Liebe Michaela,
lange habe ich überlegt, was ich schreiben soll.....aber ich denke Worte sind dafür zu schwach......
Lass dich unbekannterweise ohne Worte ganz sachte in den Arm nehmen und mit dir weinen...
Ganz liebe Grüße und sehr viel Kraft wünscht Manu
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Keine Ankündigung bisher.
Verdacht auf Enzephalitis ... furchtbar
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Ach liebe Michaela
ich spüre Deinen Schmerz körperlich mit Dir. Mir ging es ähnlich, als mein so sehr geliebtes Willikind gehen musste. Von jetzt auf gleich, er ging früh noch mit Herrchen zu seinen Freunden auf die Wiese, zurück wurde er getragen, keine 30 Minuten später war er nicht mehr bei mir.
Nimm Dir alle Zeit für Deine Trauer, nein, Du mußt dieses Unfassbare ja erst einmal begreifen, bevor die Trauer aufkommen und verarbeitet werden kann.
Es liegt ein langer und steiniger Weg vor Dir. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen und aus tiefster Seele die Kraft, die Du benötigst, um diesen Weg zu gehen.
Alles, alles Liebe Dir von Heidi
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Ja Michaela, das ist wirklich grausam und kaum zu ertragen. Zwei Lieblinge so kurz hintereinander zu verlieren ist ein Alptraum. Man fragt sich wieso sich die Welt einfach weiterdreht. Als mein Dobi damals so früh von mir gehen musste, wollte ich mich am liebsten auch nur noch verkriechen. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu weinen. Es war ein schreckliche Zeit. Ich kann Dich so gut verstehen. Nichthundebesitzer haben mich damals auch nur mitleidig belächelt, nach dem Motto, die spinnt, es war doch nur ein Hund. NEIN, ES WAR EIN HEISSGELIEBTES FAMILIENMITGLIED, VERDAMMT.
Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft und denke fest an Dich.
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DankeZitat von Nickimops Beitrag anzeigen...
Wenn ich irgendwas für dich tun kann dann lass es mich wissen.
Du erlebst gerade meinen absoluten Alptraum, das wo ich mich am meisten vor fürchte.
Ich kann nur immer wieder sagen wie unendlich leid mir das alles tut.
es kann leider niemand was tun ... es ist ein Alptraum, wenn mir das mal jemand prophezeit hätte, dann wäre ich vielleicht wahnsinnig geworden.
Wie kann es sein, dass die Zeit meiner Hunde fast zeitgleich endete?
Ich kenne Leute, denen ist ähnliches durch Vergiftung ihrer Hunde passiert, das war so schrecklich. Nun weiß ich, wie sich das anfühlt. Grausam, einfach nur grausam ...
LG
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Liebe Michaela,
gerade erstmal alles nachgelesen, ich bin fassungslos..
es tut mir so leid, passende Worte finde ich keine.
Wünsche dir ganz viel Kraft!
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Ach Michaela, wenn ich deine Zeilen lese fühle ich deinen Schmerz. Aber nur, weil es schon oft mein Schmerz war und irgendwann wieder sein wird.
Das Merkwürdige ist, dass ich irgendwie wieder aus diesem Nebel raus kam, aber ein Teil blieb darin zurück. Und während ich hier lese, springt mich für kurze Zeit dieser vergangene Schmerz wieder an.
Es wird irgendwann besser Michaela. Wenn dir nicht nach "Ablenkung" ist, dann lass es. Lass die Trauer zu, nimm sie an. "Bekämpfen" kannst du sie eh nicht. Manche schaffen es scheinbar, davor weg zu laufen. Die landen dann aber irgendwann bei Menschen mit deinem Beruf.
Ich wünsche dir so sehr, dass die Zeit, die vergeht, auch deinen Schmerz lindert - heilen kann man den nicht, mit keiner Medizin.
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Ach Michaela, es tut mir so unsagbar leid.
Mir gehen bei so einem brutalen Schicksalsschlag echt die Worte aus.
Da kann man einfach nichts mehr zu sagen.
Ich hoffe einfach nur das die Zeit es erträglicher für dich macht.
Wenn ich irgendwas für dich tun kann dann lass es mich wissen.
Du erlebst gerade meinen absoluten Alptraum, das wo ich mich am meisten vor fürchte.
Ich kann nur immer wieder sagen wie unendlich leid mir das alles tut.
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Julia, ich danke dirZitat von Julia H.Ich kann Dir mit Worten leider nicht sagen, wie sehr ich in Gedanken bei Dir bin.
das trifft es sehr gut,Zitat von Sethos Beitrag anzeigenIch konnte damals die "Freiheit" auch nicht genießen, ich bin nach Hause, wusste aber eigentlich gar nicht, was ich dort soll.
Hoffentlich hast du jemanden in deinem Umfeld, der dich in den Arm nimmt und dir einfach ein wenig zur Seite steht.
das bisherige Leben war schön und ich wollte es auch nicht anders,
ich sitze in meiner Wohnung und denke auch "was soll ich bloss machen?" ... ich habe auf gar nichts Lust
und draussen fühle ich mich auch so einsam ..
ich bin nicht ganz alleine, aber ich fühle mich trotzdem einsam.
ich will nirgendwo hin, ich mag keine Einladungen annehmen,
alle meinen es gut, wollen mich irgendwo hin schicken, damit ich raus komme ... aber ich habe das Bedürfnis nicht, ich will nichts, außer meine Doggies ... ich will mich auch nicht kindisch anhören, aber ich will sie eben zurück haben und alles andere ist mir nichts wert
man versucht mich wieder zu füttern ...
mir geht es einfach nicht gut ... das ist auch normal, ich weiß nicht, was im Moment gut wäre ...
morgen muss ich arbeiten gehen ... na das wird was ...
LG
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Michaela ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit.
Und dir Cyrus wünsch ich eine gute Reise. Tsu hat dich bestimmt schon in Empfang genommen.
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Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft um die kommende Zeit irgendwie zu überstehen.
Ich konnte damals die "Freiheit" auch nicht genießen, ich bin nach Hause, wusste aber eigentlich gar nicht, was ich dort soll.
Hoffentlich hast du jemanden in deinem Umfeld, der dich in den Arm nimmt und dir einfach ein wenig zur Seite steht.
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Michaela, es tut mir sehr leid, dass Du zwei si schwere Schicksalsschläge hinnehmen musstest. Es sind so leere Worte und ich kenne Dich nicht aber fühle Dich trotzdem umarmt...
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Danke für euer Mitgefühl und eure Zusprüche,
ich bin so froh, dass ich euch das alles sagen kann.
Ich fühle mich dadurch nicht so unverstanden, wie den meisten Menschen in meiner Umgebung gegenüber. In meinem realen Umfeld hat fast keiner Hunde, die meisten haben aus beruflichen Gründen gar keine Zeit, sich darum zu kümmern und möchten sich auch nicht durch Hunde so gebunden fühlen.
Für die ist es so gesehen einfach nur eine Chance für mich, mich nur noch auf mich und den Job konzentrieren zu können.
Ja, so kann nur jemand denken, der keinen Draht zu Hunden hat ...
Ich habe mir damals meine Hunde bewußt angeschafft, weil ich einfach nicht ständig nur arbeiten wollte. Das macht man ja unmerklich, wenn man keine anderen Verpflichtungen hat, die einen auch davon abhalten. Nun gehre ich zu denen, die auch nicht mehr gerne nach Hause kommen ...
Ich habe es immer so empfunden, dass Hunde ihre Besitzer erden, man sieht seine Hunde, wie glücklich sie im Grünen sind .... als Hundebesitzer sieht man seine Welt dann auch durch Hundeaugen. Wenn man zufällig durchs Grüne fährt oder an einen See vorbei kommt, denkt man sofort "hier würden sich meine Hunde total freuen!!" und dadurch man nimmt die Welt ganz anders wahr. Als ich noch keine Hunde hatte, habe ich die Natur oft auch einfach übersehen, alles war nur der Weg wohin.
Jetzt schmerzt der Weg durchs Grüne, denn sie werden nie mehr mit mir zusammen ihre Abenteuer erleben können.
Und ich? ... ich habe keine Ahnung.
Ich muss lernen das zu ertragen, ohne sie zu sein.
Insofern steckt in diesem Gedicht viel Wahrheit ..
Es ist alles immr noch so unwirklich ...
LG
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Liebe Michaela,
nein, es gibt im Moment keinen Trost....
Fühl dich umarmt!
LG
Dagmar
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Liebe Michaela,
wir alle hier wissen und fühlen wie Du, dass keine "Freiheit" Deinen Verlust und Deinen Schmerz lindern kann....
Ich wünsche Dir reale Umarmungen.....Halt in dem Du Dich fallen lassen darfst...und Schlaf, um Deine müden Nerven zu erholen....
Nichts kann Dich trösten......nur die Zeit kann lindern...
Lediglich jede einzelne Stunde Deines Schmerzes liegt hinter Dir, die hast Du geschafft und musst sie nicht nochmal durchleben......Stunde für Stunde, Tag für Tag....nur das kannst Du jetzt "schaffen".
Wir können nur "bei Dir" sein und Dir versichern zu wissen, wie groß Dein Leid sein muss..
Mit Dir soooo traurige Grüße von Barbara mit Morris, Lenny und Izzy
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Ein Gast antworteteLiebe Michaela, ich weiß genau, wie du dich fühlst. Meine beiden Buben haben mich im Abstand von knapp drei Monaten verlassen, beide nach langen Kämpfen um ihre Gesundheit und ihr Leben. Die Zeit danach vergesse ich nie. Alles wie in Watte gepackt, so irreal, leer, fremd. Als ginge man wie ein Zombie umher, nichts geht einen mehr an, nichts berührt einen, nur dieser riesige, riesige Schmerz und dieser immense Verlust, an dem man schier verrückt wird.
Ich kann dir gar nicht sagen, was danach geholfen hat. Ich habe viel geschlafen, weil die Pflege so eine anstrengende Zeit war und weil ich hoffte, meine beiden wenigstens im Traum wiederzusehen.
Es wird wirklich besser, selbst nach so einem albtraumhaften Schmerz. Das zumindest kann ich dir versichern. Halte durch, du hast sooo viel gemacht.
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