Zitat von Cicero
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nein mit SD-krebs hat das nichts zu tun.
Es hat etwas damit zu tun, dass die SD-Hormone modulierend alle möglichen Stoffwechselprozesse beeinflussen.
Die Non-Thyroidal-Illness resultiert, so wie sie heute verstanden wird, daraus, dass ein kranker Organismus als Reaktion auf die schwere erkrankung die Produktion der Schilddrüsenhormone reduziert, um die Stoffwechselprozesse zu drosseln. Der Körper versucht auf diese Weise scheinbar in einen energiesparmodus zu wechseln. Das wird beobachtt bei Patienten, Mensch und Tier, bei schweren Traumata, schweren Verbrennungen, Infektionen, schwere Organinsuffizienzen ... aber auch nach epileptischen Anfällen. Warum das bei Epilepsie so ist .. man weiß es nicht genau, vermutet aber, dass die Hypothyreose durch die Anfälle primär, dei Hormonproduktion reduziert und hiernach abhängig auch die Hypophyse und die SD - Folge ist eine Reduktion der Schilddrüsenhormone.
Was man beobachtet hat ist, dass Patienten mit NTI, also mit gesunder SD, aber dennoch reduzierten Thyroxinspiegeln im Labor, bei Gabe von Thyroxin, zwar bessere T4 Werte zeigen, aber der körperliche Zustand sich nicht bessert, im Gegenteil. Bei Schwerkranken beobachtet man, dass die Steigerung des Stoffwechsels zu einem hohen Energieverbrauch führt und den Patienten schwächt statt stärkt. Additive Therapieversuche durch Zuführung von energiereichen Lösungen i.v. können leider hierbei auch nicht Abhilfe leisten. Man fährt mit einem kaputten Motor eben nicht Vollgas, egal wie gut der Sprit ist

Man muss auch in die Erwägungen einbeziehen, dass die SD-Diagnostik meist immer noch an der Oberfläche bleibt. TSH und T4 sagen noch nix über T3 aus und auch nicht über fT3 und fT4 ... und letztere beide sagen auch nichts über die Affinität der Thyroxin-Rezeptoren im Gewebe aus. Je nach aktuellem Lebensumstand kann der gemessene Hormonspiegel sogar ausreichend sein, auch wenn der Laboreferenzbereich sehr niedrig erscheint. Die Medizin findet ihre Grenzen darin, dass sie nur einige Parameter messen kann, eine Aussage über den tatsächlichen Sachverhalt erhält sie dadurch allerdings nur eingeschränkt.
Die Laborparameter Deines Hundes sind leider nicht so einfach und schon gar nicht aus der ferne zu beurteilen, weil
- Phenobarbitaltherapie (Spiegel?)
- unklarer Leberbefund
- Anzeichen von Niereninsuffizienz ??
- Epilepsie
- Alter
die SD-Hormone könnten verändert sein durch die
- SD
- Leber
- Epi
- Niere
- alles zusammen
aber die Ursache bestimmt die richtige Therapie


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