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Ernährung bei Epilepsie

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  • *Roxy*
    antwortet
    Hast du dich schon mal nach einem Medikament erkundigt welches nicht so auf Leber und Niere geht? Ich erfahre leider erst am Montag welches neue Medikament meine Hündin bekommen soll, sonst könnte ich es dir nennen, es sind Kapseln.

    Nur gar nichts geben jetzt, ist auch fragwürdig? Irgendein Antiepileptikum muss der Arme jetzt bekommen, ich fürchte mit Hom kommst du bei so heftigen Anfällen nicht weit.

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo,

    derartige Bedenken hatte ich auch schon. Werde es nicht geben. Danke

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Hallo Cyrus,

    der Link ist sehr interessant. Ich danke Dir dafür.

    Ich habe noch eine Frage:

    Ich will die Serien nicht mehr mit Pheno unterbrechen. Das funktioniert zwar sehr gut, wie ich es mache. Der Pheno-Spiegel ist anschließend aber höher als sonst, und das finde ich nicht so gut. Das ist eine Schaukeltherapie und ich könnte mir gut vorstellen, dass dadurch auch wieder Anfälle provoziert werden.
    Bin mir aber nicht sicher. Im Moment bin überhaupt sehr verunsichert mit allem, das hat mich schwer mitgenommen. Klar denken kann ich wohl erst wieder, wenn Hanusch wieder stehen kann.

    Deshalb diese Frage an Dich.
    Ich habe mir überlegt, das nächste Mal vielleicht Chloralhydrat-Rectiole zu nehmen. Was meinst Du dazu? Über die Dosierung bin ich mir auch noch nicht im klaren.
    deine befürchtung, dass die zusätzliche phenogabe den spiegel erhöht und hierdurch evtl. das pheno selber zum anfallstrigger wird, sehe ich auch nicht unkritisch. allerdings ist das pheno bei schweren anfällen das potenteste medikament, um folgeanfälle zu verhindern.

    das chloralhydrat wird in der humanmed hauptsächlich bei kindern eingesetzt, soviel ich weiß nicht oder eher sehr selten noch bei erwachsenen.
    bei kindern scheint es ja teilweise gut zu wirken, aber verhindert natürlich auch nicht sicher den nächsten anfall. es ist ein hypnotikum, kein sicheres antiepileptikum. es wirkt zwar stärker sedierend und beruhigend als diazepam, aber ist dafür auch stärker cardiodepressiv. da kommt es drauf an, die verschiedenen risiken abzuwägen. bei uns gibt es auch kein diazepam mehr ... hat nichts mehr genutzt, das die nebenwirkungen den nutzen übekompensiert haben.

    ich weiß nicht, was bei euch nun besser ist ... pheno-schaukeltherapie oder chloralhydrat, das mehr ein sedativum ist, bei dem evtl anfälle verschlafen werden, aber bei dem die gefahr von akuter cardiodepression besteht. und wenn man es zu häufig gibt besteht suchtgefahr.
    auch zu bedenken ist, dass dein hund schon etwas älter ist und damit auch anfälliger, was das herz betrifft.

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo Cyrus,

    der Link ist sehr interessant. Ich danke Dir dafür.

    Ich habe noch eine Frage:

    Ich will die Serien nicht mehr mit Pheno unterbrechen. Das funktioniert zwar sehr gut, wie ich es mache. Der Pheno-Spiegel ist anschließend aber höher als sonst, und das finde ich nicht so gut. Das ist eine Schaukeltherapie und ich könnte mir gut vorstellen, dass dadurch auch wieder Anfälle provoziert werden.
    Bin mir aber nicht sicher. Im Moment bin überhaupt sehr verunsichert mit allem, das hat mich schwer mitgenommen. Klar denken kann ich wohl erst wieder, wenn Hanusch wieder stehen kann.

    Deshalb diese Frage an Dich.
    Ich habe mir überlegt, das nächste Mal vielleicht Chloralhydrat-Rectiole zu nehmen. Was meinst Du dazu? Über die Dosierung bin ich mir auch noch nicht im klaren.

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo Cyrus,

    Deinen zweiten post hatte ich gar nicht gesehen, bin auch völlig durch den Wind. Es ist sehr tröstlich was Du schreibst. Auch, dass Du das mit den TA's siehst wie ich.

    Hab Dank

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo Cyrus,

    danke für diese ausführliche Antwort.

    Die Homöopathika habe ich alle in der eigenen Apotheke. Nach dem anderen werde ich einmal googeln.

    Dass er starke Kopfschmerzen hat, glaube ich nämlich auch. Hanusch bedankt sich, und ich natürlich aus.

    Liebe Grüße

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Ich bin so fertig.
    Ja, das mit dem MRT weiß ich auch. Ich wollte ihn aber nicht wieder nach Hannover bringen. Die hätten ihn stationär aufgenommen, und ich hatte das Gefühl, das würde Hanusch nicht überleben. Vor allem wollte ich mir nicht wieder sagen lassen, es wäre besser, ihn ein zu schläfern.

    In seinen Äuglein ist seit heute Morgen wieder Leben, und ich fühle es ganz tief: Hanusch will leben. Ich kann gut mit Tieren kommunizieren.
    Es ist so schrecklich: Alles schien sich zum Guten zu wenden. Er lief nach der letzten schweren Serien wieder in den Garten, verfolgte sogar die Katze, brachte mir seinen Strick, und dann das ...

    Seit heute Morgen bin ich irgendwie sicher, er packt es.
    Es ist irrational, ich weiß es ...
    fast vergessen ...
    ich kann das sehr gut verstehen, meinen hund sieht auch kein TA mehr, mir reicht es und ihn im schlechten zustand in so eine klinik abzuschieben, ich denke auch, dass das nochmal sehr stressig ist, wenn es nicht um leben und tod geht, dann nicht.

    ich bin froh, dass er wieder zeichen zeigt, dass er leben will, sie wollen es auch, die anfälle sind nur üble intermezzi .... wie gesagt, seitdem ich meinem die schüsslersalze und die honöopathika gebe, geht es ihm viel besser nach den anfällen. wir wundern uns auch, nach 3 sehr großen anfällen ist er so als sei gar nix, das ist total ungewöhnlich, weil er sonst tagelang wie geistig behindert erschien, ist z.B. einfach umgefallen im stehen wie bei narkolepsie, hat nichts mehr verstanden, und kam uns wie total verblödet vor.

    ich hoffe das bleibt erst mal lange so.

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Was könnte ich ihm denn gegen Kopfschmerzen geben? Ich kühle ihm das Köpfchen mit feuchten Tüchern. Es scheint ihm Erleichterung zu bringen.

    Ich bin so fertig.
    Ja, das mit dem MRT weiß ich auch. Ich wollte ihn aber nicht wieder nach Hannover bringen. Die hätten ihn stationär aufgenommen, und ich hatte das Gefühl, das würde Hanusch nicht überleben. Vor allem wollte ich mir nicht wieder sagen lassen, es wäre besser, ihn ein zu schläfern.

    In seinen Äuglein ist seit heute Morgen wieder Leben, und ich fühle es ganz tief: Hanusch will leben. Ich kann gut mit Tieren kommunizieren.
    Es ist so schrecklich: Alles schien sich zum Guten zu wenden. Er lief nach der letzten schweren Serien wieder in den Garten, verfolgte sogar die Katze, brachte mir seinen Strick, und dann das ...

    Seit heute Morgen bin ich irgendwie sicher, er packt es.
    Es ist irrational, ich weiß es ...
    Hallo,
    normalerweise könnte man Rimadyl geben, aber bei dem magen deines hundes scheidet das ja aus

    beim menschen gibt man sehr gerne Triptane (z.B. Formigran), die gibt es auch rezeptfrei, ich habe im inet allerdings keinen hinweis darauf gefunden, ob beim hund anwendbar .. wahrscheinlich behandelt niemand Hunde bei Kopfschmezen, weil sie es ja nie sagen.

    was einfach zu geben ist, aber evtl. nicht so hochpotent:
    Magnesium Phosphoricum D6 .. ich gebe es meinem nach den Anfällen, so 5 - 7 Tabletten in warmen wasser in einer spritze aufgelöst und ab ins maul, dazu Nux Vomica und Belladonna .. es geht ihm seither nach den serien fast so gut, als sei nichts passiert. ohne ging es ihm immer zeimlich schlecht.

    sonst empfehle ich dir zum thema kopfschmerzen und epi diese übersicht

    Anfallsartige Störungen mit Schmerzen

    musst du einfach mal googeln, ist zwar aus der Humanmed und nicht alle therapeutischen leitlinien beim hund anwendbar, aber zeigt nochmal deutlich, was sie nach den anfällen schmerzmäßig ertragen müssen

    LG

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  • Cicero
    antwortet
    Zitat von Cyrus Beitrag anzeigen

    gibst du ihm gerade irgendwelche zusätzlichen medikamente?
    vielleicht mal Vitamin B6 40 mg und Zink ... und unbedingt was gegen Kopfschmerzen
    Was könnte ich ihm denn gegen Kopfschmerzen geben? Ich kühle ihm das Köpfchen mit feuchten Tüchern. Es scheint ihm Erleichterung zu bringen.

    Ich bin so fertig.
    Ja, das mit dem MRT weiß ich auch. Ich wollte ihn aber nicht wieder nach Hannover bringen. Die hätten ihn stationär aufgenommen, und ich hatte das Gefühl, das würde Hanusch nicht überleben. Vor allem wollte ich mir nicht wieder sagen lassen, es wäre besser, ihn ein zu schläfern.

    In seinen Äuglein ist seit heute Morgen wieder Leben, und ich fühle es ganz tief: Hanusch will leben. Ich kann gut mit Tieren kommunizieren.
    Es ist so schrecklich: Alles schien sich zum Guten zu wenden. Er lief nach der letzten schweren Serien wieder in den Garten, verfolgte sogar die Katze, brachte mir seinen Strick, und dann das ...

    Seit heute Morgen bin ich irgendwie sicher, er packt es.
    Es ist irrational, ich weiß es ...

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  • Cyrus
    antwortet
    Zitat von Cicero Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich kann und will die Schwere und den schrecklichen Verlauf der Anfälle hier nicht beschreiben - es war einfach nur furchtbar.

    Nach dem letzten Anfall war Hanusch in der Hinterhand komplett gelähmt, konnte das Köpfchen nicht mehr halten.

    So war das bis heute Morgen.
    Er versucht wieder auf die Hinterbeinchen zu kommen, knickt aber immer wieder ein. Für mich trotzdem ein Hoffnungsschimmer.

    Hanusch hat noch eine Chance.
    Ich habe über die letzten Tage die Verspannungen über die Wirbelsäule nach und nach gelöst (ich kann das).
    Seine Äuglein sind noch immer blutunterlaufen.
    Er hat aber keine Schmerzen. Er kann einfach nur nicht mehr laufen.
    wirklich, einfach nur furchtbar!!!!
    wenigstens gibt es anzeichen von rekonvaleszens. eines darf man ja nicht vergessen, bei diesen serienanfällen ist es so ähnlcih wie nach einem schlaganfall. der stoffwechsel im hirn leidet durch die unkontrollierten reizweiterleitungen unter energiemangel und dieser führt zu herabsetzung der membranstabilität der gehrinzellen. das gehirn schwillt an und das führt zu tagelangen funktionsstörungen. normalerweise schiebt man die patienten ja akut ins MRT und entwässert dann kontrolliert. allerdings müsste man solche supportiven therapien wg der egfahr für den gesamtkreislauf stationär machen, die patienten sind aber trotzdem völlig durch den wind.

    ich wünsche euch sehr, dass er sich wieder erholt.

    gibst du ihm gerade irgendwelche zusätzlichen medikamente?
    vielleicht mal Vitamin B6 40 mg und Zink ... und unbedingt was gegen Kopfschmerzen

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  • Cicero
    antwortet
    Hallo,

    ich kann und will die Schwere und den schrecklichen Verlauf der Anfälle hier nicht beschreiben - es war einfach nur furchtbar.

    Nach dem letzten Anfall war Hanusch in der Hinterhand komplett gelähmt, konnte das Köpfchen nicht mehr halten.

    So war das bis heute Morgen.
    Er versucht wieder auf die Hinterbeinchen zu kommen, knickt aber immer wieder ein. Für mich trotzdem ein Hoffnungsschimmer.

    Hanusch hat noch eine Chance.
    Ich habe über die letzten Tage die Verspannungen über die Wirbelsäule nach und nach gelöst (ich kann das).
    Seine Äuglein sind noch immer blutunterlaufen.
    Er hat aber keine Schmerzen. Er kann einfach nur nicht mehr laufen.

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  • Cyrus
    antwortet
    oh nein, unser aller alptraum ..

    ich hoffe sehr, er kriegt nochmal die kurve. bei epi ist ja irgendwie von 0 auf 100 und umgekehrt alles möglich. man muss immer hoffnung haben.

    Viel Glück und gute Besserung!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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  • Cicero
    antwortet
    Danke Julia,

    nein, ich bin hier alleine mit ihm

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  • Cicero
    antwortet
    Zitat von Tammy Beitrag anzeigen
    was zeigt er in Moment für Symptome?y
    Ich kann das nicht hier rein tippen, mir zittern die Hände

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  • Tammy
    antwortet
    Oh je das tut mir leid, was zeigt er in Moment für Symptome?

    Daumen sind gedrückt

    tammy

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