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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Glaubst du wirklich, dass die dort das richtige herausfinden? Ich glaube es nicht.

    LG
    ne, aber wenn der zustand sich verschlechtert, dann braucht er evtl. notfallmäßig unterstützung, die du ihm alleine nicht geben kannst.

    ich hoffe aber, dass es wieder so gut wird.
    das dumme ist nur, dass hunde den wahren zustand lange verstecken können und es erst zeigen, wenn es dann wirklich hart auf kante geht. das macht die feststellung des richtigen zeitpunktes sehr schwer .. finde ich zumindest. hats du denn sowas wie rescue tropfen oder so?

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  • Cicero
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    alleine vergeht.

    ... und zur not doch in eine klinik ...

    Gute Besserung!!! Ich drücke die Daumen, dass morgen alles wieder normal seinen lauf nimmt.

    LG

    Glaubst du wirklich, dass die dort das richtige herausfinden? Ich glaube es nicht.

    LG

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Es hat nichts mit dem Herzen zu tun. Puls ist wie immer, herzfrequenz auch, Schleimhäute schön rosa und warm im Mund, in den Ohren weiß und kalt, Pupillen sind normal rund nur rote Äderchen im Augenweiß. Beide Pupillen reagieren auf Licht - kein Schlaganfall. Der Bauch ist weder fest noch weich.
    Das Pochen ist direkt auf dem Kopf, zwischen den beiden Ohren, nur auf der linken Seite.
    Die Ohren vibrieren nicht mehr, aber der "Springteufel" ist noch da. Die Beine habe ich massiert. Sie sind wieder warm. Hanusch ist in eine Wolldecke gewickelt. Er scheint das überhaupt nicht zu bemerken. Schläft fest, läßt sich wecken, schaut mich dann erstaunt an und schläft wieder weiter.

    Da passt doch nichts zusammen - oder?

    LG
    es muss nichts mit dem herzen zu tun haben. schlaganfälle sind beim hund wohl eher sehr selten, wie ich mir habe erklären lassen ...
    die zentralisierung des keislaufs kann sehr unterschiedliche, schwere und leichte ursachen haben. dieses pochen im kopf .. da denkt man ja zunächst z.B. an bluthochdruck. es kann aber auch was ganz anderes sein. bei einem 13 jährigen hund kommen da ja sehr viele möglichkeiten in frage, die man aber aus der ferne und ohne die üblichen diagnostikhilfen nicht eingrenzen kann.
    viellicht ist es auch núr eine spielart der epi ... ???

    wenn es ihm schon wieder besser zu gehen scheint, dann war es vielleicht erst mal was vorübergehendes, dass auch hoffentlich wieder von ganz alleine vergeht.

    dir bleibt wohl nichts anderes übrig, als ihn erst mal weiter zu beobachten ... und zur not doch in eine klinik ...

    Gute Besserung!!! Ich drücke die Daumen, dass morgen alles wieder normal seinen lauf nimmt.

    LG

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  • Cicero
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    komische symptome ... wenn die peripherie so kalt wird besteht ja auch mal der verdacht, dass er zentralisiert. darum müsste man eigentlich den blutdruck auch mal messen.

    passt der an den vorderbeinen tastbare puls mit der herzfrequenz überein? wie ist der puls? flach, stark .. beidseits gleich?
    wie sehen die schleimhäute aus, im maul, die farbe der augenbindehaut?
    ist der puls beider halsschlagadern tastbar gleich?
    sind die pupillen normal rund? rote äderchen im augenweiß?
    reagieren beide pupillen beidseits auf lichtveränderungen?
    wie ist der bauch? fest, weich?
    Es hat nichts mit dem Herzen zu tun. Puls ist wie immer, herzfrequenz auch, Schleimhäute schön rosa und warm im Mund, in den Ohren weiß und kalt, Pupillen sind normal rund nur rote Äderchen im Augenweiß. Beide Pupillen reagieren auf Licht - kein Schlaganfall. Der Bauch ist weder fest noch weich.
    Das Pochen ist direkt auf dem Kopf, zwischen den beiden Ohren, nur auf der linken Seite.
    Die Ohren vibrieren nicht mehr, aber der "Springteufel" ist noch da. Die Beine habe ich massiert. Sie sind wieder warm. Hanusch ist in eine Wolldecke gewickelt. Er scheint das überhaupt nicht zu bemerken. Schläft fest, läßt sich wecken, schaut mich dann erstaunt an und schläft wieder weiter.

    Da passt doch nichts zusammen - oder?

    LG

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  • Cyrus
    antwortet
    ... und wie seine körpertemperatur?

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  • Cyrus
    antwortet
    ist das klopfen direkt über der schläfe?

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Seine Ohren sind eiskalt, beide. Das linke vibriert wie Espenlaub, die linke Kopfhälfte klopft als befände sich ein böser Springteufel darunter. Beide Vorderbeine sind eiskalt, die Brust auch. Das Herz ist o.k. Schlag, keine Nebengeräusche. Er schläft viiiiiil tiefer als sonst, ist aber weckbar.

    Nichts passt zusammen.

    LG
    komische symptome ... wenn die peripherie so kalt wird besteht ja auch mal der verdacht, dass er zentralisiert. darum müsste man eigentlich den blutdruck auch mal messen.

    passt der an den vorderbeinen tastbare puls mit der herzfrequenz überein? wie ist der puls? flach, stark .. beidseits gleich?
    wie sehen die schleimhäute aus, im maul, die farbe der augenbindehaut?
    ist der puls beider halsschlagadern tastbar gleich?
    sind die pupillen normal rund? rote äderchen im augenweiß?
    reagieren beide pupillen beidseits auf lichtveränderungen?
    wie ist der bauch? fest, weich?

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  • Cicero
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen
    Hallo,

    was hat er denn???? Och mensch ... hört das denn nie auf!!! LG

    Seine Ohren sind eiskalt, beide. Das linke vibriert wie Espenlaub, die linke Kopfhälfte klopft als befände sich ein böser Springteufel darunter. Beide Vorderbeine sind eiskalt, die Brust auch. Das Herz ist o.k. Schlag, keine Nebengeräusche. Er schläft viiiiiil tiefer als sonst, ist aber weckbar.

    Nichts passt zusammen.

    LG

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Hallo Cyrus,

    wie geht es deinem Hund heute Abend? Hat sich das mit dem Pieseln gebessert? Ich hoffe es doch sehr. Kannst Du schon irgendwelche Veränderungen feststellen, die vom Pheno kommen?

    Hanusch geht es plötzlich schlecht. Ich weiß nicht, was das ist.

    LG
    Hallo,

    was hat er denn???? Och mensch ... hört das denn nie auf!!!

    Cyrus gehts es o.k. ...er ist inkontinent un lässt überall im liegen kleine fützchen unter sich. wir nehmen es mit fassung und hoffen, das vergeht rasch. ich denke, die erwarteten nebenwirkungen werden sich nun langsam einstellen, wenn der spiegel langsam steigt.

    LG

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von *Roxy* Beitrag anzeigen
    Gibt es denn in der Humanmedizin schon Medikamente wenn man genau weis wo der Herd sitzt? Wenn es also was ist das durch dieses spezielle MRT gesehen wird?

    Ich frage weil meine Hündin ja ganz komische Krämpfe hat, ich nenn es mal visuelle Epilepsie, wenn Flackerlicht ist zB bekommt sie Zuckungen oder bei komischen Geräuschen, aus dem kleinen Anfall kann dann auch ein großer Anfall werden, er breitet sich also aus.
    nein, die humanmedizin ist auch hier erst am anfang. wie schon geschrieben, in der krankenversorgung finden die PET-MRT-geräte gerade erst einzug, sind also hoch innovativ. die epilepsiepatienten werden wohl auch noch mindestens ein jahrzehnt, aber wahrscheinlich länger auf durchbrüche warten müssen. erst mal muss man mithilfe der medizintechnik die verschiedenen defekte identifizieren und dann die möglichen therapieoptionen entwickeln .. die wirksamkeit von neuen medikamente muss in zahlreichen studien für die internationale zulassung der über die forschung nachgewiesen werden usw. ... das dauert alles ewig

    solange bleibt erst mal allesso wie es ist. du weißt ja sicherlich selber, dass in der humanmed wesentlich mehr antiepileptika anwendung finden. und hier wird dabei teilweise (versuchsweise) nach indikation entschieden .. fokale anfälle, absencen, grand mals .. temporallappenepi, multizentrische epilepsie ... erwachsene oder kinder .. und was sonst noch so alles

    LG

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo Cyrus,

    wie geht es deinem Hund heute Abend? Hat sich das mit dem Pieseln gebessert? Ich hoffe es doch sehr. Kannst Du schon irgendwelche Veränderungen feststellen, die vom Pheno kommen?

    Hanusch geht es plötzlich schlecht. Ich weiß nicht, was das ist.

    LG

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  • *Roxy*
    antwortet
    Gibt es denn in der Humanmedizin schon Medikamente wenn man genau weis wo der Herd sitzt? Wenn es also was ist das durch dieses spezielle MRT gesehen wird?

    Ich frage weil meine Hündin ja ganz komische Krämpfe hat, ich nenn es mal visuelle Epilepsie, wenn Flackerlicht ist zB bekommt sie Zuckungen oder bei komischen Geräuschen, aus dem kleinen Anfall kann dann auch ein großer Anfall werden, er breitet sich also aus.

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  • Cyrus
    antwortet
    Und noch ergänzend für den viellicht einen oder anderen interessierten und zum Verständnis, warum die gewöhnlichen MRTs immer noch so wenig über Gehirnerkrankungen aussagen können:

    http://www.fz-juelich.de/portal/lw_r...te_470x470.jpg

    Ganz links in grau ... eine MRT-Aufnahme, diese zeigt zwar mehr als ein CT, weil die Weichteile besser dargestellt werden können. Damit ist auch die Tumordiagnostik besser möglich, aber viele Mikroentzündungen werden immer noch nicht erkannt. Gefäße sieht man auch nicht und Durchblutungsstörungen oder Gefäßfehlbildungen evtl. indirekt.
    Für die Diagnostik der Epi eignet sich das MRT in erster Linie nur , um einen Tumor oder andere anatomische Strukturfehler zu entdecken ... da das aber meistens nicht das Problem ist, und viele Epi-Patienten keinen Turmor haben, bringt das MRT nicht so wirklich was - ausßer Ausschlussdiagnostik.

    ganz rechts eine PET-Aufnahme zur Darstellung von Stoffwechselprozessen und ggfs. Sauerstoffversorgung. man versucht mit hilfe von radioaktiven PET-Radionukliden/ Radiopharmaka die Funktion des Gehringewebes darzustellen und Störungen zu identifizieren, Z.B. Krebszellen. limitiert wird dieses verfahren durch die vorhandenen Nuklide ... man muss in Zukunft noch weitere Nuklide entwickeln, um verschiedene erkrankungen des gehirns darstellen zu können.

    und in der MItte das PET-MRT:
    Ziel ist es neben der Anatomie und der Funktion des Gehirns das Gehringewebe bis auf die molekulare Ebene zu untersuchen ... für die Behandlung der Epi entsteht tatsächlich langfristig die Chance Rezeptordefekte, Zellmembrandefekte, fehlerhafte Kanäle unzureichende Neurotransmitterwirkungen zu identifizieren und damit der individuellen Ursache der Epi und der Lokalisation zuverlässiger auf den Grund gehen zu können. Gleichzeitig ist das die Voraussetzung für die Entwicklung von individuell geeigneten Pharmaka, die nicht nur versuchen das Gehirn zu dämpfen, sondern wirklich versuchen den defekt zu heilen oder die richtige pharmakologische Hilfe anzubieten.

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo Cyrus,

    danke für deine Mühe und die neue Info. Diese ist sehr nützlich. Ich hatte in Erinnerung drei und mehr Tesla, es ging mir um dieses "mehr". Standard sind 1,5 T?

    LG
    Hanusch und Frauchen

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  • Cyrus
    antwortet
    Hallo Cicero,

    ich habe nochmal aus neugierde gegoogelt und habe folgendes zu meiner überraschung gefunden - Info aus dem Forschungszentrum Jülich (also nicht für die stupide Krankenversorgung ) ... die haben für die Hirnforschung seit April 2009 ein unglaubliches 9,4 Tesla-MRT-PET ... was damit wohl ein einzige untersuchung kostet
    die Geräte für die Krankenversorgung werden aber m.K.n. tatsächlich nur mit 3 Tesla ausgestattet.

    Einblick ins menschliche Hirn – ganz ohne Narkose und Skalpell, aber detaillierter als je zuvor.
    Am 29. April 2009 wurde am Jülicher Institut für Neurowissenschaften und Medizin ein weltweit einzigartiges Gerät eingeweiht: Ein 9,4 Tesla Magnetresonanz-Tomograf (MRT) kombiniert mit einem Positronen-Emissions-Tomografen (PET).
    Mit diesem Kombi-Gerät entwickeln Wissenschaftler neue Verfahren zur Diagnose und Therapie neurologischer Hirnerkrankungen. Das 20 Millionen Euro teure Gerät, das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) und von Siemens finanziert wird, liefert Bilder des menschlichen Gehirns in nie gekannter Schärfe. Ein Grund dafür ist das Magnetfeld des MRT. Mit einer Feldstärke von 9,4 Tesla ist es bis zu sechsmal höher als das herkömmlicher Geräte - und 190.000 Mal höher als das Magnetfeld der Erde.

    Kombination von MRT und PET

    http://www.fz-juelich.de/portal/lw_r...te_470x470.jpgEs ist die Kombination der Magnetresonanz-Tomografie (MRT) und der Positronenemissions-Tomografie (PET), die den Forschern durch das bisher einzigartige Gerät neue Perspektiven eröffnet. Das MRT-Verfahren bildet das Gewebe des Gehirns ab. Die gleichzeitige PET-Analyse macht den Stoffwechsel in den Zellen durch eine sehr schwache radioaktive Substanz sichtbar. Beides in einem leistet "9komma4".

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