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  • Cicero
    antwortet
    Hallo,

    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    das ist schlimm. habt ihr denn eine idee, woher diese schwere magenschleimhautfunktionsstörung kommen kann?

    TA hat keine Idee. Ich selbst könnte mir vorstellen, dass die Entzündung u. a. vom Pheno kommt. Hanusch bekommt es seit seinem 8. Lebensjahr. Er wurde vor ein paar Tagen 13 Jahre alt.
    Bei einem so alten Hund ist der Stoffwechsel ohnehin verlangsamt, Pheno könnte den Verdauungsprozess doch noch weiter verlangsamen - so erkläre ich mir jedenfalls momentan die Motilitätsstörung. Das Futter dümpelt im Magen und gärt vor sich hin, das Bäuchlein war wie eine Tonne. Ist heute Abend wieder besser. Es gab kaum Futter.

    ist denn im kot nix auffälliges?
    .
    Der Kot ist o.k., schöner als bei manchem jungen Hund. Ich achte bei meinen Hunden immer auf einen gesunden Darm, das ist das A und O.


    Du hast mich auf eine Idee gebracht: Er braucht Antibiotika. Ich hasse das Zeug, aber in diesem Fall muss es glaube ich her. Das wird sonst nicht.

    Dankbare Grüße

    Hanusch und Frauchen

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Hallo Cyrus

    danke für Deine Antwort.

    Ulcogant benutze ich nicht gegen Übelkeit. Hanusch kann sein Futter nicht mehr verdauen.
    12 Stunden nach der letzten Fütterung lag das Futter noch unverdaut in seinem Magen, die Magenwände stark vereitert.
    Ulcogant soll die Magenwände vor dem Füttern einkleiden und sie schützen. Der TA gab MCP-Tropfen. Diese werde ich Hanusch nicht geben. Ich habe ihn zunächst hungern lassen. Heute morgen bekam er in mehrstündlichem Abstand zu Luminal Ulcogant. Ich hatte nichts anderes. Heute Abend will ich es ihm wieder geben, gegen 24.00 Uhr.
    Er hatte beim TA einen Anfall und danach zu Hause eine Serie. Ich konnte sie medikamentös unterbrechen. Ich bin mir nicht so sicher, ob es wirklich das richtige Medikament war. Ich habe einfach nur logisch gedacht und gehandelt. Er bekam keinen Status. Ich hatte Glück ...

    Danke Dir für den Tipp mit Nux. Ich kenne es natürlich, verwende es seit vielen Jahren bei meinen Hunden. Trotzdem: danke!

    Zu den Anfällen Deines Hundes habe ich eine ganz verwaschene Idee. Wir können uns später gerne einmal unterhalten, wenn Du möchtest. Im Augenblick, bitte nehme es mir nicht übel, kann ich nicht. Es geht Hanusch so schlecht, ich stehe noch immer neben mir und bin komplett auf Hanusch fixiert.
    Die Serien war schlimm. Neurologische Ausfälle hat er keine, jedenfalls keine, die ich selbst prüfen kann.

    Liebe Grüße
    Hanusch und Frauchen
    das ist schlimm. habt ihr denn eine idee, woher diese schwere magenschleimhautfunktionsstörung kommen kann?

    ich kenne das, nach den serien von Cyrus bin ich 48 h völlig am ende und schlaflos, und Cyrus geht es auch sehr schlecht danach, meist so eine woche, aber nach der letzten hat es länger gedauert, bis er sich wieder zusammen gerappelt hat. das ist aber wohl normal laut erfahrener epiärzte.

    ich wünschte ich hätte eine idee, was ihr für den magen ausprobieren könntet. aber das angeratene magenprotektivum ist schon o.k., beim menschen würde man jetzt wahrscheinlich bei so einem verlauf am ehesten auch eine gastroskopie mit biopsie aus der magenschleimhaut machen, um zu sehen, ob ein erreger dahinter steckt oder zumindest eine sputumuntersuchung .... und sowieso stationäre aufnahme
    ist denn im kot nix auffälliges?

    ich wünsche euch gute besserung!!!! und dass ihr was findet, was ihm hilft, da muss wirklich was akutes her, alleine alternativmedizin ist jetzt auf jeden fall zu wenig.

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    Hallo Cyrus,
    du bist ja Ärztin habe ich irgendwo gelesen, ich weiß nicht wie du zu der alternativ Medizin stehst, aber hast du schon mal versucht rauszufinden warum es so ist? Z.b über eine gute erfahrene THP über Bioresonanzanalyse? Es muss natürlich jemand sein der wirklich Ahnung hat und gut darin ist. Leider kann man mit der Schulmedizin ja nicht immer alles rausfinden, aber wenn man ein Anhaltspunkt hat weiß man vielleicht was man untersuchen oder testen könnte bzw. parallel behandeln könnte.

    lg tammy
    ja, ich war nach dem durchchecken durch die maschinerie der schulmedizin bei 2 THPs und dann auch noch bei einem TA, der auch auf alternative methoden spezialisiert sein sollte und mir auch empfohlen wurde.
    was hat es gebracht? leider nichts.

    von Bioresonanztherapie halte ich allerdings selber bei Epidiagnostik nichts, wie ich auch schon mal schrieb. denn hier geht es um einen chronischen zustand, der sich aus mehreren blutanalysen, und wir haben ja nicht nur standardwerte gescheckt und nicht nur einmal, sondern fast alles, was so ein labor hergeben kann. da war leider nichts dabei, was uns weiter gebracht hätte.

    ich kann aber mal berichten, wie das so bei den THP war:
    die hatten eigentlich von Epilepsie nicht sehr viel ahnung, obwohl sie auch hunde in behandlung hatten. sie waren aber sehr verhalten, was die erfolge betraf. auf jeden fall hatte ich schnell den eindruck, dass die sehr verunsichert waren, weil sie aufgrund der epi mir als ärztin wenig vermitteln konnten. die eine stand mir fast stammelnd gegenüber und wartete immer darauf, dass ich ihr sage, was denn am besten wäre. dabei weiß ich das doch auch nicht. ich habe dann aber wenigstens einige enzyme mitgenommen, die sie angeblich mit guten erfolgen eingesetzt hat. mein hund hat die gar nicht vertragen, die mussten wir absetzen.
    der nächste THP war wesentlich fitter, aber bei epi war auch er an ein grenzgebiet gestoßen. leider war die orthomolekulare medizin auch nicht gut bei meinem hund, leider.
    aber bei den schulmedizinisch ausgebildeten TÄen war es eigentlich auch nicht anders. die hatten auch keine ahnung. die gucken einen hilflos an und das einzige was denen einfällt ist Luminal. die meisten können noch nicht mal eine stupide neurologische untersuchung. von 3 konsultierten TÄen hat kein einziger mal in die augen geguckt oder reflexe geprüft. nur der neurologe in der Tiho hat dann mal komplett geprüft, und selbst der hat nicht einmal ins maul geschaut, wie auch die anderen nicht. mein hund könnte einen riesigen tumor oder ein melanom im maul haben, da hat kein TA nur einmal rein geguckt, total schlampig. der neurologe in der TiHo hatte sowieso angst vor meinem hund

    mit der Epi steht man leider doch irgendwie alleine da. es ist leider eine sch...erkrankung. es fehlt noch DIE diagnosemethode, die zeigt, was im kopf auf biomolekularebene los ist. davon werden unsere tiere nicht mehr profitieren können. die erste generation der PET-MRT, eine kombi aus einer positronen emissions tomographie und einem MRT, geht gerade in der humanmedizin an den start. damit können mit geigneten PET-Radionukliden stoffwechselstörungen im gehirn sichtbar gemacht werden. allerdings gilt das auch noch nicht für alle störungen im kopf. es müssen noch weitere nuklide entwickelt werden ... und dann müsste diese methode auch erst noch in der tiermedizin eingang finden. hier ist aber in D, wenn überhaupt, nicht vor 15 jahren zu rechnen, bislang haben ja noch nicht mal die PET-CT-Geräte ihren Platz in der Tiermedizin gefunden, und da sind wir in der Humanmedizin schon in der generation der 124-Zeiler angekommen. es ist einfach in der tiermedizin zu teuer. in der USA sind PET-CTs in der tiermed allerdings schon im einsatz. aber teuer !!!!




    ich habe dann mit dem ersten THP enzymtherapie ausprobiert, nix

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo Cyrus

    danke für Deine Antwort.

    Ulcogant benutze ich nicht gegen Übelkeit. Hanusch kann sein Futter nicht mehr verdauen.
    12 Stunden nach der letzten Fütterung lag das Futter noch unverdaut in seinem Magen, die Magenwände stark vereitert.
    Ulcogant soll die Magenwände vor dem Füttern einkleiden und sie schützen. Der TA gab MCP-Tropfen. Diese werde ich Hanusch nicht geben. Ich habe ihn zunächst hungern lassen. Heute morgen bekam er in mehrstündlichem Abstand zu Luminal Ulcogant. Ich hatte nichts anderes. Heute Abend will ich es ihm wieder geben, gegen 24.00 Uhr.
    Er hatte beim TA einen Anfall und danach zu Hause eine Serie. Ich konnte sie medikamentös unterbrechen. Ich bin mir nicht so sicher, ob es wirklich das richtige Medikament war. Ich habe einfach nur logisch gedacht und gehandelt. Er bekam keinen Status. Ich hatte Glück ...

    Danke Dir für den Tipp mit Nux. Ich kenne es natürlich, verwende es seit vielen Jahren bei meinen Hunden. Trotzdem: danke!

    Zu den Anfällen Deines Hundes habe ich eine ganz verwaschene Idee. Wir können uns später gerne einmal unterhalten, wenn Du möchtest. Im Augenblick, bitte nehme es mir nicht übel, kann ich nicht. Es geht Hanusch so schlecht, ich stehe noch immer neben mir und bin komplett auf Hanusch fixiert.
    Die Serien war schlimm. Neurologische Ausfälle hat er keine, jedenfalls keine, die ich selbst prüfen kann.

    Liebe Grüße
    Hanusch und Frauchen

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  • Tammy
    antwortet
    Hallo Cyrus,
    du bist ja Ärztin habe ich irgendwo gelesen, ich weiß nicht wie du zu der alternativ Medizin stehst, aber hast du schon mal versucht rauszufinden warum es so ist? Z.b über eine gute erfahrene THP über Bioresonanzanalyse? Es muss natürlich jemand sein der wirklich Ahnung hat und gut darin ist. Leider kann man mit der Schulmedizin ja nicht immer alles rausfinden, aber wenn man ein Anhaltspunkt hat weiß man vielleicht was man untersuchen oder testen könnte bzw. parallel behandeln könnte.

    lg tammy

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Hallo Cyrus,

    Du sprichst von schlimmen Übelkeitsanfällen Deines Hundes. Diese hat Hanusch auch. Ich bekam sie immer mit Haferflocken in den Griff (ist auch Getreide). Bei Hanusch stehen sie in Zusammenhang mit den Anfällen. Sobald sich die Übelkeit ankündigt, folgt ein Anfall.

    Gestern war Horrortag. Hanusch bekam beim TA einen Anfall, dann zu Hause eine Serie. Diese hatte er schon seit Jahren nicht mehr. Bin völlig verzweifelt. Hinterfrage natürlich auch wieder die Medikamente. MCP Tropfen soll ich ihm geben, werde ich aber aus den gleichen Gründen nicht tun. Kennst Du Dich mit Ulcogant aus?
    Ich weiß, dass dieses Medikament im Zeitabstand zu Luminal gegeben werden muss. Nur, wie ist es bei der Epi. Ist Dir da etwas bekannt?
    Hanusch geht es jetzt sehr schlecht.

    Liebe Grüße
    Hanusch und Frauchen
    hallo,
    ich war gestern so krank, dass ich gar nicht aufstehen konnte. darum konnte ich auch nicht mal hier nachlesen, sorry also, dass ich nicht früher geantwortet habe.

    Ds Ulcogat (Wirkstoff: Sucralfat) wirkt nicht zentral, d.h. nicht im Gehirn. Die Wechselwirkung mit dem Luminal kommt daher, dass das Sucralfat mit dem Phenobarbital im Magen einen Komplex bildet, wodurch die Wirkung vom Pheno herab gesetzt wird. Die Gefahr besteht daher darin, dass der Wirkspiegel schwankt. Meiner Kenntnis nach muss man 2h zwischen den Medis einhalten.

    Der Zusammenhang zwischen Epi und Übelkeit und Gastroinstinalen Störungen ist bekannt. Die Frage ist nur, was bedingt was???
    Liegt die Ursache im Kopf und bewirkt als nebensysmptom die starke Übelkeit. Oder ist die Übelkeit ein Prodromi für die Anfälle, die im Darm begiunnt. Man muss wissen, dass das Nervensystem im Darm autonom funktioniert. Also ... man weiß genaues bei der Epi und sprachlosen hunden nicht.

    Ich habe mir nach Rücksprache mit einem Kinderneurologen neulich gerade Vomex als Reserve besorgt. Aber angewandt habe ich es noch nicht. Vomex ist bei Epi so wie Paspertin zwar kontraindiziert, aber die Kinderärzte grefen bei starker Übelkeit und Erbrechen dann doch, irgenwas muss man ja tun. Das ist die Sicht des Schulmediziners. Nach der schlimmen letzten Übelkeitsattacke habe ich mir dann gedacht, ich will wenigstens was haben, falls es beim nächsten mal wieder so sein sollte.

    Aber ich habe seitdem was gefunden, was bisher dann doch noch geholfen hat:
    1. 1 Tablette Nux Vomica D4 direkt ins Maul
    2. Ich füttere gleichzeitig frische Blattpetersilie, die frißt meiner gierig bei schwerer Übelkeit
    3. Dann bekommt er noch 3 Nux vomica D4, die ich in wenig Wasser auflöse (max. 3 ml) , das Spritze ich ihm so in 3 min ins Maul

    meistens ist es danach gut. es war erst einmal so, dass die Übelkeit über stunden nicht wegging und er die ganze nacht damit zu tun hatte, danach kam dann am nächsten morgen wie befürchtet die große, schwere serie.

    Cyrus ist übrigens nicht erblich belastet, er ist eine Ausnahme von mehreren hundert welpen. das ist der vorteil an gut dokumentierten premienzuchten. sein vater und sein großvater waren sogenannte erfolgreiche champions und in der zucht sehr weit verbreiteten deckrüden. es gibt nur einen bekannten junghund sonst, der schon früh mit epi eingeschläfert wurde. die mutterlinie ist komplett frei. er hat seinen ersten anfall mit 5,5 jahren bekommen, das ist etwas zu alt für eine idiop. epi.
    es muss was anderes sein, irgendwas ist in seinem kopf ....

    nun gut, wir wissen nicht, was das richtige und was das falsche ist. wir wissen ja nicht, welche ursache dahinter steckt. und die TÄe wissen gar nichts
    solange es geht versuche ich es erst mal weiter mit alternativen medizinischen ansätzen. wir hoffen es geht so noch ein weile, weil ich im Luminal leider keine Heilungsmöglichkeit sehe, eher eine "neurokosmetik", die leider manchmal unausweichlich ist, wenn die Anfälle zu häufig sind. Solange bei uns der Monatsrhythmus gilt, will ich ihm die Chemokeule ersparen, zumal ich zuviele Fälle auch in der Humanmedizin kenne, bei denen die antiepileptika, gerade bei älteren patienten, nicht dauerhaft geholfen haben, erst sieht es so aus, dann tritt die gewöhnungphase ein und unter den medis gehts wieder los. aber dann sind da auch wieder die fälle, wo es tatsächlich geholfen hat, aber das sind meist die jüngeren patienten. tja ....
    Der nächste Vollmond klopft ja schon an die Tür, mal sehen, wie es nach dem Absetzen der orthomolekularen Medizin ist, denn damit ist es definitiv schlechter geworden.

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  • Cicero
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    i
    die anfälle meines hundes kommen zuverlässig +/- 2 tage um vollmond, 2 mal kam der anfall auch 4 tage vorher. keiner weiß wieso, offiziell hat der mond ja nix mit epi zu tun , aber ich habe einige neurologen befragt und die kennen viele fälle, bei denen diese mondphase problematisch bei bestimmten patienten ist. leider gibt es gegen vollmond keine best-practise-therapie.
    :

    Das klingt in meinen Ohren nicht unbedingt nach einer erblichen Epi. Alternativmedizin kann helfen, manches ist aber auch gefährlich, kommt auf den Hund an, bei der Homöopathie ist es genauso.

    Für Hanusch hatte ich einen guten Weg gefunden. Er bekommt Anfälle weil er erblich belastet ist (Stammbaum) und Stoffwechsel bedingt. Ich kann die Anfälle sogar unterscheiden. Letztere sind für ihn gefährlicher, weil immer Lebensgefahr (Ersticken, Hund eiskalt, tiefblaue Zunge, aussetzende Atmung). Ich habe Hanusch jetzt erst einmal aus der Serien geholt. Alles Weitere ist noch offen.

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo Cyrus,

    Du sprichst von schlimmen Übelkeitsanfällen Deines Hundes. Diese hat Hanusch auch. Ich bekam sie immer mit Haferflocken in den Griff (ist auch Getreide). Bei Hanusch stehen sie in Zusammenhang mit den Anfällen. Sobald sich die Übelkeit ankündigt, folgt ein Anfall.

    Gestern war Horrortag. Hanusch bekam beim TA einen Anfall, dann zu Hause eine Serie. Diese hatte er schon seit Jahren nicht mehr. Bin völlig verzweifelt. Hinterfrage natürlich auch wieder die Medikamente. MCP Tropfen soll ich ihm geben, werde ich aber aus den gleichen Gründen nicht tun. Kennst Du Dich mit Ulcogant aus?
    Ich weiß, dass dieses Medikament im Zeitabstand zu Luminal gegeben werden muss. Nur, wie ist es bei der Epi. Ist Dir da etwas bekannt?
    Hanusch geht es jetzt sehr schlecht.

    Liebe Grüße
    Hanusch und Frauchen

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  • Cyrus
    antwortet
    ich sehe es auch so, dass das grundsätzliche Verbot von Getreide bei Epi nicht der "stein der weisen" ist.
    wenn man, wie so oft bei der epi, nicht weiter weiß, ist der ansatz, eine längere weile mal eine getriedefreie zeit auszuprobieren und mal sehen, ob sich eine positive änderung einstellt, möglicherweise DER erfolgsfaktor. aber wenn nicht ...

    in so einem epi-fall wie bei unserem hund ist getreide leider nicht das problem. das wäre ja schon fast einfach.
    aber ... ganz im gegenteil, wenn meiner ab und zu schlimme übelkeitsanfälle hat und nichts wirklich hilft, und an MCP-Tropfen wage ich mich wg der Epi nicht gerne ran, dann helfen tatsächlich nudeln. nach einer handvoll spaghetti geht es ihm meistens dann wieder gut. anfälle bekommt er davon nicht.

    die anfälle meines hundes kommen zuverlässig +/- 2 tage um vollmond, 2 mal kam der anfall auch 4 tage vorher. keiner weiß wieso, offiziell hat der mond ja nix mit epi zu tun , aber ich habe einige neurologen befragt und die kennen viele fälle, bei denen diese mondphase problematisch bei bestimmten patienten ist. leider gibt es gegen vollmond keine best-practise-therapie.

    wir haben dann auch schon verschiedene komplementärmedizinische ansätze ausprobiert, hat nichts geholfen. unter orthomolekualrer medizin ist es viel viel schlimmer geworden. darunter hat dann auch Diazepam nicht mehr gewirkt.

    nun sind wir gerade mal bei schüsslersalzen und nux vomicum angekommen ... mal sehen ... aber ernährung spielt bei uns offenbar gar keine rolle. getreidefrei hat gar keine änderungen gezeigt. es bleibt so oder so beim mond
    jeder fall ist eben ein unicum

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  • amanda-grey
    antwortet
    Arg wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    Sorry ich hab nochmal was beschrieben, was schon längst erledigt ist.

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  • Tammy
    antwortet
    Huhu,
    Nun und Hunde sind nun mal noch viel weniger auf KH an gewiesen als Menschen - also versuche ich es so. Es ist zudem gut für die Figur - trotz Luminal hat mein Hund Idealfigur.
    Gegen Kohlenhydramarm hat ja auch niemand was, nur zu sagen Getreide ist tabu bei Epilepsie wäre ja nicht richtig.

    Ich kenne einige Hunde die brauchen unbedingt Getreide bzw, Kohlenhydrate (Glutenfrei) um fit zu werden und ihre Idealfigur erst mal zu bekommen, die sind nämlich dürr.

    Ich denke es gibt solche und solche, es ist individuell wirklich Hund abhängig.

    Bsp. man sagt ja auch nicht Gemüse darf man nicht geben weil es Anfälle auslöst, denn in einigen sind ätherische Öle. Sondern Fenchel, Salbei... ist tabu wegen dem ätherischen Öl.

    Lg tammy

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  • waldkäuzchen
    antwortet
    Hallo,

    auch wenn ich wie viele andere auch selber nichts genaues weiß, mein Hund bekommt auch kein bzw. fast kein Getreide. Allerdings nicht nur kein Getreide - auch kein Pseudo-Getreide, auch keine Kartoffeln - um nicht zu sagen eher sehr wenig Kohlenhydrate überhaupt.

    Aus der Human-Medizin weiß ich, dass in bestimmten Fällen mit einer sehr kohlenhydratarmen Ernährung (ketogene Diät) die Anfälle stark zurückgehen können. Nun und Hunde sind nun mal noch viel weniger auf KH an gewiesen als Menschen - also versuche ich es so. Es ist zudem gut für die Figur - trotz Luminal hat mein Hund Idealfigur.

    Ich hatte aber auch noch keine Negativerlebnisse - wenn es MAL eine winzige Ausnahme gab (ich springe nicht hysterisch dazwischen, wenn jemand bekanntes ihm mal ein "böses" Lecker gibt). Wiederum weiß ich von einem Hund, der bei jeder stibitzten Nudel massiv mit Krämpfen reagiert - das ist dann wohl wirklich eine Allergie - hier spielt wohl auch das Gluten eine Rolle.

    Ich will damit sagen, dass ich auch nur nach der pauschalisierten Meinung gehe - aber Erfolg damit habe und denke, dass dem Hund ohne Getreide etc. einfach mal nix fehlt - von daher hinterfrage ich es nicht (mehr) weiter.

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  • Tammy
    antwortet
    Huhu,

    das pauschaliesiert war nicht auf dich bezogen, sondern auf die allgemeine Aussage die man immer wieder liest das Getreide bei Epilepsie nicht gut wäre. Ich finde man sollte es doch etwas genauer beschreiben.
    Pauschal weil es nicht um alle Getreide geht, sondern um glutenhaltiges Getreide und weil es um Hunde geht die allergisch auf Getreide reagieren und darum wieviel und welches man füttert. Z.b. Getreidenebenerzeugnisse, glutenhaltiges Getreide, Trofu mit dem größten Anteil an Getreide etc.

    Denn wenn ich 2-3 Löffel Hirse gebe, ist es was anderes als einen Eimer Hafer, Weizen, Roggen und Co. Glutenfreies Getreide wie Hirse oder Amaranth und das angepasst an die Ernährung / Hund kann man ja geben.

    lg tammy

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo Tammy,

    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    ,
    ah Ok also doch etwas pauschalisiert. y

    Was heißt bei Dir eigentlich pauschalisieren?

    Undifferenziertes Nachplappern?

    oder meinst Du, es sei abschließend noch nicht geklärt, warum diese Bestandteile epileptische Anfälle auslösen?
    Heißt: Es ist ganz einfach so, hat sich bewährt (Versuch und Irrtum)


    LG
    Hanusch und Frauchen

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo,


    [QUOTE= vielleicht bringt es euch sogar noch ein Stück weiter wenn du komplett auf Gluten verzichtest. ![/QUOTE]

    das wäre sehr schön. Er hat jetzt schon so lange keine Anfälle mehr bekommen. Vielleicht regenerieren sich seine Organe wieder, wenn ich auf dieser Minimaldosis Luminal bleiben kann.

    LG

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