Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Verdacht auf Enzephalitis ... furchtbar

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von BeateMitHund Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Hier eine kurze Zusammenfassung:
    Anfangs-Symptome: Nackensteife, kein Felldurchschütteln,Mattigkeit, Blindheit, Fazialis
    Später: unrundes Laufen hinten
    Diagnose durch Gehirnwasseruntersuchung, ambulant !!!! unter Narkose, dadurch wurde ein Tumor ausgeschlossen,
    Behandlung : bis zur Abklärung eventueller bakterieller Infektionen nacheinander zwei Antibiotika (Doxyderma, Cleorobe), aber Mittelmeerkrankheiten, Neosporose, Borreliose usw wurden negativ getestet.
    Zusätzlich sehr hohes Cortison. Dieses haben wir insgesamt 10,5 Monate gegeben und dann den Ausstieg gewagt. Nach 42 Tagen kam der Rückfall.
    Nun hangeln wir uns wieder runter vom Cortison und sind bei 1,2mg pro kg Körpergewicht angelangt (täglich)
    Zusätzlich erhält sie Magen- Leberschutz, sowie SchüsslerSalze.
    GrossesBlutbild hatte keine offensichtlichen Anhaltspunkt gegeben, nur das c-reaktive Protein war erhöht.
    Alter der Hündin zum Zeitpunkt der Erkrankung: 3,5 Jahre
    Abstand zur Impfung: 15 Tage
    Wichtig zu wissen : Falls eine bakterielle Entzündung im Gehirn vorliegt, ist es wichtig, ein Antibiotikum zu wählen, das auch die Blut-Gehirn-Schranke durchqueren kann.
    Liebe Grüße und beste Genesungswünsche
    Beate
    über 10 Monate Cortison ...
    habt Ihr denn einen Erreger identifizieren können?
    Oder habt Ihr nach Ausschlusdiagnose,
    da neg. Liquorbefund, auf die Impfung getippt?
    Mit Cortison war er komplett symptomfrei?

    LG

    Einen Kommentar schreiben:


  • BeateMitHund
    antwortet
    Im Zusammenhang mit (autoimmuner)Enzephalitis wird von Chemotherapie gesprochen, wenn Mittel als Immunsuppressiva eingesetzt werden. Das sind z.B.:
    Leflunomide,
    Cyclosporine,
    Cytarabine (Cytosine Arabinoside)
    CCNU (Lomustine)
    Azathioprine

    Dass Antibiotika als Chemotherapie gilt, das ist mir neu

    Einen Kommentar schreiben:


  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von xolove Beitrag anzeigen
    Cyrus - wann wurde deine Hündin zuletzt geimpft?

    Wurden auch ihre Ohren und Zähne untersucht? Denn bei unserem Ziggy wurde das untersucht und er bekam dann ein Mittel für die Ohren.
    Aber der Arzt meinte, es wäre wohl in unserem Fall eher nicht die Ursache, da es nur ein wenig entzündet war und ich glaube es war auch ein wenig Pilz drin.
    Ich hatte das in der Aufregung damals in Ziggys Thread völlig vergessen zu erwähnen.

    Danke auch für die Erklärung, dass Antibiotika = Chemotherapie ist. War mir nicht bewußt.
    Impfen ist schon ewig her,
    weil cyrus nicht mehr geimpft wird, wurde sie auch nicht mehr geimpft, war auch immer gesund

    Ohren sind o.k. ... Zähne mopstypisch nicht so gut. Sie hat schon sehr viele Zähne verloren.

    LG

    Einen Kommentar schreiben:


  • xolove
    antwortet
    Cyrus - wann wurde deine Hündin zuletzt geimpft?

    Wurden auch ihre Ohren und Zähne untersucht? Denn bei unserem Ziggy wurde das untersucht und er bekam dann ein Mittel für die Ohren.
    Aber der Arzt meinte, es wäre wohl in unserem Fall eher nicht die Ursache, da es nur ein wenig entzündet war und ich glaube es war auch ein wenig Pilz drin.
    Ich hatte das in der Aufregung damals in Ziggys Thread völlig vergessen zu erwähnen.

    Danke auch für die Erklärung, dass Antibiotika = Chemotherapie ist. War mir nicht bewußt.

    Einen Kommentar schreiben:


  • BeateMitHund
    antwortet
    Hallo,
    Hier eine kurze Zusammenfassung:
    Anfangs-Symptome: Nackensteife, kein Felldurchschütteln,Mattigkeit, Blindheit, Fazialis
    Später: unrundes Laufen hinten
    Diagnose durch Gehirnwasseruntersuchung, ambulant !!!! unter Narkose, dadurch wurde ein Tumor ausgeschlossen,
    Behandlung : bis zur Abklärung eventueller bakterieller Infektionen nacheinander zwei Antibiotika (Doxyderma, Cleorobe), aber Mittelmeerkrankheiten, Neosporose, Borreliose usw wurden negativ getestet.
    Zusätzlich sehr hohes Cortison. Dieses haben wir insgesamt 10,5 Monate gegeben und dann den Ausstieg gewagt. Nach 42 Tagen kam der Rückfall.
    Nun hangeln wir uns wieder runter vom Cortison und sind bei 1,2mg pro kg Körpergewicht angelangt (täglich)
    Zusätzlich erhält sie Magen- Leberschutz, sowie SchüsslerSalze.
    GrossesBlutbild hatte keine offensichtlichen Anhaltspunkt gegeben, nur das c-reaktive Protein war erhöht.
    Alter der Hündin zum Zeitpunkt der Erkrankung: 3,5 Jahre
    Abstand zur Impfung: 15 Tage
    Wichtig zu wissen : Falls eine bakterielle Entzündung im Gehirn vorliegt, ist es wichtig, ein Antibiotikum zu wählen, das auch die Blut-Gehirn-Schranke durchqueren kann.
    Liebe Grüße und beste Genesungswünsche
    Beate
    Zuletzt geändert von BeateMitHund; 02.09.2014, 18:32.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von BeateMitHund Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Meine Terrierhündin ist vor 14 Monaten nach einer Impfung an GME (granulomatöse Meningoencephalitis) erkrankt und seitdem kämpfen wir gegen diese Krankheit an.
    Ich habe seitdem viel über diese Krankheiten (SRMA, GME, NME, PDE ...) gelesen. Falls Du noch Infos speziell für die Meningitis beim Mops suchst : http://www.fmc-mopsclub.de/fmc-pde.htm
    Wenn ich dir ansonsten noch helfen kann... melde dich bitte.
    Liebe Grüße
    Beate

    Danke für den Link ... eigentlich ist mein Mops ja zu alt, aber es gibt in der Medizin eben nix, was es nicht gibt. Es wäre schlimm, wenn sie das hätte ... so plötzlich

    Es tut mir leid, dass Deine Hündin nach der Impfung so eine schwere Erkrankung bekommen hat. Furchtbar! Wie geht es ihr denn jetzt?
    Und wie behandelt Ihr?

    LG

    Einen Kommentar schreiben:


  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Ich fragte den Neurologen explizit nach Hirntumoren. Er glaubte da eben nicht dran.
    wirklich komisch ...

    Einen Kommentar schreiben:


  • BeateMitHund
    antwortet
    Hallo,
    Meine Terrierhündin ist vor 14 Monaten nach einer Impfung an GME (granulomatöse Meningoencephalitis) erkrankt und seitdem kämpfen wir gegen diese Krankheit an.
    Ich habe seitdem viel über diese Krankheiten (SRMA, GME, NME, PDE ...) gelesen. Falls Du noch Infos speziell für die Meningitis beim Mops suchst : http://www.fmc-mopsclub.de/fmc-pde.htm
    Wenn ich dir ansonsten noch helfen kann... melde dich bitte.
    Liebe Grüße
    Beate

    Einen Kommentar schreiben:


  • Barack
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    Reflexausfälle wg Kreislauf?
    Das glaube ich eher nicht ... Schwindel ja, aber neurologische Ausfälle ... nee

    LG
    Ich fragte den Neurologen explizit nach Hirntumoren. Er glaubte da eben nicht dran.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von argos Beitrag anzeigen
    das hat man auch gerochen.............
    ich war gerade ganz verwirrt und habe mich gefragt, wieso man riechen kann, dass mein TA anruft ... ich habe auch was im Hirn

    Einen Kommentar schreiben:


  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Sorgenkind Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt mit mir gerungen aber ich versuche es einfach einmal, denn ich weiss nciht wie Du dazu stehst.

    Hier im Forum ist doch jemand der TK kann.... mags Du nicht evt. eine TK machen lassen und nachsehen lassen in welchen Bereich etwas ist?

    Wenn Du so etwas kategorisch ablehnst, dann, sorry
    Danke, ich weiß, Du meinst es gut.
    Aber das ist nicht so meins.
    Mein Mops und ich sind eins, wieso sollte jemand Fremdes "irgendwie" Gedanken meines Hundes verstehen können?
    Ich denke, dass das sehr viel mit Autosuggestion zu tun hat und wenn man es gut verpackt, dann passt es auch.
    Wenn das jemandem in der Not hilft, dann erfüllt es ja einen guten Zweck. Ich würde das immer in Frage stellen ... obwohl ich nicht nur ausschließlich rational denke.

    LG

    LG

    Einen Kommentar schreiben:


  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    die verläuft aber ganz anders, die entsteht durch ein Vergiftung des Hirns mit Lebergiften, vor allem Ammoniak ...

    das letzte Labor war vor 2 Wochen, ich habe eben meinem TA schon eine Nachricht geschickt wg weiterem Vorgehen. Er ruft ggf. heute Abend noch an.

    LG
    das hat man auch gerochen.............

    Einen Kommentar schreiben:


  • Sorgenkind
    antwortet
    Ich habe jetzt mit mir gerungen aber ich versuche es einfach einmal, denn ich weiss nciht wie Du dazu stehst.

    Hier im Forum ist doch jemand der TK kann.... mags Du nicht evt. eine TK machen lassen und nachsehen lassen in welchen Bereich etwas ist?

    Wenn Du so etwas kategorisch ablehnst, dann, sorry

    Einen Kommentar schreiben:


  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Barack Beitrag anzeigen
    Dafür war Leni bis zum Tag als die neurologischen Ausfälle auftraten zu normal und zu fit. Fand auch der Neurologe. Das war mit Sicherheit alles dem schlechten Kreislaufzustand geschuldet.

    Reflexausfälle wg Kreislauf?
    Das glaube ich eher nicht ... Schwindel ja, aber neurologische Ausfälle ... nee

    LG

    Einen Kommentar schreiben:


  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von argos Beitrag anzeigen
    ich kenne den Fall einer hepatischen Enzephalopathie, bedingt durch einen LeberTumor, aber da waren die Leberwerte verändert . War die letzte Blutuntersuchung vor 14 Tagen ?
    Gruß Monika
    die verläuft aber ganz anders, die entsteht durch ein Vergiftung des Hirns mit Lebergiften, vor allem Ammoniak ...

    das letzte Labor war vor 2 Wochen, ich habe eben meinem TA schon eine Nachricht geschickt wg weiterem Vorgehen. Er ruft ggf. heute Abend noch an.

    LG

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X