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Tsu ging es heute um 4 Uhr früh plötzlich schlecht, obwohl es ihr um 24 Uhr sehr gut ging,
ich bin dann sofort mit ihr in die TiHo ... es besteht dringender Verdacht auf Hirnstammtumor, sie liegt gerade im MRT .... ich kann das gar nicht glauben, es tut schrecklich weh, seit 5 Uhr hören die Tränen nicht mehr auf ... ich kann nicht mehr ...
Während meiner Ausbildung zum THP habe ich bei jedem neuen Sachgebiet Filou auf die Krankheitssymptome hin geprüft, die grade dran waren ...und jedes Mal zu ihm gesagt "hör ja weg, sowas brauchst du nicht"
Ich kenne das sehr gut: man hat Symptome und es könnte soooviel sein. Die Diagnosemöglichkeiten, die ohne Narkose bei Hund machbar sind, sind oft nicht hilfreich oder wenig aussagekräftig oder sie könnten falsch pos. oder neg. sein
Loslassen in einer akuten Situation kann ICH nicht, da suche ich wie Manuela doch noch den einen Punkt, den ich vll. übersehen habe. Und in den Nicht-Akuten Situationen?.......da überlege ich auch noch immer mal, was ich denn für den alten Herrn noch besser machen könnte.
Sowie es in die lebensbedrohliche Richtung geht, ist man einfach auf dem höchstmöglichen "Stresslevel", geht Euch doch auch so, oder ?
Ja, natürlich. Bei einem wirklich schwerkranken Hund funktioniert das nicht, und das ist dann auch ganz richtig so. Das Gefühl sagt einem ja auch ganz viel. Bei Sookie hat mich die berechtigte Angst zum Handeln gebracht. Jetzt, wo es nicht mehr so akut ist, versuche ich mich im Loslassen.
Ich denke das kennen viele von uns....dieses Kreisen um vermutliche Ursachen, um einen zielstrebigen Weg heraus aus der Krankheit zu finden..
Aus eigener Erfahrung mit zwei chronisch kranken Hunden kann ich nur sagen, das "loslassen" funktioniert im besten Fall bei einem "mittelprächtigen" Zustand des Patienten.
Sowie es in die lebensbedrohliche Richtung geht, ist man einfach auf dem höchstmöglichen "Stresslevel", geht Euch doch auch so, oder ?
Hinzu kommt, dass Michaela bei dem Krankheitsbild Angst vor epileptischen Anfällen bei Tsu hat. Die muss sie schon bei Cyrus "aushalten" und begleiten.
Jeder, der solche Anfälle kennt weiss, dass die Vorstellung, ein zweiter Hund sei davon betroffen, der blanke Horror ist.
Ich gerate sofort in Panik, wenn Lenny Anzeichen eines möglichen Anfalls zeigt..und zwar in richtige eigene "körperliche" Panik.
Wenn sich der Zustand von Tsu stabilisiert hat, dann hat Michaela auch eine Chance auf "loslassen"...
Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es stetig bergauf geht und Ihr Vertäuen fassen könnt in eine Genesung....was auch immer es ist/war.
Ganz liebe Grüße von Barbara mit Morris, Lenny und Izzy
und denke inzwischen, je mehr man weiß, desto verrückter macht man sich...
Genau das sehe ich auch! Durch meine vielen Hunde habe ich ja jahrelang recherchiert und war bei Kliniken und TÄen Stammkunde, habe Züchter und Hundehalter nach Behandlungen befragt und alles aufgeschrieben. Danach habe ich dann festgestellt, dass das einfach viel zu viel war und im Laufe der Jahre hat sich auch vieles geändert ... was ich aber so einfach nicht aus meinem Kopf bekomme. Bin also immer hin- und hergerissen und mache mich auch total verrückt. Nun habe ich beschlossen, dass das für mich selbst total schädlich ist. Ich lebe im hier und jetzt und denke nicht, was morgen sein könnte ... das gelingt mir nicht immer, aber immer öfter! Und das tut unheimlich gut! Der Tipp von Anja ist klasse - einfach mal einen Tag loslassen! Auch wenn es dir vielleicht nur teilweise gelingt - je öfter du es versuchst, desto besser wird es gelingen. Gerade wenn man so gar nicht weiß, gegen welche Krankheit man da eigentlich ankämpft, bringt einen die ganze Grübelei ja auch nicht weiter. Ich drück dir jedenfalls alle Daumen!
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Ein Gast antwortete
Guten Morgen
lese auch weiter mit und freue mich, wenn es besser geht
Alles Gute weiterhin für deinen Schatz
Monika
Super das es ein klein wenig voran geht, das freut mich.
Ich bin in Moment wegen Kimbis Problem nicht so oft hier, aber ich lese immer alles nach. Weiter so, ich freue mich auch gerade immer über Minifortschritte.
Ich verstehe es sehr gut wenn man ins blaue therapiert und eigentlich gar nicht weiß was genau der Hund hat, geht mir auch gerade so Man versucht eine Ursache zu suchen, aber es gibt so viele Möglichkeiten
ich hoffe du findest noch eine. Wir drücken die Daumen.
Michaela, ich habe überlegt, ob ich das schreiben soll, aber ich tu's jetzt einfach
Du machst dich verrückt!
Du kannst nicht wissen, wie gut ich dich verstehe! Ich muss auch allem auf den Grund gehen und denke inzwischen, je mehr man weiß, desto verrückter macht man sich...
Es fällt mir unheimlich schwer, dir aus der Ferne diesen nahezu vermessenen Rat zu geben, aber wenn ich es nicht tue, platze ich: Lass mal einen Tag ganz los! Einen Tag. Gönne euch eine Pause, erhole dich und habe Vertrauen, dass alles gut werden wird.
Ohje, ja Angst vor einem Rückfall habe ich auch, aber irgendwie, naja Ziggy wurde dann so schnell wieder gesund, dass das Ganze wie ein schlechter Traum war, rückwirkend gesehen.
Derzeit bekommt er Vitamin B Komplex, Mariendistel, Vitamin K täglich und ab und zu auch Taurin (falls es Epilepsie war) und Omega3.
Ausserdem füttere ich seither nichts roh sondern koche für alle.
Das hat jetzt keinen wissenschaftlichen Grund aber irgendwie ist mir da einfach wohler weil ich so aufgewachsen bin - bei uns wurde früher immer gekocht für unsere Hunde. In unsicheren Situationen fällt man wohl ganz gerne auf Altbewährtes zurück.
Kompensation für das Cortison haben wir uns noch nicht überlegt. Danke für den Anstoß! Muss mich dazu unbedingt informieren!
Ich wünsche deiner Tsu eine erholsame Nacht, auf dass sie im Schlaf weiterhin erfolgreich die Bakterien oder Viren oder was auch immer bekämpfen möge!
Ich finde das klingt schon eindeutig nach Fortschritt... sage ich mal vorsichtig
Was die Therapiedauer angeht - unser Ziggy bekommt jetzt nur mehr jeden 3.Tag eine 1/4 Tablette Prednisolon 5mg und bald können wir damit auch aufhören glaube ich (werde aber natürlich nochmal in der Klinik nachfragen vorher).
AB bekommt er jetzt schon lange nicht mehr.
Insgesamt scheint er die Medikamente gut verkraftet zu haben bisher.
so weit sind wir leider noch nicht ... dann hat man ja auch diese Sorge des Rückfalls
Habt Ihr denn für die weitere Zeit alternative Therapieoptionen ins Auge gefasst, also sinnvolle Maßnahmen zum Schutz des Nervensystems ... Darm ... Kompensation des Wegfallenden Cortisons ... usw.?
Wir waren gerade draussen ... kleine Pipirunde .. der starke Linksdrang ist weg .... auf dem ganzen Weg
Das rechte Vorderbein, dass gestern noch irgendwie steif und abgespreizt wirkte wie auch das rechte hintere Bein, ist wieder voll im Einsatz. Rechts hinten ist aber noch irgendwie abgespreizt.
Ich habe eben mal ihren Po hoch gehoben, so dass sie nur auf den vorderen Beinen stehen musste, hat sie ganz einwandfrei gemacht, den Hals hat sich nicht nach hinten rekliniert, Hals ist auch voll beweglich,
trotzdem hat sie Probleme das Gleichgewicht zu halten, wenn sie nach hinten guckt, dann wackelt sie ganz arg und würde auch umfallen, wenn ich nicht abstützen würde. Das war süß eben, hinter uns , weit weg, kläffte ein Hund und sie will sich aber umbedingt nach hinten umsehen, sie ist zu neugierig.
Sowieso ist die geistig total unauffällig, hört alles, versteht alles, wenn sie Küchengeräusche hört, dann will sie da hin.
Allerdings alles etwas wackelig noch. Sie ist aber draussen sicherer als noch gestern. Sie hört und seht sich bewußt um.
Ich finde das klingt schon eindeutig nach Fortschritt... sage ich mal vorsichtig
Was die Therapiedauer angeht - unser Ziggy bekommt jetzt nur mehr jeden 3.Tag eine 1/4 Tablette Prednisolon 5mg und bald können wir damit auch aufhören glaube ich (werde aber natürlich nochmal in der Klinik nachfragen vorher).
AB bekommt er jetzt schon lange nicht mehr.
Insgesamt scheint er die Medikamente gut verkraftet zu haben bisher.
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