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Verdacht auf Enzephalitis ... furchtbar

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    Ach Mensch

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  • Schmusepudel
    antwortet
    Liebe Manuela,
    ich sitze hier und weine beim Lesen deiner Zeilen bittere Tränen. Ich erlebe mit deinem Schmerz und deinem Kummer all die Abschiede wieder, die ich schon nehmen musste.

    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    in den Sekunden, in denen ihr Körper komplett aufgegeben hat, war ich plötzlich im Modus Notfallmedizinerin ... ich habe versucht, sie zu reanimieren, ....
    Bei den ersten Abschieden bin ich immer in Aktionismus verfallen aus lauter Hilflosigkeit.
    Nach Trixies Tod (Filous Vorgängerin) habe ich die ganze Nacht mit ihr und ein paar Kerzen auf dem Balkon verbracht, habe sie gestreichelt, wohl wissend, dass das bald nicht mehr möglich sein wird, habe mit ihr geredet. Wie du hatte ich körperliche Schmerzen, habe mich hohl und leer gefühlt, bin am nächsten Tag und auch noch die folgenden Tage wie ein Schlafwandler durch die Gegend.

    ... alles wird zerstört, ihr ganzes Wunder ... die Natur ist so erbarmungslos, vergreift sich an ihrer Hülle
    Die Natur holt sich nur ihre Leihgabe zurück. Tsus Hülle wechselt wieder in den Kreislauf von Werden und Vergehen. Wenn du irgendwann mal ihre Asche freigeben kannst, wird sie Nahrung sein für andere Lebewesen und Pflanzen. Tsu wird in ihnen ein Stückchen weiterleben. Vll. mag dich diese Sicht ein wenig versöhnen.

    Wegen Cyrus: wenn eine Hundebeziehung nicht so eng war, ist genau dieses "kurz schnüffeln und dann weggehen" eine vollkommen normale Reaktion. Cyrus hat damit gemerkt, dass Tsu nicht mehr da ist, mit ihrer Hülle kann er nichts anfangen. Aber er spürt, dass seine Menschen anders als sonst sind und da er nicht trauert, kann er nicht verstehen, was mit euch los ist. Aber sei froh drum, weil sonst müßtest du Cyrus auch noch helfen, mit seinem Verlust fertig zu werden, wo du im Moment alle Kraft für dich selbst brauchst.

    und habe meinen Job riskiert. Mir war alles egal .. aber es hat alles nichts genutzt.
    Mein Ex-Mann hat nach dem Tod unseres 2. Katzenkindes das Kreuz abgenommen, dass er um den Hals trug. Als ich ihn nach dem Grund fragte, sagte er bitter, dass er dem alten Herrn seinen kleinen Finger angeboten habe, damit er Tiger leben lasse. Da er ihm nicht geholfen habe, brauche er ihn auch nicht mehr tragen.

    Ich hoffe, sie irrt nicht verwirrt zwischen den Welten und versteht nicht, was mit ihr passiert sein könnte,
    Tsu wird immer in deinem Herzen sein. Wenn du magst, bitte einen Engel, eine weise Frau, Buddha, ein Licht (was deinem Glauben entspricht) darum, sich um sie zu kümmern, ihr den Weg zu zeigen.
    Rede mit Tsu und bitte sie, diesem Wesen zu vertrauen und ins Licht zu gehen.
    Unsere Tiere sind kluge Seelen, die sehr genau wissen, was mit ihnen passiert ist. Oft bleiben sie aber noch in der Nähe, weil sie sehen, dass ihr Mensch sie noch braucht. Auch später kommen sie immer mal vorbei und man kann sie spüren, hören, riechen. Manchmal ist es ein besonderes Licht, manchmal die Reaktion eines anderen Tieres, das uns an sie erinnert.

    Dass du nicht von ihr träumst im Moment kommt daher, dass du einfach viel zu erschöpft bist und nur in kurzen traumlosen Schlaf sinkst. Evtl. wird sie erst im Traum zu dir kommen, wenn du gar nicht mehr dran denkst. Aber es kann eine Zeit dauern.

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  • Elfi Z.
    antwortet
    Es tut mir sehr leid,alles Gute für die nächste Zeit.

    LG Elfi

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  • Bine68
    antwortet
    Es tut mir sehr leid, dass deine Tsu so schnell gehen musste
    Gute Reise liebe Tsu, machs gut!
    Liebe Michaela, ich wünsche dir ganz viel Kraft, fühl dich aus der Ferne lieb gedrückt.

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  • Sietha
    antwortet
    Ach liebe Michaela......

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  • Dhana
    antwortet
    Es tut mir so unendlich leid.

    Die ganze Zeit habe ich still mitgelesen, gedrückt, gehofft und gebangt, da ich zu dem Theam der Krankheit nichts beisteuern konnte.

    Du hast uns so geholfen mit dem Whey-Thread, so daß ich gerne die passenden Worte finden würde, die Dir nur ein bischen Ruhe und Trost spenden könnten. Doch in solchen Momenten fehlen mir einfach die Worte, denn ich kann sie auch nicht verstehen.

    Von daher bleibt mir leider nur, weiter zu hoffen, daß Du genauso stark durch die kommende schwere Zeit gehst, wie Du sie vorher für Tsu aufbringen konntest. Von daher lasse ich eine stille Umarmung für Dich da.

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  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Lass dich lieb drücken.

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  • Goldamy
    antwortet
    Mein herzliches Beileid...

    Ja, ich schließe mich meinen Vorschreiberinnnen an: Lass dein Mädchen frei - in dem Wissen, dass sie geliebt wurde und immer geliebt wird. Ihren Körper hast du nicht mehr - aber deine Erinnerungen, alles was ihr füreinander empfunden habt, kann dir niemand nehmen.

    Und wegen dem MRT und der Narkose: Du hast so entschieden, weil du ihr helfen wolltest. Nun denkst du, für ihren schnelleren Tod verantwortlich zu sein. Nimm von diesem Gedanken bitte ganz schnell Abstand ... sehr wahrscheinlich ist ihr längeres Leid und Schmerzen dadurch erspart geblieben...

    Run free, kleine Maus und für dich

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  • careenb
    antwortet
    Hat Tzu Dich im Leben schon auf Schritt und Tritt begleitet, wird es auch im Tod nicht anders sein - bis Du soweit bist, sie loszulassen.

    R.I.P, kleine Tzu...

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  • Cleopatra
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    Ich habe nicht von ihr träumen dürfen, sie hat sich mir nicht gezeigt ... ich hatte so gehofft, ich träume von ihr und sie sendet mir eine Abschiedsbotschaft.
    Michaela, sieh das bitte nicht negativ. Als mein liebster Mensch gestorben war, habe ich auch so gehofft, von ihm träumen zu können. Ich habe darum gebetet, dass er sich mir im Traum zeigt. Aber niemals habe ich das erlebt. Von meiner Schwiegermutter, die ich nicht gut leiden konnte, habe ich dagegen nach ihrem Tod häufiger geträumt.
    Ich glaube, wenn eine liebevolle, fast symbiotische Beziehung bestand, in der es nichts mehr zu regeln gab, weil alles innig und gut war, bedarf es keiner weiteren Klärung und auch keiner Abschiedsbotschaft, da die Verbundenheit weiterhin besteht. So habe ich mir die fehlenden Träume erklärt...

    Es gibt ein Land der Lebenden
    und ein Land der Toten
    und die Brücke ist die Liebe...
    Das einzige Überleben.
    Der einzige Sinn.
    (Thornton Wilder)

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  • kim17
    antwortet
    Michaela,
    es tut mir sehr leid und ich wünsche dir viel kraft. bisher habe ich nur still mitgelesen, jetzt möchte ich dir schreiben wie es mir bei meiner Luna ging.
    meine Luna - ihr körper, ihre hülle und ihre seele, die sicher noch in ihr war, verbrachten auch eine nacht neben mir in ihrem bett. so tief der schmerz war, ich habe ihr gesagt "lauf mein Mädchen, lauf" und irgendwann hatte ich das gefühl der raum wurde erfüllt von einem tiefem frieden, in mir wurde alles ruhig, der tiefe schmerz war nicht mehr so bohrend, er war da, aber .... ich weiss nicht wie ich es richtig beschreiben kann. diese nacht, der raum war wirklich erfüllt, am nächsten tag konnte ich sie, in ihr Federbett eingebettet im garten begraben. noch lange hatte ich immer wieder mal das gefühl, jetzt ist sie da.
    bei meinen anderen Hunden war alles anders, ich habe sie alle geliebt, keinen mehr, keinen weniger. manchmal sehe ich wolken, das sieht aus als wären da alle meine Hunde vereint die ich gehen lassen mussten und sie blicken auf mich herunter. irgendwie sind sie immer bei mir.

    lass dein Mädchen los, lass sie laufen, mach es ihr leichter, sie wird trotzdem bei dir sein, aber sie kann erst frei sein wenn du loslässt. nur so kann und wird sie die in deinem herzen sein und bleiben.

    liebe grüsse
    jutta

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  • Majaberlin
    antwortet
    Ach Michaela, es tut mir so leid zu lesen, wie schlecht es dir geht. Ich fühle hier direkt deinen Schmerz - ich versuche, ein wenig davon mitzutragen, soweit das möglich ist.
    Ich kann mich gut daran erinnern, als ich die Mutterhündin unseres Wurfes, mein über alles geliebte Fé, mit nur 9 Jahren gehen lassen mußte. Ich bin mit ihr zum Auto gegangen, sie ist eingestiegen - und dann mußte mein Mann fahren, ich habe gedacht, die Welt geht unter. Ich kam mir vor, als hätte ich meinen Hund selbst umgebracht. Danach waren es furchtbare Wochen - ich war so krank, konnte kaum einen klaren Gedanken fassen. Deshalb verstehe ich dich so gut. Aber dann kam Trost von allen Seiten - besonders meine THP hat mir gesagt, nachdem sie mit Fé Verbindung aufgenommen hat, dass ich nicht traurig sein soll, dass es ihr jetzt gut geht ... das hat mir sehr geholfen!
    Die Trauer ist geblieben natürlich, noch viele Wochen lang, aber langsam ging es dann doch wieder aufwärts, ich kam ins Leben zurück und konnte dankbar sein, dass ich einen so tollen Hund hatte. So sehe ich das auch heute noch, 15 Jahre danach. Wiegesagt, anfangs denkt man, dass man nie wieder lachen kann, und es dauert tatsächlich auch, aber irgendwann geht es wieder. Ich hoffe, dass du vielleicht jetzt ein wenig dazu kommst, deine eigenen Baustellen ein wenig abzuarbeiten. Alles im Leben hat einen Sinn.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    "Kleine Seele ich lass Dich gehn,
    denn ich weiß wir werden uns wiedersehn!
    Dein Leben hier auf Erden war viel zu schnell vorbei.
    Ich liebe Dich, deshalb gebe ich Dich frei.
    Dein Leiden hat jetzt ein Ende,
    ich übergebe Dich in mächtigere Hände.
    Auch wenn mein Herz mich schmerzt so sehr,
    die Erinnerung an Dich nimmt mir keiner mehr.
    Nun lasse ich Dich gehen fort,
    über die Regenbogenbrücke, an einen besseren Ort.
    Kleine Seele ich lass Dich gehn,
    denn ich weiß wir werden uns wiedersehn!"
    Verfasser mir unbekannt

    Herzliches Beileid
    Monika

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Es tut mir sehr leid,daß Du Deine kleine Tsu verloren hast.

    Die meisten hier werden wissen,wie es ist,einen geliebten Hund zu verlieren.
    Anderen steht diese schlimme Erfahrung noch bevor.
    Für jeden Menschen kommt irgendwann der Tag,an dem er lernen und verarbeiten muß,daß nicht immer alles wieder gut wird.

    Ich wünsche Dir von Herzen Kraft und Menschen an Deiner Seite,die Dir helfen,den Tod Deines Hundes zu verarbeiten und letztendlich als das zu akzeptieren,was er ist: Bestandteil eines jeden (Hunde-)Lebens

    Alles Gute für Dich!
    Und gönne Deiner Tsu ihren Frieden! Ihre Leiden sind vorbei. - Und Du wirst eines Tages-früher oder später-auch wieder glücklich sein!

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  • Cyrus
    antwortet
    Wieso habe ich nicht mehr Zeit bekommen, mich zu verabschieden?
    Seit Krankheitsausbruch habe ich sie kaum noch alleine gelassen, habe sie immer heimlich mit auf die Arbeit genommen, damit sie in meiner Obhut ist, und habe meinen Job riskiert. Mir war alles egal .. aber es hat alles nichts genutzt.
    Hätte ich gewußt, was in ihrem Kopf los ist, dann hätte ich kein MRT machen lassen ... aber ich wollte Gewissheit haben und wir brauchten diese Information für die weitere Behandlung. Aber die Narkose hat das Hirn sicher beschleunigt zerstört, denn danach ging es ihr schlechter und die Hirnschwellungen hatten sicher zugenommen. Ihr Tod begann mit dem MRT ... es ist furchtbar, dass zu wissen,
    ich sehe ihr Köpfchen, als die TÄin sie wegträgt, sie hat mich angesehen ... ich habe sie dorthin geschickt.

    Es hätte wahrscheinlich alles gar nichts mehr genützt ... der Tod hing die ganze Zeir über ihr und hat mit mir Katz und Maus gespielt.
    Mittwoch ging es ihr nach den 3 Tagen Pred so viel besser, als wir uns schlafen gelegt haben, habe ich mich so bedankt, dass die Therapie anschlägt, ich war glücklich ... und gleichzeitig skeptisch, ob jetzt durch mein Danke, nicht doch der Rückschlag provoziert wird ... um 4 Uhr Donnerstagfrüh war der Friede vorbei und ihr ging es viel schlechter als zuvor und ihr Sterben begann
    Sie war Trost und Kraftspende in meinem Leben ... ich habe zu viele Baustellen und viele Probleme, und sie war einfach der Lichtblick in vielen harten Zeiten. Jetzt hat man sie mir für immer genommen .... es gbt gar keinen Trost.

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