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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Larissa Beitrag anzeigen
    Ich hab mir auf der Arbeit dann selber ordentlich kurz weh getan (in's Bein gekniffen oder so), damit die Traenen wieder zurueck gingen
    Auf der Rueckfahrt nachmittags nach Hause bin ich dann oft zusammengeklappt und konnte nicht mehr aufhoeren zu weinen.
    Es wird besser mit der vergehenden Zeit und man kann irgendwann anfangen, es zu verarbeiten
    ich muss auch morgen wieder arbeiten gehen,
    ich bin mir noch nicht sicher, wie das wird. Es kennen ja dort Tsu ... sie wissen, wie es mir geht. Aber hohe Leistung schaffe ich derzeit bestimmt nicht ... es geht einfach nur ums durchhalten

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  • Dagmar
    antwortet
    Liebe Michaela,
    es tut mir unendlich Leid! Habe erst jetzt alles gelesen!
    Ich verstehe deinen Schmerz sehr gut, deine Verzweiflung, deine Schuldgefühle......
    Es gibt eine Vorstellung, dass man die Toten loslassen muss, damit sie ihren Frieden finden.
    Vielleicht muss man sich verabschieden und jeder in seine Welt gehen. Ich kann das leider nicht besser ausdrücken. Ich hoffe für dich und Tsu, dass ihr Abschied nehmen könnt und du weiter leben kannst. Das wünsche ich dir von ganzem Herzen.
    LG
    Dagmar

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ich hab mir auf der Arbeit dann selber ordentlich kurz weh getan (in's Bein gekniffen oder so), damit die Traenen wieder zurueck gingen
    Auf der Rueckfahrt nachmittags nach Hause bin ich dann oft zusammengeklappt und konnte nicht mehr aufhoeren zu weinen.
    Es wird besser mit der vergehenden Zeit und man kann irgendwann anfangen, es zu verarbeiten

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  • Cyrus
    antwortet
    Ich danke euch für die Gedichte ....

    Zitat von Chepman Beitrag anzeigen
    Liebe Michaela,
    ich glaube dieses Gedicht von Ricarda Huch beschreibt es am besten, wie es Dir geht.
    ja, es ist so ... nach außen könnte es so wirken, als sei ich über den Berg, aber bei jedem Lächeln zereißt es mir innerlich das Herz, denn mir ist gar nicht nach Lächeln und das spüre ich immer noch so sehr.
    Ich schleppe mich durch den Tag und eben musste ich einkaufen, ich fühle mich wie ein Zombi ... meine Welt ist das im Moment nicht.
    Ich habe sie so sehr vermißt, sonst ist sie immer dabei ... da muss ich mich erst dran gewöhnen


    Zitat von Schmusepudel Beitrag anzeigen
    man meint immer, dass man die Tiere vor ihrem Tod loslassen muss - in dem Sinne, zu erkennen wann es Zeit ist.
    Ich habe das Gefühl, das richtige Loslassen beginnt erst, wenn sie nicht mehr da sind. Da kämpft man um jedes Härchen auf dem Sofa

    Und wenn man dann irgendwann denkt, nun hat man es einigermaßen geschafft, nun tut es nicht mehr ganz so weh, dann findet man im Schrank eine Tischdecke mit ganz vielen Katzenhaaren

    Michaela ich weiß, dass ich dir noch so viel Kraft für diese Tage wünschen kann und wahrscheinlich kommt wenig davon zu dir durch. Im Moment hangelst du dich von Stunde zu Stunde und versuchst, die Zeit irgendwie zu überstehen. Es wird besser - irgendwann.
    so geht es die ganze Zeit, man hat sich kurz gefangen und fühlt sich mal erleichtert, da bekommt man eine Mail und die Anfrage, ob es denn Tsu wieder besser geht ... oder ich finde eines ihrer Welpenbärchen ... wenn wir Futter für Cyrus machen, bleibt ihr Schälchen leer ... wenn Cyrus Medikamente bekommt, dann ist sie nicht wieder da ... eben habe ich ihre Augentropfen gesehen und bin in Tränen ausgebrochen ... auf der Strasse fragen einen Leute "wo ist denn die Kleine? ... und das ist das schlimmste, denn dann bricht man fast zusammen.

    LG

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  • Chepman
    antwortet
    Liebe Michaela,

    ich glaube dieses Gedicht von Ricarda Huch beschreibt es am besten, wie es Dir geht.




    Nicht alle Schmerzen sind heilbar


    Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen
    Sich tiefer und tiefer ins Herz hinein,
    Und während Tage und Jahre verstreichen,
    Werden sie Stein.

    Du sprichst und lachst, wie wenn nichts wäre,
    Sie scheinen zerronnen wie Schaum.
    Doch du spürst ihre lastende Schwere
    Bis in den Traum.

    Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Helle,
    Die Welt wird ein Blütenmeer.
    Aber in meinem Herzen ist eine Stelle,
    Da blüht nichts mehr.

    (Ricarda Huch)

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  • carpe diem
    antwortet
    Michaela,

    ich möchte dir nur sagen, dass - obwohl man sich nicht persönlich kennt - hier mit dir um Tsu mitgetrauert wird. Deine Zeilen lassen mich vor dem PC weinen, es tut mir so unendlich leid um Tsu und für dich.

    Ich denke es ist sehr wichtig seinen Gefühlen freien lauf zu lassen.
    Ich wünsche dir von Herzen die Kraft deinen Verlust verarbeiten zu können und bald mit einem lächelnden Auge an Tsu, die in deinem Herzen weiterlebt, denken zu können.


    Eine Leihgabe

    "Ich werde dir für eine Weile diesen Hund leihen", sagte Gott.
    "Damit du ihn liebst, während er lebt und damit du um ihn trauerst, wenn er gegangen ist.
    Vielleicht für zwölf oder vierzehn Jahre, oder vielleicht auch nur für zwei oder drei.

    Aber wirst du, bis ich ihn zurückrufe für ihn sorgen?

    Er wird dich mit all seinem Charme erfreuen.
    Und sollte auch sein Aufenthalt kurz sein,
    wirst du dich immer an ihn erinnern,
    auch in deinem größten Kummer.

    Ich kann dir nicht versprechen, dass er bleiben wird, weil alle von der Erde wieder zurückkehren.

    Aber es gibt Dinge, die hier gelernt werden, die dieser Hund lernen soll.
    Ich habe um die ganze Welt geschaut, um einen geeigneten Lehrer zu finden.
    Und von allem Volk, das sich auf der Erde tummelt, habe ich dich gewählt.

    Nun wirst du ihm all deine Liebe geben, nicht das Unvermeidliche scheuen,
    noch mich hassen, wenn ich komme um ihn zurückzuholen?

    Ich liebte es, wenn sie sagten: "Mein Gott, dein Wille geschehe!"

    Trotz all der Freude, die dieser Hund dir bringen wird,
    gehst du das Risiko von großem Schmerz ein.

    Wirst du ihn mit Zärtlichkeit aufnehmen,
    wirst du ihn lieben, während du darfst,
    und für das Glück, das du kennen lernen wirst
    für immer dankbar sein?

    Aber sollte ich ihn viel früher zurückrufen, als du rechnest,
    bitte trage tapfer den bitteren Schmerz der kommt und versuche zu verstehen.
    Erinnere dich daran, als du ihn mit deiner Liebe umhegen konntest,
    halte jeden Moment eures vertrauten Bandes fest und sei sicher:

    Er liebte dich auch"

    ( Autor unbekannt)

    In diesen schweren Stunden,besteht unser Trost oft nur darin,
    liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.

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  • Schmusepudel
    antwortet
    man meint immer, dass man die Tiere vor ihrem Tod loslassen muss - in dem Sinne, zu erkennen wann es Zeit ist.
    Ich habe das Gefühl, das richtige Loslassen beginnt erst, wenn sie nicht mehr da sind. Da kämpft man um jedes Härchen auf dem Sofa

    Und wenn man dann irgendwann denkt, nun hat man es einigermaßen geschafft, nun tut es nicht mehr ganz so weh, dann findet man im Schrank eine Tischdecke mit ganz vielen Katzenhaaren

    Michaela ich weiß, dass ich dir noch so viel Kraft für diese Tage wünschen kann und wahrscheinlich kommt wenig davon zu dir durch. Im Moment hangelst du dich von Stunde zu Stunde und versuchst, die Zeit irgendwie zu überstehen. Es wird besser - irgendwann.

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von katharina Beitrag anzeigen
    Ach Michaela, der Schmerz ist so grausam. Dass es irgendwann besser wird, kann dir jetzt nicht helfen. Ich bin ganz sicher, dass es Tsu gut geht und sie über dich wacht.
    Danke!
    Ja der Schmerz ist grausam ... heute pflücke ich mit einer Pinzette ihre Härchen vom Sofa, damit sie nicht einfach weg gesaugt werden .... seufz ... loslassen fällt sehr sehr sehr schwer,
    und gestern Nacht habe ich ausgerechnet, wieviel Jahre ich ohne sie weiter leben muss .... man macht schon komische Sachen

    LG

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Ach Michaela, der Schmerz ist so grausam. Dass es irgendwann besser wird, kann dir jetzt nicht helfen. Ich bin ganz sicher, dass es Tsu gut geht und sie über dich wacht.

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cleopatra Beitrag anzeigen
    I know that you can't see me,
    but trust me I'm right here.
    Although I'm up in heaven,
    my love for you stays near.

    So often I see you crying,
    many times you call my name.
    I want so much to lick your face
    and ease some of your pain.

    I wish that I could make you see
    that Heaven indeed is real.
    If you could see me run and play
    How much better you would feel.

    But our loving God has promised me
    that when the time is right,
    you'll step out of the darkness
    and meet me in the light.

    Herzlichst
    Gaby
    Danke Gaby .... sie fehlt mir sooooo, ihre kleinen Beinchen und Füßchen, ihr freches Schnütchen ... ich habe so viele Bilder vor Augen ... mein kleines Mäusezähnchen .... ich liebe Dich!!!

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  • Cleopatra
    antwortet
    I know that you can't see me,
    but trust me I'm right here.
    Although I'm up in heaven,
    my love for you stays near.

    So often I see you crying,
    many times you call my name.
    I want so much to lick your face
    and ease some of your pain.

    I wish that I could make you see
    that Heaven indeed is real.
    If you could see me run and play
    How much better you would feel.

    But our loving God has promised me
    that when the time is right,
    you'll step out of the darkness
    and meet me in the light.

    Herzlichst
    Gaby

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von argos Beitrag anzeigen
    Die Engel schützen uns vor dem, was wir nicht ertragen können. (Rudolf Steiner)
    Ich wünsche dir so einen Engel an der Seite
    gruß Monika
    Danke

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Die Engel schützen uns vor dem, was wir nicht ertragen können. (Rudolf Steiner)
    Ich wünsche dir so einen Engel an der Seite
    gruß Monika

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Beata Beitrag anzeigen
    Liebe Michaela,

    Tiere gehen mit dem Tod anders um als Menschen. Das ist in der Natur so. Vielleicht wissen sie mehr als wir. Guck Dir Naturvölker an, wie sie mit dem Tod umgehen, sie feiern ihre Toten.
    Ich weiß, dass Dich das nicht tröstet, aber Tsu leidet nicht. Den Schmerz haben immer die Hinterbliebenen, nicht die Toten.
    ich hoffe das auch sehr!
    es wäre mir ein sehr großer Trost ... aber man kann das ja nur glauben.

    LG

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  • Beata
    antwortet
    Liebe Michaela,

    Tiere gehen mit dem Tod anders um als Menschen. Das ist in der Natur so. Vielleicht wissen sie mehr als wir. Guck Dir Naturvölker an, wie sie mit dem Tod umgehen, sie feiern ihre Toten.
    Ich weiß, dass Dich das nicht tröstet, aber Tsu leidet nicht. Den Schmerz haben immer die Hinterbliebenen, nicht die Toten.

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