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Verdacht auf Enzephalitis ... furchtbar

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Schmusepudel Beitrag anzeigen
    Ich freu mich mal ganz vorsichtig, dass es Tsu besser geht. Das Wackeln würde ich zum Teil noch auf die Schwäche schieben.
    Ich glaube, grade bei unseren Tieren, wissen wir öfter nicht, was sie denn jetzt eigentlich hatten, nur dass es schlimm war und dann irgendwann vorbei ist.
    Die ganzen Tage habe ich immer wieder gedacht, dass Tsu Glück hat, dass ihr Frauchen ihr z.B. Cortison selber spritzen kann.....ich wäre da total aufgeschmissen.

    Ich weiß nicht, ob es dir hilft: Filou hatte ja jahrelang eine eitrige Ohrentzündung und mittlerweile auf der rechten Seite keinen Gehörgang mehr. Zu Zeiten der Entzündung hat er sich immer links umgedreht, wenn er was gehört hat. Nach der OP war auffällig, dass er jetzt beim Umdrehen nicht mehr die Richtung halten kann. Er dreht sich immer noch links um, schwankt dann aber und läuft einen großen Bogen.
    Freuen darf man sich wirklich nur sehr verhalten ... pssst

    ich spritze nicht, das Cortison bekommt sich auch oral.
    Sie ist so spritzenpanisch, das würde sie zu sehr stressen, muss nicht sein, wenn es anders geht. Wenn ich bedenke, was ich alles mit Cyrus machen kann ... der ist hart im nehmen, Tsu macht wirklich Pipi vor Panik oder kriegt fast einen Herzinfarkt alleine beim Krallen schneiden, mehr als 2 geht nicht, dann ist sie völlig fix und fertig

    Das Problem ist, das Gleichgewichtsstörungen und Ataxie 100 und 1 verschiedene Ursachen in Gehirn und Rückenmark, Gelcihgewichtsorgan usw. sein können. Sicher kann man es nicht sagen, unsere Patienten reden ja auch nicht, das wäre auch schon Gold wert, um auf einfache Weise vieles auszuschließen.

    LG

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  • Schmusepudel
    antwortet
    Ich freu mich mal ganz vorsichtig, dass es Tsu besser geht. Das Wackeln würde ich zum Teil noch auf die Schwäche schieben.
    Ich glaube, grade bei unseren Tieren, wissen wir öfter nicht, was sie denn jetzt eigentlich hatten, nur dass es schlimm war und dann irgendwann vorbei ist.
    Die ganzen Tage habe ich immer wieder gedacht, dass Tsu Glück hat, dass ihr Frauchen ihr z.B. Cortison selber spritzen kann.....ich wäre da total aufgeschmissen.

    Ich weiß nicht, ob es dir hilft: Filou hatte ja jahrelang eine eitrige Ohrentzündung und mittlerweile auf der rechten Seite keinen Gehörgang mehr. Zu Zeiten der Entzündung hat er sich immer links umgedreht, wenn er was gehört hat. Nach der OP war auffällig, dass er jetzt beim Umdrehen nicht mehr die Richtung halten kann. Er dreht sich immer noch links um, schwankt dann aber und läuft einen großen Bogen.

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  • Cyrus
    antwortet
    Danke!

    Wir waren gerade draussen ... kleine Pipirunde .. der starke Linksdrang ist weg .... auf dem ganzen Weg
    Das rechte Vorderbein, dass gestern noch irgendwie steif und abgespreizt wirkte wie auch das rechte hintere Bein, ist wieder voll im Einsatz. Rechts hinten ist aber noch irgendwie abgespreizt.
    Ich habe eben mal ihren Po hoch gehoben, so dass sie nur auf den vorderen Beinen stehen musste, hat sie ganz einwandfrei gemacht, den Hals hat sich nicht nach hinten rekliniert, Hals ist auch voll beweglich,
    trotzdem hat sie Probleme das Gleichgewicht zu halten, wenn sie nach hinten guckt, dann wackelt sie ganz arg und würde auch umfallen, wenn ich nicht abstützen würde. Das war süß eben, hinter uns , weit weg, kläffte ein Hund und sie will sich aber umbedingt nach hinten umsehen, sie ist zu neugierig.
    Sowieso ist die geistig total unauffällig, hört alles, versteht alles, wenn sie Küchengeräusche hört, dann will sie da hin.
    Allerdings alles etwas wackelig noch. Sie ist aber draussen sicherer als noch gestern. Sie hört und seht sich bewußt um.

    Man kann demnach sagen, die derzeitige Therapie bewirkt wohl was, denn sie macht Fortschritte.
    Nicht so recht zu wissen, gegen was wir jetzt mobiliseren, das ist etwas probllematisch ... na ja, erst mal müsste sie sowieso wieder viel gesünder werden, bevor wir uns über die Therapiedauer Gedanken machen können. So richtig viel Spass macht es ja nicht, diese Drogen in den kleinenn Organismus zu pumpen aber wenn es hilft, will ich mal nicht so sehr das Zeug verteufeln. Aber da brauchen wir dann ggf. später doch noch einen besseren Plan ...

    LG

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  • Willie Winkle
    antwortet
    Wir drücken mal ganz kräftig die Daumen für die kleine Ms. Tsu, manchmal kommt man mit Trippelschrittchen auch ans Ziel, Gruß Hannah.

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  • xolove
    antwortet
    Ich finde es schön, dass sich kleine Verbesserungen zeigen!
    Bei uns war's auch so - erst gab's kleine Verbesserungen und dann ging's recht zügig bergauf. Mit jedem Tag wurde es deutlich besser.

    Ich kann dir so gut nachfühlen - uns wurde auch gesagt wir sollen dem AB und dem Cortison ein paar Tage Zeit geben und Liquorpunktion+MRT erstmal nur für später im Hinterkopf behalten.
    Obwohl es sehr schwer fiel - mehrmals waren wir mit Ziggy schon fast unterwegs in die Klinik nach Wien - war es doch das Richtige zu dem Zeitpunkt.

    Das einzig blöde ist, dass wir bis heute keinen Schimmer haben, was es denn war.

    Achja, Ziggy hatte auch nie Fieber in der ganzen Zeit.

    Ich hoffe eure kleinen Verbesserungen setzen sich durch und deine kleine Tsu kann schnell genesen!

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  • careenb
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    @Careen ... dann hatte sie doch Fieber?
    Oder erst später?
    Solange es "nur" der eitergefüllte Spitzenlappen war, hatte sie kein Fieber, eher Untertemperatur. Mit der Lavage kam das Fieber.

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  • Cyrus
    antwortet
    @Careen ... dann hatte sie doch Fieber?
    Oder erst später?

    Ein MRT würde ich auch gerne haben, aber dieser Narkosemist ... aber einen Röntgenthorax hätte ich schon gerne,
    ich habe mit dem TA gestern abgesprochen, dass wir am Freitag oder Anfang nächster Montag Tsu erneut vorstellen, Labor soll wiederholt werden ... an Doxycyclin hatte ich auch schon gedacht, wollte er aber lieber nicht jetzt geben, erst mal sehen, ob sich die jetzigen Medikamente etwas bewähren .. ist auch nicht falsch, sonst weiß man auch nicht, was eigentlich gut oder schlecht ist.

    Ich habe heute mit mehreren Kollegen über Mikrobio- und Liquordiagnostik geredet, die sich damit besser auskennen als ich,
    das hat mich auch sehr ernüchtert. Die Ergebnisse sind oft nicht sicher und darum wird zwar in der Theorie viel geschrieben zur gezielten Antibiose nach Erregerindentifikation, aber in Wahrheit werden aufgrund der Unsicherheit der Mikrobio im Liquorr bei Verdacht auf neurologische Infektionen in den Patienten alles rein gekippt, was liqourgängig ist. Es gibt zu hohe Wahrscheinlichkeiten für falsch positive und falsch negative Befunde und da Hirn so gefährlich ist, gilt dann in der Praxis der alte Spruch "viel hilft viel". Bevor man sich verklagen lassen muss wg Fehldiagnose ... die Analyseergebnisse sind trotz vieler Fortschritte immer noch nicht 100% zuverlässig.
    Von 27 Borrelienstämmen findet man nur ein paar,
    bei Tieren sind Mycoplasmen sehr häufig positiv, aber nicht jeder Befund ist auch die Ursache ...ebenso gilt das für Tocoplasmose usw., Viren findet man im Liquor oft nicht mehr oder erst später, behandeln muss man auf Verdacht trotzdem ...
    Ein Kollege meinte, Liquorbefunde zieht er nur zur Ausschlußdiagnostik heran, und selbst das ist nicht sicher, denn wenn man nichts gefunden hat, heißt das nicht, dass nichts drin war .. es sind auch manchmal die nicht optimalen Analysemethoden.

    Auf meine Frage, was ich denn am besten machen soll, ich fühle mich ja so hilflos , meinte er "gib dem Hund ABs, Cortison und bete, alles andere beruhigt Dich zwar, aber hilft vielleicht auch nicht mehr"

    es ist schon frustrierend

    na ja, wenigstens sieht man eine Verbesserung, eine kleine wenigstens. Aber mal sehen, wie es morgen sein wird.

    LG

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  • careenb
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    sehr interessant .. auch für unseren Fall,
    wie wurde Deine Hündin denn behandelt?
    Die Lungenentzündung entstand ja durch die Lavage bei der Bronchoskopie. Sie war zu dem Zeitpunkt stationär in Giessen und bekam erstmal Clavaseptin bis Bordetella brochoseptica und Staphylokokken als Erreger bestimmt waren. Mit der zusätzlichen Gabe von Doxycyclin bekam man das Fieber in den Griff. Die folgenden drei Monate gab es zuhause beide Antibiotika, 3x täglich Kochsalzinhalationen, viel Bronchialtee mit Honig sowie homöopathische Behandlung. Dabei stellten wir auch fest, daß sie Rind, Schwein, Milch- und Milchprodukte, Getreide und Ei nicht verträgt (später kamen noch Pollen und Gräser dazu). Die homöopathische Behandlung war zuerst auf die Lunge ausgerichtet. Allerdings bekamen wir das Stolpern über den linken Vorderfuß nicht weg. Ein komplettes Durchröntgen des Bewegungsapparates wies laut den Giessenern auf eine Panostitis hin. Ein Wechsel der homöopathischen Richtung hat mein kleines Mädchen dann innerhalb von sieben Tagen aufgerichtet und ans Laufen gebracht.

    Die Narben im Lungengewebe werden ihr wohl erhalten bleiben, ebenso die erweiterten Bronchien. Zu Anfang Herbst starten wir jedes Jahr mit der Zugabe von Bronchivital von Eurozoo und bei den ersten Anzeichen von Erkältung gibt es Propolis.

    Der Grund für den Eiter im Spitzenlappen wurde nie gefunden, aber viel spekuliert. Ein Fremdkörper wurde nicht gefunden, eventuell wurde er assimiliert. Die Möglichkeit der ziliäre Dysfunktion hat mir damals die meiste Angst bereitet.

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  • Cyrus
    antwortet
    Aktuelles Befinden:
    Sie ist bei vollem Bewußtsein, sie sieht auch ganz wach aus,
    sie hat normalen Appetit und sie ist auch immer noch zu begeistern. Insofern nimmt sie ihre Behinderung wahr, das merkt man daran, dass sie anfängt, ihre Bewegungen anzupassen, sie wirkt aber nicht depressiv. Sie wird auch sehr verwöhnt, das kompensiert wahrscheinlich vieles.
    Sie hat den ganzen Tag kleine Leckerchen in Wasser bekommen, damit sie viel trinkt und die Medis nicht die Nieren auch noch platt machen.

    Ihr Gangbild hat sich verändert, sie ist geduckter und versucht diese Unsicherheiten auszugleichen, Stehreaktionen sind aus meiner Sicht o.k.
    Aber sie kann sich nicht immer ausbalancieren und legt sich daher am liebsten hin, auch beim Essen.
    Sonst gehts ihr eigentlich gut.

    LG

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von careenb Beitrag anzeigen
    Da Du Lunge, HWS und fehlendes Fieber erwähnt hast: Bei meiner Hündin hatten wir in der Junghundzeit die HWS in Verdacht, da sie nach kürzester Laufzeit den Kopf einzog wie eine Schildkröte und entsprechend staksig lief. Auch neigte sie dazu über die linke Vorderpfote zu stolpern. Ihre Osteopathin schickte uns für ein MRT an die Uniklinik Giessen.
    Dort stellte man fest, daß sie einen Spitzenlappen der Lunge randvoll mit Eiter hatte. Somit war die HWS-Problematik nur ein Symptom. Ich weiß nicht mehr wie ihre Entzündungswerte waren, aber ich erinnnere mich daran, daß Chinny zu keiner Zeit Fieber hatte - eher leichte Untertemperatur! Fieber trat erst nach der Bronchoskopie auf, da sich daraufhin eine komplette Lungenentzündung entwickelte.

    Deiner Kleinen wünsch ich gute Besserung!
    sehr interessant .. auch für unseren Fall,
    wie wurde Deine Hündin denn behandelt?

    LG

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  • careenb
    antwortet
    Da Du Lunge, HWS und fehlendes Fieber erwähnt hast: Bei meiner Hündin hatten wir in der Junghundzeit die HWS in Verdacht, da sie nach kürzester Laufzeit den Kopf einzog wie eine Schildkröte und entsprechend staksig lief. Auch neigte sie dazu über die linke Vorderpfote zu stolpern. Ihre Osteopathin schickte uns für ein MRT an die Uniklinik Giessen.
    Dort stellte man fest, daß sie einen Spitzenlappen der Lunge randvoll mit Eiter hatte. Somit war die HWS-Problematik nur ein Symptom. Ich weiß nicht mehr wie ihre Entzündungswerte waren, aber ich erinnnere mich daran, daß Chinny zu keiner Zeit Fieber hatte - eher leichte Untertemperatur! Fieber trat erst nach der Bronchoskopie auf, da sich daraufhin eine komplette Lungenentzündung entwickelte.

    Deiner Kleinen wünsch ich gute Besserung!

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  • Beata
    antwortet
    Zitat von Majaberlin Beitrag anzeigen
    Ich kann ja nur die Daumen drücken für euch - und das tue ich jetzt ganz fest!!!
    mehr kann ich leider auch nicht tun, aber dafür drücke ich umso fester.

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  • BeateMitHund
    antwortet
    Bei Maja hatte die Gehirnentzündung auch Teile der Nervenbahnen der Hinterbeine entzündet. An der hinteren Wirbelsäule war sie druckempfindlich, die Koordination der hinteren Beine ist seitdem leicht unsauber.
    Eine Bewusstseinsveränderung konnte ich nicht feststellen, sie war anfangs nur sehr,sehr schlapp. Ich hatte sie von jeglichem Stress ferngehalten und im dunklen Zimmer schlafen lassen (es war Hochsommer).

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  • Majaberlin
    antwortet
    Ich kann ja nur die Daumen drücken für euch - und das tue ich jetzt ganz fest!!!

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  • Cyrus
    antwortet
    Heutiger Sachstand:

    Sie ist heute früh munter gewesen, hatte gleich wieder Appetit.
    Sie ist geistig wach und zeigt immer noch keine Bewußtseinsveränderungen, was ich mit einem zentralen Geschehen nicht so recht in Einklang bringen kann.
    Die Stehreaktionen sind vorne und hinten wieder da.
    Hinten stellt sich schnell den Fuß wieder auf, vorne hat sie wieder Kraft und lässt sich den Fuß gar nicht überrollen. Sie zieht den Fuß zurück und stellt ihn wieder auf.
    Aber der Gang ist schlechter. Sie ist weiterhin ataktisch, sie geht wie Schäferhund, die mit den Knien fast auf dem Boden schleifen.

    Nach dem Essen schläft sie wieder, sie ist schon schnell erschöpft.
    Sonst ist sie sehr schmusig.

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass es eine Beteiligung des peripheren NS gibt, wie bei einer Polio-Infektion oder einer Polyradikuloneuritis ... oder doch im Schwerpunkt das ZNS ??
    Eindeutig ist hier m.E. nichts.

    Irgendwie scheint die Therapie aktuell was zu bringen, fühlt sich alles nicht mehr so nach drohenden Paresen in den Extremitäten an, aber da der Gang so schwer ist, sage ich besser nichts. Kann alles auch wieder schlechter werden.

    Ich habe heute viel herum telefoniert mit Neurologen und Mikrobiologen wg Differentialdiagnosen usw. ... wie ernüchternd
    Werde ich später berichten, ich muss los ..

    LG

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