich und Cyrus, eure Lage, in Ruhe sortieren kannst.
    Das ist ja jetzt eine Aktion, da fühlst du dich ja wie von einer Dampfwalze überfahren, erst Tsu, dann Cyrus, da kommt man ja mit dem Denken gar nicht hinterher.

    Und deswegen dachte ich auch, du wärst krank geschrieben, denn gerade in deinem Job müssen die Gedanken nahezu 100% beisammen sein.
    Immerhin hast du jetzt ja noch den morgigen Tag, nochmal eine Nacht versuchen, wenigstens etwas drüber zu schlafen.
    Ja ganz klar, alleine kann er nicht bleiben, und eine Betreuung für einen gesunden Hund schon zu finden, ist ja echt schwierig.

    LG
    Silke

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  • baluese
    antwortet
    Ach Michaela,

    ...wie schrecklich......

    Ich weiss, dass Dein Cyrus ein ausgesprochener Kämpfer ist und immer war.

    Auf der anderen Seite weiss ich auch, dass unsere Hunde alles ihnen mögliche tun, um uns keinen "Kummer " zu machen..

    Vielleicht hat Dein Cyrus in der schlimmen Statusnacht gespürt, dass er Euch noch nicht alleine lassen kann, weil Euer Schmerz schon zu groß war...

    Es hört sich doof an, aber vielleicht hat er "seinen Zeitpunkt" verpasst zu gehen..
    Mein Morris würde fressen bis über sein Ende hinaus, wenn es ihm möglich wäre...das hiesse bei ihm gar nichts...

    Du hast uns schon so genau beschrieben, was für ihn nach Deiner Einschätzung ( die ja kompetenter ist als die normaler Hundehalter)an Besserung noch möglich ist....bist Du ganz sicher, dass er dieses "Leben" nicht vielleicht doch für Euch in Kauf nimmt?

    Höre noch einmal tief in Dich hinein.....ob er den nächsten Anfall noch "packen" könnte...wäge ab, ob noch so eine Statusserie zu befürchten ist....
    Und wenn Du bereit bist, dann lass ihn gehen... geplant in Ruhe, ohne Stress....in Euren Armen , weil ihr da sein könnt...

    Wie willst Du ihn alleine lassen ohne Angst haben zu müssen, dass er alleine gehen muss...so akut gefährdet wie er jetzt ist...
    Frage Dich, ob er sein Leben nicht schon gelebt hat...und was das Leben an Schönem noch für ihn bereit hält.

    Und wenn das in Euren Augen nur sehr wenig Schönes ist....dann hilf ihm zu gehen....und sei froh, dass er ein Tier ist..und Du ihm diesen Liebesdienst erweisen kannst..

    Dein Schmerz ist jetzt schon immens.....ich weiss....aber trag ihn hinüber.

    Mit Dir so traurige Grüße, Barbara

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  • bigbossi
    antwortet
    Wäre es mein Hund würde ich ihn gehen lassen. Es ist kein Leben mehr, kein Leben, das ich meinem Hund zumuten würde.

    Irgendwie kann er froh sein, ein Hund zu sein. Du kannst ihm helfen.

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von katharina Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, in welchem Zustand Cyrus aktuell ist. Ist er denn "wach"? Kannst du ihm in die Augen schauen, sieht er dich, erkennt er dich? Oder dämmert er nur vor sich hin und nimmt nichts wahr außer Salami?

    Wenn dein Hund nie mehr auf die Beine kommt, nur noch liegen muss und auf vollständige Rund-um-Pflege angewiesen ist, wenn alles fehlt, was ein Hundeleben ausmacht, wenn du diese Rund-um-Pflege nicht leisten kannst, dann lass ihn gehen.
    Ich sage es nicht gern, aber wenn sein Licht im Hirn aus ist, was kann man dann noch erreichen? Das ist ein Dämmerzustand zwischen Leben und Tod. Und wenn du ihn allein lassen musst, weil du arbeiten musst, wie soll der Hund klarkommen? Was, wenn er krampft?
    Was für eine furchtbare Geschichte. Es tut mir so leid, was du aushalten musst.
    Es ist bei Neuropatienten nicht immer alles sofort eindeutig,
    seit Jahren kennen wir ja auch schwere Zustände, aber so schlimm war es eigentlich noch nicht zuvor.
    Er ist irgendwie "wach", aber er ist auch noch immer nicht wirklich da.
    Ich kann gar nicht so genau sagen, was er gerade mit bekommt, er guckt mal, dann wieder nicht ... aber das ist bei Neuropatienten akut nach Hirnereignissen oft so. Die sind überhaupt nicht wirklich da ... und langsam langsam kommen sie zurück. Beim Menschen würde sich gar keiner Gedanken machen, aber bei einem Hund ist der Zustand aufgrund der fehlenden Pflegemöglichkeiten dann "lebensbedrohlich"

    So ist es auf jeden Fall kein Zustand mit positiver Perspektive, denn das wäre wirklich nur noch rumliegen und auf Futter warten und sich voll pinkeln das ist auf Dauer kein schönes Leben,
    trotzdem ist es nicht schön, ihm auch das Restleben zu nehmen.

    ein entscheidender Faktor ist hier die weiterhin bestehende Epierkrankung ... mit der Erkrankung wird sich sein Zustand nicht wirklich dauerhaft bessern können. Wäre er einfach nur "auf den Kopf gefallen" und das Hirn hätte nur akut einen Schaden erlitten,
    aber die Krankheit bleibt und wird ihn wieder krampfen lassen ...
    Nüchtern betrachtet hat er eine sehr schlechte Prognose.
    Aber emotional betrachtet liebe ich ihn und es tut einfach nur weh

    LG

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ich weiß nicht, in welchem Zustand Cyrus aktuell ist. Ist er denn "wach"? Kannst du ihm in die Augen schauen, sieht er dich, erkennt er dich? Oder dämmert er nur vor sich hin und nimmt nichts wahr außer Salami?

    Wenn dein Hund nie mehr auf die Beine kommt, nur noch liegen muss und auf vollständige Rund-um-Pflege angewiesen ist, wenn alles fehlt, was ein Hundeleben ausmacht, wenn du diese Rund-um-Pflege nicht leisten kannst, dann lass ihn gehen.
    Ich sage es nicht gern, aber wenn sein Licht im Hirn aus ist, was kann man dann noch erreichen? Das ist ein Dämmerzustand zwischen Leben und Tod. Und wenn du ihn allein lassen musst, weil du arbeiten musst, wie soll der Hund klarkommen? Was, wenn er krampft?
    Was für eine furchtbare Geschichte. Es tut mir so leid, was du aushalten musst.

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  • Charlotte24
    antwortet
    Ach Michaela,
    Deine tiefe, unendliche Traurigkeit und diese Ungewissheit, was morgen ist, lassen mich mitleiden! Ganz viel Kraft und "sehen/erkennen" wünsch ich Dir!

    Zitat von Dinosaurier Beitrag anzeigen
    ...Das Gefühl, seinen Hund einschläfern lassen zu müssen, muß stimmig sein, bei dir und auch beim Hund, man merkt das...
    Dazu: Du wirst es sicherlich spüren, wenn Cyrus nimmer mag und kann!
    Viele von uns haben diesen Zustand vermittelt bekommen - auch ich...
    Glaubst Du an Tierkommunikation? Vielleicht magst Du hier im Forum eine TK anschreiben...

    Allerherzlichste Wünsche für Euch - Astrid

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Schmusepudel Beitrag anzeigen
    ... musste ich mich fürs Euthanasieren entscheiden. Manchmal auch einfach nur, weil ich nicht wollte, dass das Tier alleine sterben muss, weil ich nicht ständig da sein konnte.
    das ist leider einer der häufigsten Gründe, warum ältere Tiere eingeschläfert werden
    Sie können einfach nicht mehr so gut ins Leben integriert werden

    eine Bekannte hat vor kurzem auch ihren alten Hund einschläfern lassen müssen. Sie hatte ihn immer mit auf der Arbeit dabei, dann wurde er krank und brauchte mehr Zuwendung, mehr Gassigänge wg Nieren, oft TA-Termine usw. .. sie konnte nicht mehr zuverlässig Termine im Job wahrnehmen, Dienstreisen gingen nur noch sehr schlecht ... sie hat den Spagat nicht mehr geschafft und den Hund dann gehen lassen müssen, weil sie keine zuverlässige Betreuung für den alten Hund gefunden hat und auch iin der Familie keiner Zeit hatte.
    Der Hund hätte weiter leben können, aber unser durchstrukturiertes Sozial- und Arbeitsleben mit vielen Grenzen für Haustiere im Alltag ist ein hohes Risiko für ältere Tiere, die dann ja auch meist krank sind.

    Und so ähnlich geht es eben sehr vielen irgendwann ... uns ja jetzt auch.

    LG

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  • BeateMitHund
    antwortet
    Hallo Michaela,
    wir sind gerade aus dem Urlaub zurüchgekommen und ich erfahre erst jetzt, wieviel Leid und traurige Zeit du mit deinen geliebten Fellnasen durchlebst. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für diese schwere Zeit.
    Liebe Grüße
    Beate

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von wembley Beitrag anzeigen
    Michaela, vielleicht gibt es einen Forie in Deiner Nähe, der vorübergehend bei der Betreuung helfen kann? Oder sonst jemand, der Dir einfällt, der das machen würde? Stell doch mal Deine PLZ ein oder ein Gesuch.
    Ich denke, Einschläfern auf Grund äußerer Zwänge wäre nicht das Richtige für Euch. Kannst Du Dich nicht krankmelden? Ich mein, Du BIST doch eigentlich nicht arbeitsfähig, wenn man ehrlich ist.
    Glaubst Du, ich finde jemanden, der tgl. voll zuverlässsig eine tierpflegerische Betreuung für einen gehbehinderten, inkontinenten Epi-Hund leisten kann und möchte?
    Schon die Betreuung eines nur Epipatienten habe ich in den letzten 2 Jahren immer wieder mal gesucht und nicht gefunden. Es ist tatsächlich ein Ganztagsjob, ein Epihund wie Cyrus kann nicht alleine bleiben wg des Anfallsrisiko ... und u.a. scheitert die Inanspruchnahme so einer Dienstleistung zum einen an der oft unzureichenden Erfahrung und dann auch noch an den Gehaltsvorstellungen. Ich kann es mir nicht leisten eine Ganztagsbetreuung mit Epierfahrung für meinen Hund zu bezahlen.

    Ich kann mich in meiner persönlichen Arbeitssituation nicht krank melden!!! ... ich würde Cyrus ggf. ein paar Tage in einen bestimmten Bürobereich mitnehmen können, aber nicht, wenn er so bewegungsunfähig ist und auch nicht laufen kann und nachher den gesamten Bürotrakt vollpinkelt. Da liegt dummerweise auch noch überall Teppichboden ... das wäre in mehrfacher Hinsicht ein sofortiger Kündigungsgrund.
    Ich kann nicht meinen Job wegwerfen!

    LG

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  • Schmusepudel
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    Es gibt Dinge, die ich nicht wirklich vertrete ... Euthanasie gehört dazu, und ich musste das auch noch nie ... Tsu hat uns das erspart ...
    Leider gehört das zum Tierbesitzer-Dasein meist dazu. Nur gut, dass wir das nicht wissen (wollen), bevor wir uns ein Tier anschaffen.
    Ich musste diese Sch...Erfahrung bei meinem ersten Katzenkind gleich nach 4 Wochen machen. Und ich gehöre zu den Menschen, die sich jedes mal fragen, ob das Tier auch von alleine gehen kann. Und die keineswegs von der "Gnade" des Einschläferns überzeugt sind - dafür weiß ich zuviel.
    Aber manchmal, nein meist, musste ich mich fürs Euthanasieren entscheiden. Manchmal auch einfach nur, weil ich nicht wollte, dass das Tier alleine sterben muss, weil ich nicht ständig da sein konnte.

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  • Cyrus
    antwortet
    Waltraud, Deine Gedanken sind auch meine ...
    es ist schrecklich, da Cyrus aber ein Vollpflegefall geworden ist, ist ein Umstand eingetreten, der es uns gar nicht mehr ermöglicht, ihn gut versorgt zu sehen. Anders als bei Menschen, steht einem als Hundebesitzer keine Pflegeinstitution zu Seite.
    So ist es bei schwerkranken Hunden ja für uns alle ... wir sind damit oft ziemlich alleine.

    Cyrus wird nie wieder so werden wie früher,
    das war er schon vor dem Status nicht mehr.
    Alter und Epi ... keine gute Kombination

    Wir werden sehen, was morgen ist ... bis dahin werden wir mit Salami arbeiten, ich habe eben erforscht, dass ihn ganz besonders Salami ziemlich aus dem Häuschen bringt

    ich kann mir das gar nicht vorstellen, dass das passieren soll. Es gibt Dinge, die ich nicht wirklich vertrete ... Euthanasie gehört dazu, und ich musste das auch noch nie ... Tsu hat uns das erspart ...

    LG

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  • Bocalinos
    antwortet
    Ich kann dir und Cyrus leider nur gute Gedanken senden.

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